Neptun in Widder
& die Neptun-Saturn-Konjunktion
MIT BEITRÄGEN VON
ANJA AGITSCH
RIK XANDER
OLGER . . FAß
MARTIN . BANGER
ATHLEEN VERT
ELIE ÜNEKE
NNE . CHNEIDER
IGRID FARER
MANUEL BACHANN
Was sehen wir
im Horoskop?
MIRJA CHNEIDER
Die Horoskope
von ABBA
OSE WAGNER
Schicksalskomet
Chiron
FACHZEITSCHRIT ÜR
ASTROLOGIE
2026
www.meridian-magazin.de
Mai/Juni 2026
DE: 9,80 €
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E 1226
 0177-3852
2026/3
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Meridian 2026/3
1
E
DITORIAL
heit es in chillers Ballade
»Der Taucher«
. nd auch wenn chiller dabei
keinesfalls
eptun
im
Feuerzeichen
Widder
vor
ugen
hatte
(alleine deswegen, weil eptun erst 41 ahre nach chillers od entdeckt
wurde), scheinen diese Zeilen doch den eist dieser onstellation und
damit der aktuellen Zeit gut zu treen. der wie empnden ie die ner-
gie des Meeresgottes eptun im Frühlingszeichen Widder?
iese
onstellation
wird
uns
noch
bis
2039
beschäftigen
rund
genug, diesen ransit genauer unter die upe zu nehmen. as haben wir
uns
für
die
vorliegende
Meridian-usgabe
vorgenommen.
abei
beleuchten
die
utorinnen
und
utoren
gesellschaftliche
wie
auch
individuelle spekte, wagen Prognosen und schauen zurück, wie ep-
tun in Widder sich in der ergangenheit konkretisierte.
och die aktuelle ituation ist besonders! enn während eptun das
Widder-Zeichen
betritt,
gesellt
sich
zeitgleich
aturn
auf
dem
tart-
punkt des ierkreises direkt mit dazu. uch diese besondere onstella-
tion
wollen
wir
auf
den
nächsten
eiten
näher
betrachten.
eben
mundanastrologischen
nalysen
erfahren
ie
zudem,
wie
sich
solch
eine onstellation auf ein ndividuum auswirken kann.
n der oben zitierten chiller-Ballade geht es um ybris. er Mensch fordert sein
chicksal, fordert die ötter heraus.
»Und der Mensch versuche die Götter nicht«,
heit es an einer telle. in nappe springt von Felsenklippen herunter in die
Fluten, um einen goldenen Becher aus der iefe zu holen, den ein önig zuvor
hinuntergeworfen hatte. atsächlich gelingt dem aucher das lück und er kehrt
aus
den
iefen
des
Meeres
zurück;
haarscharf
an
seinem
od
vorbei
wird
er
wieder an die beräche gespült. r berichtet von den rauen, die er unter der
Wasseroberäche erlebte. er önig will mehr und wirft den elch erneut in das
ass. oll der junge erl sich noch einmal ins Meer stürzen? ach kurzem Zögern
tut er es; aus sinnlicher Begierde (ihm wurde für die zweite auchtour die önigs-
tochter versprochen) springt er noch ein zweites Mal in die Wellen – und ver-
schwindet für immer.
uf die eptun-in-Widder-Zeit übertragen: Wie können wir mit der Zeit gehen,
statt gegen die onstellationen zu leben? Was müssen wir tun, um uns nicht
selbst zu schaden, um stattdessen die raft zum uten zu nutzen? Wodurch sind
wir derart verführbar, dass wir uns selbst chaden zufügen? der besitzen wir als
Menschheit die ybris zu glauben, wir könnten mit der Welt, den Mitmenschen,
der atur tun und lassen was wir (egoistisch) wollen, ohne dass wir alle zusam-
men chaden nehmen?
m 28. Februar, eptun stand gerade mal auf ein rad in Widder, begannen die
 zusammen mit srael den ran zu bombardieren. in rieg, in den alle änder
mit
hineingezogen
werden;
und
sei
es
nur,
weil
die
ohstoversorgung
der
modernen
Welt
durch
die
militärischen
ktivitäten
blockiert
wird.
in
or-
geschmack auf das, was uns noch erwartet? aputtmachen ist leicht. ufbauen
verlangt harakterstärke, Planung und Flei. Warum rieg? önnte eptun in
Widder nicht auch der Beginn einer umfassenden, gerechten ozialreform sein?
assen ie uns in ösungen denken.
erzlich,
olger . . Fa
»
Und es wallet und siedet und brauset und zischt,
Wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt,
Bis zum Himmel spritzet der dampfende Gischt,
Und Flut auf Flut sich ohn Ende drängt,
Und will sich nimmer erschöpfen und leeren,
Als wollte das Meer noch ein Meer gebären.
«
© ornelia Mörsdorf
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2
Meridian 2026/3
I
N
MEMORIAM
gang mit Beweisen, Präzision bei der Quel-
lenanalyse und Skepsis gegenüber überlie-
ferten Narrativen.«
Zwölf ahre war sie als Forschungsdirek-
torin am
National Council for Geocosmic
Research
tätig und mehrfach Programm-
chen
der
United
Astrology
Conference.
Für ihre auergewöhnlichen Beiträge zur
strologie
in
ehre
und
Forschung
er-
hielt sie den
Marc Edmund Jones Award
und
wurde
mit
den
prestigeträchtigen
Regulus
und
Charles
Harvey
Awards
ausgezeichnet.
2016
bis
2024
unter-
richtete sie an der
School of Traditio-
nal Astrology
in ngland und leite-
te das Programm für Medizinische
strologie.
icht
zu
unterschätzen
ist
ihre
olle bei der ründung des epler
ollege. ort sollten B- und M-
bschlüsse auch in strologie ver-
liehen werden. Bei der rönung im
ahr 2000 waren ee ehman und
Den-
nis Harness
akademische ekane, da sie
beide
promoviert
waren.
Bekanntlich
konnte das epler ollege die kkreditie-
rung für die Promotionsrechte nicht voll-
ständig
erhalten.
ennoch
kehrte
ee
nach einer mstrukturierung des urri-
culums
ans
epler
ollege
zurück
und
übernahm die eitung des tudiengangs
Medizinische strologie, der sich groer
Beliebtheit erfreut. och vor zwei ahren
absolvierte ich bei ihr ein anspruchsvolles
Mundanastrologieseminar, wo jede Wo-
che umfangreiche ssays abgegeben und
Präsentationen
gehalten
werden
muss-
ten. ls sie mir zum Bestehen als persön-
liche Bewertung schrieb:
»What can I say
outstanding
work,
Anne
you
did
so
well with your assignments, I recommend
that you consider publishing them«
, emp-
fand ich das wie einen itterschlag.
Anne C. Schneider
fand
mit neun Jahren autodidaktisch zur Astrologie.
Sie begründete 2000 die AG Mundanastrologie,
deren Jahrestreen sie weiterhin organisiert.
Kontakt:
annec.schneider@gmx.de
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/a-schneider
Mein
weiteres
ieblingsbuch:
ihr
tun-
denastrologieklassiker
e Martial Art of
Horary
Astrology
(2000),
den
sie
wie
beim
udo
in
gestaelten
chwierig-
keitsgraden (»Belts«) aufbaute. ach wie
vor
schlage
ich
dort
nach,
wenn
ich
in
methodischen
Fragen
unsicher
bin.
ee
war
eine
typische
ungfrau
(mit
onne,
Mond
und
Merkur)
und
verstand
es,
komplexe
achverhalte
zu
erfassen,
zu
kategorisieren und in praktische Metho-
dik umzumünzen.
Weitere eröentlichungen:
e Ultimate
Asteroid Book
(1990),
e Book of Ruler-
ships
(1991),
e Astrology of Sustainabi-
lity
(2010),
Classical Solar Returns
(2011),
Traditional Medical Astrology
(2011),
e
Magic of Electional Astrology
(2014). edes
Werk
zeugt
von
fundierter
elehrsam-
keit.
Will
Morris,
ees
Mitstreiter
und
o-eferent bei ursen in medizinischer
strologie,
meint:
»Ihre
Promotion
in
Botanik an der Rutgers University prägte
ihren
Forscherinstinkt:
Sorgfalt
im
Um-
K
urz
vor
dem
Widder-ngress
verstarb mit
Lee Lehman
uner-
wartet eine der versiertesten strologin-
nen
der
ommunity.
ie
in
Portugal
ansässige merikanerin war erst 72 ahre
alt und wurde aus einem aktiven eben
herausgerissen, das sich im reiklang von
nterrichten,
Beraten
und
Publizieren
verwirklichte. eben ihrer Praxis war sie
am
Kepler
College
mit
einer
Fülle
von
emen
in
den
ehrplan
eingebunden.
hre
chwerpunkte
waren
vielfältig,
zentriert um die klassische strologie
(der
enaissance
hauptsächlich)
einschlielich
Mundan-,
tunden-
und
lektionsastrologie,
und
zu-
letzt vermehrt (klassische) medi-
zinische
strologie.
elegentlich
schrieb
die
einstige
queere
kti-
vistin
auch
über
exualität
im
oroskop.
eben den Forschern und berset-
zern
klassischer
exte
vom
Project
Hindsight
war ee ehman zweifellos eine
zentrale
Figur
bei
der
Wiederbelebung
der traditionellen westlichen strologie.
ie übersetzte zwar keine alten raktate,
analysierte
sie
aber
mit
scharfem
er-
stand so weit, dass sie die alten egeln im
nterricht
und
bei
der
Beratung
gut
nutzbar
machen
konnte.
Mit
ihrem
ersten
tandardwerk
Essential
Dignities
(1989)
trug
sie
dazu
bei,
die
ehre
der
Planetenwürden als präzises iagnosein-
strument
wieder
in
die
astrologische
Praxis zu integrieren, wo diese zwischen-
zeitlich fast in ergessenheit geraten war.
Für mich war ee eine der prägendsten
strologinnen
überhaupt,
da
sie
auf
hohem
eektionsniveau
ein
breites
pektrum
abdeckte.
ede
euveröent-
lichung
erwartete
und
verschlang
ich
sehnsüchtig, wobei
Classical Astrology for
Modern
Living
(1994)
mein
Favorit
war.
ier geht sie detailliert auf alle onzepte
der
klassischen
strologie
und
deren
Weiterentwicklung
sowie
auf
entspre-
chende
Prognosemethoden
ein.
mmer
war es ee wichtig, die Quellentexte zu
dierenzieren und das alte Wissen nicht
als statische inheit darzustellen, wie es
sonst
häug
passierte.
ie
schate
den
Brückenschlag, die klassischen onzepte
sinnvoll
bei
einer
eutung
für
einen
modernen Menschen anzuwenden.
Sie schae den Brückenschlag,
die klassischen Konzepte sinnvoll
bei einer Deutung für einen
modernen Menschen
anzuwenden.
Lee Lehman, 09.09.1953, 04:35 CST, 10:35 UT,
Wakeeld, USA/NE, 42n16, 96w52,
Quelle: Lois Rodden via Astrodatabank, AA,
rückläuge Faktoren in Grau
LEE LEHMAN
Würdigung einer Astrologin mit ungewöhnlich profundem Wissen
Anne C. Schneider
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
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3
SCHWERPUNKT
Neptun in Widder
& die Neptun-Saturn-Konjunktion
10
G
RUNDLAGEN
Tanja Ragitsch
Neptun in Widder: Der Beginn
eines neuen, spirituellen Zyklus
15
S
PIRITUALITÄT
Arik Xander
Personalisierte Spiritualität
18
P
RAXISTIPPS
Holger A. L. Faß
Dos und Don’ts bei Neptun
in Widder
19
Z
YKLEN
Martin A. Banger
Verwirrender Neubeginn
24
I
NGRESSE
Kathleen Evert
Mitgefühl in Bewegung
25
K
ONJUNKTIONEN
Amelie Hüneke
Die Geburt eines neuen
Bewusstseins in gesellschaftlicher
Verantwortung
27
A
DEL
Anne C. Schneider
Vom Kronprinzen zum König
RADIXDEUTUNG
40
P
ARTNERSCHAFT
Bettina Iraja Hegener
Deszendent und innere Balance
50
H
AUPTACHSEN
Anja Knorr
Der Aszendent und
das Auge der Seele
51
P
LANETEN
Holger A. L. Faß
Komm‘ in deine Kraft!
ASTROSZENE
02
I
N
M
EMORIAM
Anne C. Schneider
Lee Lehman - Würdigung einer
Astrologin mit ungewöhnlich
profundem Wissen
33
E
IGENE
E
RFAHRUNG
Sigrid Farber
Saturn Konjunktion Neptun
Balanceakt zwischen Traum
und Wirklichkeit
HOROSKOPFAKTOREN
46
A
STEROIDEN
Josef Wagner
Schicksalskomet Chiron
52
S
ENSITIVE
P
UNKTE
Heike Hellenthal
Lilith und Priapus – Hilfskräfte
des Mondes
ZEITQUALITÄT ERFASSEN
04
M
UNDAN
-R
EVIEW
Manuel
Niki
Lindemann
Widder im Wandel der Zeit
57
E
NTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE
Friedel Roggenbuck
Wie der Zeitgeist Generationen
gebiert und Generationen den
Zeitgeist formen, Teil 15:
Zu viel des Guten – Jupiter und die
Kinder des neuen Jahrtausends
KÜNSTLER:INNEN
36
S
TARS
UND
IHRE
S
TERNE
Mirjam Schneider
ABBAs Voyage
BERATUNG
42
R
EFLEXION
Dr. phil. Manuel Bachmann
Was sehen wir im Horoskop?
RUBRIKEN
01 E
DITORIAL
06 D
IE
Z
EICHEN
DER
Z
EIT
09 B
EZIEHUNGSWEISE
35 C
OMIC
62 A
STROSZENE
AKTUELL
63 A
DRESSEN
, I
NFOBÖRSE
64 I
MPRESSUM
, V
ORSCHAU
itelseite: igitalcollage von Martin arms
Bildmaterial: © ingram images
I
NHALT
M
ERIDIAN
26/3
© sternwerkstatt, martin garms, © ingram-images
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4
Meridian 2026/3
M
UNDAN
-R
EVIEW
Die
aktuelle Lage
un sind es wieder die , die im ran
eingreifen. nd es ist der ohn des frühe-
ren
chahs,
Cyrus
Reza
Pahlavi,
der
als
möglicher achfolger des Mullahregimes
gehandelt wird. ie Welt bewegt sich in
Zyklen.
Mit eptun im 5.
aus träumte der
ran von der tombombe, um da-
mit
seine
Feinde,
besonders
srael,
dominieren
zu
können.
em ngri sind einige diplo-
matische Bemühungen voraus-
gegangen,
mit
dem
Ziel,
den
ran
von
der
tilllegung
seines
tomprogramms
zu
überzeu-
gen.
Merkur-enus-onjunktion
im Quadrat zur iranischen raum-
wae.
ur
wenige
Minuten
bevor
die ersten aketen in eheran einschlu-
gen, war der ontakt der beiden chnell-
läufer exakt. er ngri als esultat ge-
scheiterter
espräche,
oder
je
nach
esart
inmitten
laufender
espräche.
och
am
orabend
war
in
ermittler-
kreisen
die
ede
von
einer
unmittelbar
bevorstehenden inigung.
Wie schon bei den landesweiten Protes-
ten
in
der
ürkei
im
März
2025
waren
auch
die
usschreitungen
im
ran
im
anuar
2026 von wechselseitigen upiter-
ranus-spekten zwischen ransit- und
adixplaneten
des
jeweiligen
änder-
horoskops
gekennzeichnet.
(
2)
as
ignum
schlechthin
für
ufstand
und
evolte. ber auch für onungen, die
so hoch iegen, dass sie nur selten festen
Boden unter ihren Füen zu fassen krie-
gen.
ie
emonstrationen
begannen
schon
am 28.12., als adix-Mars – errscher des
Widder-M und ymbol für eine wenig
zimperliche egierung – noch unter star-
kem
inuss
einer
engen
onjunktion
mit ransit-aturn stand. ine erausfor-
bis
heute
Bestand.
as
opfgeld
wurde
alle paar ahre erhöht und steht derzeit
bei
rund
4
Millionen
ollar.
reignisse
unter aturn/eptun sind keine üchti-
gen
rscheinungen.
ie
haben
Bestand
weit über den Moment hinaus.
nter der onjunktion von 1953 fand der
von

und
robritannien
lancierte
Putsch gegen den demokratisch gewähl-
ten Premierminister
Mossadegh
statt und
chah
Mohammad
Reza
Pahlavi
über-
nahm die Macht im and.
Der Iran
und die Revolution (↓1)
m 20.02. hat aturn seine onjunktion
mit eptun in Widder vollzogen. nd
es sollte ein raum wahr werden für
das
Mars-Zeichen.
ein
besonne-
nes
orgehen
mehr,
keine
Wah-
rung
eines
tatus
quo,
keine
lästigen
Friedensverhandlungen.
infach mal zuschlagen. Flächen-
brand
hin
oder
her.
ach
ahr-
zehnten
unerträglicher
pannun-
gen
im
ahen
sten
haben
am
28.02., der rbis noch bei knapp ei-
nem halben rad, die  zusammen
mit
srael
den
ran
angegrien,
töteten
dabei gezielt dessen taatsoberhaupt zu-
sammen
mit
eilen
der
Führungsriege
und nahmen zahlreiche militärische Ziele
ins isier.
er ran scheint empfänglich für aturn-
eptun-onjunktionen.
Beim
ersten
ontakt der onjunktion von 1989 ver-
hängte
der
oberste
Führer
Ruhollah
Chomeini
eine Fatwa gegen
Salman Rush-
die,
nachdem der mit den
»Satanischen
Versen«
ein
islamkritisches
Buch
ver-
öentlicht
hatte.
in
odesurteil,
das
selbst
vom
est
der
islamischen
Welt
nicht
anerkannt
wurde.
Beim
zweiten,
rückläugen
ontakt
im
uni
starb
homeini.
Bei
seiner
Beerdigung
brach
ein haos aus. Mehr als 10.000 Menschen
wurden verletzt. ie Fatwa gegen ush-
die hat auch über homeinis od hinaus
Abb. 1: Innen: Iran, Ausrufung der
Islamischen Republik, 01.04.1979, 15:00
IRDT, 10:30 UT, Teheran/IRAN, 35n40, 51e26,
Quelle: Nicholas Campion: Buch der
Welthoroskope; außen: Beginn des
Angriskriegs USA/Israel gegen Iran,
28.02.2026, 09:30 IRST, 06:00 UT,
Teheran/IRAN, rückläuge Faktoren
in Grau
WIDDER IM WANDEL DER ZEIT
Manuel
Niko
Lindemann
Einfach mal zuschlagen.
Flächenbrand hin oder her.
Der Iran scheint empänglich für
Saturn-Neptun-Konjunktionen.
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Meridian 2026/3
5
M
UNDAN
-R
EVIEW
derung
für
die
taatsführung.
ber
im
ran
bedeutet
evolution
nicht
nur
evolte
des
olkes.
Mit
ranus
im
4. aus war schon der taat selbst in sei-
ner aktuellen Form auf einer evolution
begründet,
der
slamischen
evolution
von 1979. ies hat die Führung von einer
umfänglichen
emotionalen
Bindung
zu
weiten eilen ihres olkes abgeschnitten.
as
rigon
von
ransit-upiter
aus
dem
religiösen 12.
aus hat die deologie rück-
sichtslos
über
jede
menschliche
rwä-
gung gestellt. er spekt war am 7.
anu-
ar exakt, dem Zenit der usschreitungen.
araufhin
wurde
von
den
icherheits-
kräften ein regelrechtes Massaker an den
emonstranten
verübt.
ie
ngaben
schwanken
zwischen
ausenden
und
Zehntausenden oten allein an den bei-
den Folgetagen des rigons.
Begleitet wurde der Massenmord von ei-
nem nternetlockdown, der am 8.
anuar
verhängt
wurde,
um
die
Berichterstat-
tung zu erschweren. m selben ag hatte
die reier-onjunktion von onne, enus
und
Mars
im
strengen
teinbock
mit
einem rbis von 20 Bogenminuten ihre
gröte enauigkeit erreicht, enus-Mars
dabei exakt, und alle drei in einem engen
Quadrat zu adix-Pluto in 3, der auf diese
Weise
zur
machtvollen
ontrolle
des
nformationsusses aktiviert wurde.
upiter gilt auch als elfer in der ot, und
nicht nur für das bedrängte egime. us
der
Ferne
erklärte
sich
onald
rump
solidarisch
mit
den
unterdrückten olksmassen
und drohte mit einem in-
greifen für den Fall, dass die
errschenden die Proteste
mit
ewalt
niederzuschla-
gen
versuchten.
s
war
ein
nderthalbquadrat,
das
den
selbsternannten Friedensengel mit
rans
enus
verbunden
hat.
ie
135
rad waren am 19.
anuar exakt, dem
ag, an dem die ufstände endgültig zum
rliegen kamen. a, aber nicht jetzt, sagt
das nderthalbquadrat.
s
erfüllte
sich
schlielich
zeitversetzt.
»ies ist die elegenheit, das egime zu
stürzen,
nehmt
euer
chicksal
in
eure
eigenen
ände«,
lautete
am
ersten
ag
der
amerikanisch-israelischen
ngrie
die Botschaft an das iranische olk, keine
sechs Wochen nachdem es auf den tra-
en
so
mobilisiert
war,
wie
nie
zuvor
bereit, genau das zu tun.
Frieden
für die Welt
m 22. anuar hat in avos (chweiz) der
-Präsident seinen eigenen Friedensrat
gegründet, nur wenige Wochen bevor er
der Welt im Mittleren sten einen weite-
ren rieg bescheren sollte. m 11:51 hr
rtszeit
verkündete
die
precherin
bei
einem
szendenten
von
15°
tier
sein
nkrafttreten.
(
3)
as
oroskop
zeigt
den reaktionären tier-ranus im 1.
aus,
der den inweis darauf gibt, dass es sich
hier um ein egenprojekt zu den bereits
existierenden
nstitutionen
im
ahmen
der

handelt,
ganz
besonders
ihres
icherheitsrates,
dem
von
rump
regel-
mäig
andlungsunfähigkeit
vorgewor-
fen
wird.
m
rigon
zu
ranus
bendet
sich
ein
tellium
aus
fünf
Planeten
im
10.
aus. Mars nde teinbock, der est
– onne, Merkur, enus, Pluto – nfang
Wassermann. Mit rbeit zum rfolg, sagt
teinbock-Mars in 10. n den bestehen-
den trukturen vorbei, sagen die Wasser-
mann-Planeten. Mars und ranus stehen
in extilen zu aturn und eptun nde
Fische
und
komplettieren
ein
alent-
dreieck, das das Potenzial zu ungehemm-
tem
nergieuss
bereitstellt.
lles
in
allem vielversprechende onstellationen.
och der genaueste spekt entfällt mit
12 Bogenminuten auf das Quadrat zwi-
schen
M
und
Widder-hiron,
der
im
12.
aus
eingeschlossen
ist.
s
könnte
also sein, dass auf dem Weg zum Ziel n-
itiativen
ausgeblendet
und
abgewürgt
werden,
deren
Berücksichtigung
für
ei-
nen ganzheitlichen rfolg notwendig wä-
ren. Zu woke, wird es dann vielleicht hei-
en.
Manuel
Niko
Linde-
mann,
Jahrgang 1974,
beschäftigt sich seit
seinem 20. Lebensjahr
latent und spätestens seit seiner Frühberentung
2017 intensiv und vorwiegend autodidaktisch
mit Astrologie.
Kontakt:
niko_11@web.de
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/n-lindemann
Anmerkungen
1) Bei rtikelabgabe war der rieg erst knapp 72 tunden
alt.
2) iehe auch: Manuel ‚iko‘ indemann: ’tat, c’est moi.
n: Meridian 4/2025, . 4 f.;
sternwerkstatt.de/artikel/
254-04
3
)
www.youtube.com/watch?v=YebkPZjw2M
– bei
Minute 21:28 verkündet die precherin die vollzogene
ründung. inks unten im Bild die vom ender einge-
blendete Zeit.
Abb. 3: Board of Peace, 22.01.2026, 11:51
MET, 1051 UT, Davos/CH, 46n48, 9e50,
rückläuge Faktoren
in Grau
Abb. 2: Innen: Iran; außen: Höhepunkt und
Niederschlagung der Proteste, 08.01.2026,
20:00 IRST, 16:30 UT, Teheran/IRAN,
rückläuge Faktoren
in Grau
Das Trigon von Transit-Jupiter
aus dem religiösen 12.
Haus hat
die Ideologie rücksichtslos
über jede menschliche
Erwägung gestellt.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
6
Meridian 2026/3
Z
EITQUALITÄT
Eine große Neigung zu Nachsicht
verleitet vielleicht dazu, Opfer
eigener Täuschungen zu werden
oder zu bleiben.
MAI UND JUNI 2026
»Die Zeichen der Zeit«
Astrid Blumenstock
Mai
rebs,
und
bereiten
bestenfalls
mit
mpathie und iebe den Weg durch den
.
Quadranten
zum
u.
Während
das
venusische
Bedürfnis
nach
icherheit
und eborgenheit im uftzeichen Zwil-
linge auf ommunikation, mentalen us-
tausch
und
bwechslung
gerichtet
ist,
wächst nun das Bedürfnis nach armo-
nie,
emotionaler
erbundenheit
und
rhaltung.
ie
kardinale
Qualität
stärkt
die
Fähigkeit,
emotional
nteil
zu
neh-
men.
ine
groe
eigung
zu
achsicht
verleitet
vielleicht
dazu,
pfer
eigener
äuschungen zu werden oder zu bleiben.
m 21.05. wechselt die onne in Zwillin-
ge und bringt mentale und intellektuelle
Bewegung sowie das Bedürfnis nach er-
änderung. inen ag später trit sie auf
ranus
und
bringt
die
neue
uranisch-
luftige nergie auf die rde. as Bedürf-
nis,
vorhandene
trukturen
zu
durch-
brechen,
betrit
insbesondere
die
e-
Kaum Erd-Energie
n
der
ersten
Maihälfte
bringen
onne
und Merkur, ab dem 19.05. noch Mars als
einzige
Planeten
im
rdzeichen
tier
Bodenhaftung.
s
ist
weiterhin
ratsam,
dass wir uns ausreichend erden. innliche
enüsse, regelmäige Zeit in der atur,
bewusstes tmen, rbeit mit dem Wur-
zelchakra
und
vielleicht
auch
Barfu-
laufen
können
icherheit
und
tabilität
vermitteln.
Zeichenwechsel
uch
Mond
und
enus
wechseln
am
19.05. das Zeichen, vom quirligen Zwillin-
ge in das feinfühlige, fürsorgliche Zeichen
I
m Mai und bis 13.06., wenn enus
in
das
Zeichen
öwe
wechselt,
benden
sich
alle
Planeten
in
den
Zei-
chen Wassermann bis rebs, vom 05.05.
an
auch
der
Mond;
zunächst
in
einem
rbis von 165 rad.
Fokus auf dem Anfang
Bis auf Pluto in Wassermann und upiter
in rebs stehen alle Planeten im . Qua-
dranten des ierkreises, vom 13. bis 19.05.
inklusive
Mond.
er
kosmische
Fokus
liegt auf der
Causa materialis
oder dem
stoichen
rgrund
im
aristotelischen
inn,
der
mit
seiner
apazität
an
Mög-
lichkeiten
eine
dee
herausfordert.
(
1)
ie
ausa
materialis,
auch:
materiale
rsache,
toursache,
liegt
im
to,
»woraus etwas entsteht, und was in die-
sem Etwas ist«.
Beispielsweise ist Bronze
die
rsache
einer
tatue.
er
chwer-
punkt
der
nergien
ist
auf
die
Materia-
lisierung
und
tablierung
der
neuen
deen,
die
in
die
Welt
gekommen
sind,
gerichtet, auf der ntwicklung der denti-
tät. egativ kann sich dies als ngst vor
ingabe,
vor
ch-erlust
und
elbstauf-
gabe
äuern,
das
rundstreben
nach
ndividuation
in
Form
von
bgrenzung
und istanz.
iese grafische bersicht der Planetenbewegung ist als ahreskalender und erminplaner erhältlich:
sternwerkstatt.de
Planeten im Mai
Datum
MEZ/S Aspekt/Ingress
01. Fr.
20:45
enus extil aturn
01. Fr.
22:08
Merkur onjunktion hiron
03. o.
04:57
Merkur ngress tier
05. i.
04:08
Mars Quadrat upiter
06. Mi.
00:08
Merkur Quadrat Pluto
06. Mi.
00:41
Merkur extil Mondkn. (d/r)
06. Mi.
22:24
enus pposition ilith
11. Mo. 04:14
onne extil upiter
13. Mi.
06:44
Merkur extil upiter
14. o.
16:24
onne onjunktion Merkur
16. a.
21:34
Mars onjunktion hiron
17. o.
12:26
Merkur ngress Zwillinge
17. o.
20:04
enus extil hiron
18. Mo. 02:10
Merkur onjunktion ranus
19. i.
00:25
Mars ngress tier
19. i.
03:05
enus ngress rebs
19. i.
06:05
Merkur extil eptun
19. i.
07:37
enus extil Mars
19. i.
17:45
Merkur Quadrat Mondk. (d/r)
20. Mi.
00:53
Merkur rigon Pluto (d/r)
21. o.
02:37
onne ngress Zwillinge
22. Fr.
08:32
enus Quadrat eptun
22. Fr.
16:26
onne onjunktion ranus
22. Fr.
20:03
Merkur extil aturn
23. a.
00:42
enus rigon Mondkn. (d/r)
25. Mo. 01:52
Mars extil Mondknoten (d/r)
25. Mo. 04:22
onne extil eptun
25. Mo. 19:08
onne Quadrat Mondkn. (d/r)
25. Mo. 19:12
Merkur pposition ilith
26. i.
06:02
Mars Quadrat Pluto (d/r)
26. i.
17:53
onne rigon Pluto (d/r)
29. Fr.
05:03
enus Quadrat aturn
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
7
Z
EITQUALITÄT
Im Sonnenzeichen Löwe steht
Venus für warmherzige,
großzügige und selbstbewusste
Lebensfreude.
Planeten im Juni
Datum
MEZ/S Aspekt/Ingress
01. Mo. 02:33
Merkur extil hiron
01. Mo. 13:56
Merkur ngress rebs
03. Mi.
00:49
onne extil aturn
04. o.
00:50
Merkur rigon Mondkn. (d/r)
04. o.
02:19
Merkur Quadrat eptun
09. i.
21:59
enus onjunktion upiter
10. Mi.
02:48
onne pposition ilith
10. Mi.
07:39
Merkur Quadrat aturn
13. a.
07:24
enus Quadrat hiron
13. a.
12:47
enus ngress öwe
16. i.
00:53
enus extil ranus
17. Mi.
05:41
enus rigon eptun
17. Mi.
22:38
enus pposition Pluto (d/r)
19. Fr.
23:19
hiron ngress tier
20. a.
09:52
ranus Quadrat Mondkn. (d/r)
21. o.
10:24
onne ngress rebs
21. o.
11:48
onne extil hiron
24. Mi.
12:14
onne rigon Mondkn. (d/r)
25. o.
14:02
enus rigon aturn
26. Fr.
00:39
onne Quadrat eptun
28. o.
06:50
Mars extil upiter
28. o.
21:29
Mars ngress Zwillinge
nerkennung
geprägt.
chlimmstenfalls
führt dies zu nmaung, ntoleranz und
itelkeit,
bestenfalls
zu
rozügigkeit
und
Würde,
zu
einer
warmen,
nteil
nehmenden
nterstützung
der
Mit-
menschen. upiter in öwe ist der selbst-
bewusste
Führungswille
und
das
groe
erz. s geht um kreative ktivität, mit
der die deen und isionen, die sich vor
dem
intritt
und
der
onjunktion
von
eptun und aturn in Widder entwickelt
haben
und
sich
mit
der
onzentration
der räfte im ersten Quadranten materi-
alisierten, nun kreativ und mit Mut und
elbstvertrauen
umgesetzt
werden
können.
m
29.06.
wird
Merkur
wieder
rückläug
und
lädt
zu
Bedacht
und
eexion ein.
Der erste Vollmond im Mai (01.05.)
er Mai startet mit einem korpion-oll-
mond.
Pluto,
ab
06.05.
rückläug
und
schon stationär, steht auf dem , was der
transformierenden
nergie
besondere
iefe verleiht
.
Der Neumond im Mai (16.05.)
in fulminantes tartsignal für die neue
Zeit
mit
ranus
in
Zwillinge.
n
nbin-
dung an das lücksdreieick, harmonisch
eingebettet und unterstützt, ndet er im
triebenes eltungsbedürfnis, erschwen-
dung
und
enusssucht
äuern
kann.
uch besteht durch die relative rägheit
der
enus
die
efahr
der
elbstzu-
friedenheit bei upiter-emen wie etwa
Bildung.
ielleicht
ermöglicht
das
tiefe
Bedürfnis nach armonie und ustausch
positive
mpulse
in
Friedensverhand-
lungen.
Besonders
protieren
können
diejenigen, die persönliche Planeten oder
chsen um die 25 rad in den Wasserzei-
chen haben.
Der Göttervater
im Sonnenzeichen
m
13.06.
wechselt
zunächst
enus
in
öwe und erweitert damit den rbis der
Planeten über 180 rad hinaus. m on-
nenzeichen öwe steht enus für warm-
herzige,
grozügige
und
selbstbewusste
ebensfreude.
m
30.06.
folgt
upiter
nach
rund
einem
ahr
ufenthalt
in
rebs. un ist das Bedürfnis nach xpan-
sion
durch
tolz
und
den
rang
nach
men
Meinungs-,
edanken-
und
ede-
freiheit und wirkt sich – hoentlich – in
einer
evolution
unserer
Bildungssyste-
me aus.
Astronomie
m
09.06.
stehen
die
hellsten
Planeten
am immel, enus und upiter, in on-
junktion
und
sind
beide
mit
bloem
uge
gut
sichtbar.
m
12.06.
bilden
sie
mit
Merkur
eine
ordentliche
iagonale
am
immel.
m
15.06.
bendet
sich
Merkur
in
seiner
gröten
östlichen
longation und ist daher gut am acht-
himmel sichtbar.
Das kleine
und das große Glück
upiter,
Planet
der
Weisheit,
der
xpan-
sion, der Fülle und des lücks, verbindet
sich mit enus, dem Planeten der iebe,
der chönheit und der Werte im Zeichen
der
Fürsorge,
der
ilfsbereitschaft
und
des
trebens
nach
emotionaler
ebor-
genheit. er perfekte Zeitpunkt für gesel-
lige ontakte im kleinen reis und eine
tmosphäre, in der wir das eben genie-
en
können.
in
mächtig
sehnsuchts-
voller spekt, der sich negativ als über-
Am 29.06. wird Merkur wieder
rückläug und lädt zu Bedacht
und Relektion ein.
Juni
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
8
Meridian 2026/3
Z
EITQUALITÄT
Astrid Blumenstock,
Astrologin, Rechtsanwältin und Mediatorin in
Essen, zurzeit im DAV-Zertizierungsprozess.
Kontakt:
kontakt@astro-ruhr.de
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/blumenstock
Neumond Mai
16.05.2026 22:01 MESZ
Neumond Juni
15.06.2026 04:54 MESZ
Mondaspekte im Juni
Datum
MESZ
Aspekt/Ingress
02.
i.
01:47
rigon hiron
02.
i.
03:19
in teinbock
04.
o.
14:28
Quadrat hiron
04.
o.
15:46
in Wassermann
07.
o.
01:41
extil hiron
07.
o.
02:43
in Fische
09.
i.
02:38
rigon upiter
09.
i.
10:33
in Widder
11.
o.
13:55
onjunktion hiron
11.
o.
14:28
in tier
13.
a.
09:30
extil upiter
13.
a.
15:06
in Zwillinge
15. Mo. 04:54
Neumond
15.
Mo. 13:58
extil hiron
15.
Mo. 14:14
in rebs
17.
Mi.
13:56
Quadrat hiron
17.
Mi.
14:05
in öwe
19.
Fr.
16:36
rigon hiron
19.
Fr.
16:37
in ungfrau
21.
o.
19:33
extil upiter
21.
o.
22:55
in Waage
24.
Mi.
06:11
Quadrat upiter
24.
Mi.
08:43
in korpion
26.
Fr.
19:10
rigon upiter
26.
Fr.
20:41
in chütze
28.
o.
15:39
onjunktion ilith
29.
Mo. 09:19
in teinbock
3
0. Di.
01:57
Vollmond
Void of course
Vollmond Juni
30.06.2026 01:57 MESZ
1.Vollmond Mai
01.05.2026 19:23 MESZ
2.Vollmond Mai
31.05.2026 10:45 MESZ
rdzeichen tier statt und rüstet uns mit
noch
einer
Portion
Bodenhaftung
und
tabilität aus.
Der zweite Vollmond im Mai (31.05.)
er
zweite
ollmond
im
Mai
ist
der
kleinste ollmond des ahres, da er fast
mit
dem
pogäum,
dem
erdfernsten
Punkt
des
Mondes,
zusammenfällt.
Zudem steht er in ähe zu ntares, dem
hellen, orangeroten erz des ternbildes
korpion.
Der Neumond im Juni (15.06.)
er
Zwillinge-eumond
ist
der
erste
eumond
in
Zwillinge,
seit
ranus
in
Zwillinge
steht.
r
verspricht
ktivitäts-
und ustauschboost. ielleicht der tart-
schuss
für
eränderung
und
Weiterent-
wicklung im chulsystem?
Der Vollmond im Juni (30.06.)
er teinbock-ollmond lädt zu onzen-
tration
und
onsolidierung
ein.
nter-
stützt
durch
den
rückläugen
Merkur
können
erste
rgebnisse
überprüft
wer-
den.
Anmerkung
1) ach eidi reier, ursmaterial strologie für nfänger,
11/97.
Mondaspekte im Mai
Datum
MESZ
Aspekt/Ingress
01. Fr.
19:23
Vollmond
02.
a.
10:47
rigon upiter
03.
o.
08:33
in chütze
05.
i.
16:35
rigon hiron
05.
i.
21:06
in teinbock
08.
Fr.
05:18
Quadrat hiron
08.
Fr.
09:27
in Wassermann
10.
o.
15:59
extil hiron
10.
o.
19:39
in Fische
12.
i.
12:04
Quadrat enus
13.
Mi.
02:04
in Widder
15.
Fr.
01:45
onjunktion hiron
15.
Fr.
04:31
in tier
16. Sa.
22:01
Neumond
17.
o.
03:02
onjunktion Merkur
17.
o.
04:23
in Zwillinge
19.
i.
01:24
extil hiron
19.
i.
03:46
in rebs
21.
o.
02:30
Quadrat hiron
21.
o.
04:48
in öwe
23.
a.
06:42
rigon hiron
23.
a.
08:57
in ungfrau
25.
Mo. 02:54
extil upiter
25.
Mo. 16:34
in Waage
28.
o.
00:53
pposition hiron
28.
o.
02:53
in korpion
3
0.
a.
02:05
rigon upiter
3
0.
a.
14:45
in chütze
3
1. So.
10:45
Vollmond
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
9
B
EZIEHUNGSWEISE
Michaela schreibt:
Ein renommierter Astrologe sagte, dass es
besser wäre, allein zu leben als mit einem
Mann. Bis dahin ging ich davon aus, dass
ich
beziehungsfähig
sei.
Ich
hatte
ab
meinem 18.
Lebensjahr eine Partnerschaft.
Diese Beziehung war nicht einfach und ich
konnte mich nach 33 Jahren endlich tren-
nen, weil ich mich im Ausland neu verliebt
hatte. Diese Liebe durfte sich leider nicht
erfüllen. Danach folgte eine 5-jährige Fern-
beziehung.
Zuletzt
befand
ich
mich
für
6
Jahre
in
einer
leidenschaftlich-anstren-
genden Aäre mit einem 13 Jahre älteren
Mann,
auch
mit
ausländischen
Wurzeln.
Mit
Abstand
betrachtet
waren
Sucht,
Abhängigkeiten,
Machtspiele,
Lügen
und
Fremdgehen
involviert.
Wie
kann
ich
die
herausfordernden
Konstellationen
in
meinem
Horoskop
konstruktiver
leben,
damit ich einen Mann anziehe, mit dem
eine gesunde Beziehung entsteht?
Liebe Michaela,
in hrer adix sehe ich alte, tief verankerte
Muster. Mit  korpion und dem ein-
geschlossenen
Zeichen
chütze
geht
es
darum, alte laubenssätze und Familien-
standards
aufzuräumen
(Waage-Pluto
err von 1 in 10, upiter als zweiter -
err in 3 in Wassermann in onjunktion
zu
Merkur).
Man
darf
sich
aus
mit-
gebrachten Mastäben und enkweisen
lösen und eine neue icht auf Beziehung
bekommen. aturn (r) in 8 (onjunktion
bsteiger)
zeigt
ein
altes
erant-
wortungsthema, Mittragen und raurig-
keit;
also
erantwortung
für
jemand
anderen
so
integriert
zu
haben,
dass
vorwiegend
Partner
angezogen
werden,
die
man
unterstützt.
lücklicherweise
bildet ranus ein rigon dazu. r steht für
das
eraustreten
aus
alten
Beziehungs-
formen
(Waage,
11.
aus).
aturn
und
ranus
in
erbindung
erfordern
eine
bewusste
ntscheidung,
welchen
Weg
man gehen möchte. leichzeitig schliet
sich das rigon mit dem Bezug beider zu
Merkur-upiter.
Man
sieht
schön,
dass
ranus in 11 und Merkur in 3 zu einer
neuen
enkweise
und
icht
auf
das
eben beitragen und helfen, aturn in 8
zu lösen.
eptun in 1 als err 4 möchte hrlichkeit
zu sich selbst und zu den eigenen Bedürf-
nissen. s könnte eine gewisse ehnsucht
nach
etwas,
das
tief
in
sich
selbst
zu
nden wäre, vorhanden sein. Man sucht
etwas im uen und ist bereit, dafür alles
zu
geben,
nur
um
sich
in
jemandem
wiederzunden. n Wahrheit geht es um
die ückverbindung zu sich selbst.
ch
nde
einige
Male
enus-ranus-
sowie
enus-Pluto-emen:
enus-
ranus-Quadrat, ranus in Waage, err
von 11 in 2; Pluto in Waage, err von 2 in
8.
ier
gilt
es,
aus
alten
Wertethemen
auszusteigen und sich neu zu positionie-
ren. Welche Werte vertrete ich und wie
kann ich für mich einstehen, wenn ich in
einer
Partnerschaft
bin
(enus
als
-
err)?
benso sehe ich Merkur-ranus-emen:
Merkur-rigon-ranus,
Merkur
in
Was-
sermann,
err
von
3
in
11.
Merkur
als
zweiter
err
von
7
bedeutet
in
dieser
erbindung, dass es wichtig ist, aus der
npassung
herauszutreten.
er
nsatz
könnte sein, umzudenken, neue Werte zu
denieren,
sich
selbst
wichtig
zu
erach-
ten. eptun in 1 unterstützt, keine ngst
vor dem ll-ins-ein zu haben, sondern
eine Partnerschaft erst dann einzugehen,
wenn
man
sich
seiner
selbst
besser
bewusst geworden ist. ies schliet ein,
selektiver
zu
sein
und
nur
jemanden
in
das
eigene
eben
einzuladen,
wenn
die
Begegnung
auf
leichwertigkeit
beruht
und jeder der beiden auch gut allein sein
kann.
uf
sekundärprogessiver
bene
hat
im
ovember 2025 ein neuer Zyklus begon-
nen und im März 2026 stand der progres-
sive Mond in erbindung zu Pluto in 10
und eptun in 1: omit besteht nun die
groe hance, das oben Beschriebene in
die
at
umzusetzen.
ch
wünsche
gutes
elingen
und
eine
wunderschöne
neue
ra.
lles iebe, Martina roer
Mag. Martina Groer,
Diplom-Astrologin und Leiterin der Schule
astrobalance, LSB Österreich, Aufstellungs-
leiterin und 1. Vorsitzende des Österreichischen
Astrologenverbandes.
Kontakt:
info@astrobalance.com
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/groer
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TIME HAS COME
Astroratgeber in Sachen Liebe
Martina Groer
Michaela, rückläuge Faktoren in Grau
Man sucht etwas im Außen und ist bereit, dafür alles zu geben,
nur um sich in jemandem wiederzunden.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
10
Meridian 2026/3
G
RUNDLAGEN
Neptun in Widder macht
deutlich, dass innere Ausrichtung
und äußere Realität sich
gegenseitig formen.
sondern
öentlich
vertreten
werden.
Was
lange
im
nneren
bewegt
wurde,
sucht nun sichtbaren usdruck im kol-
lektiven aum.
iese
erschiebung
verweist
auf
einen
qualitativen bergang, der sich astrolo-
gisch mit dem intritt eptuns in Wid-
der am 26.
anuar
2026 verbindet. ep-
tun
als
innbild
kollektiver
ehnsucht,
ranszendenz und uösung verlässt da-
mit sein eigenes lement der urchlässig-
keit und betritt ein Zeichen, das für n-
fang,
nitiative
und
elbstbehauptung
steht.
eptun in Widder erönet einen Zyklus,
in dem ensibilität zur raftquelle wird.
isionen
verlangen
msetzung,
deale
verlangen
ntscheidung.
inn
entsteht
im
entschlossenen
usdruck.
Bewäh-
rungsfeld dieser poche ist das konkrete
eben.
amit
verschiebt
sich
auch
die
erant-
wortung
des
inzelnen.
berzeugungen
wirken in Beziehungen, im gesellschaftli-
chen iskurs und in kollektiven ntwick-
lungen
fort.
eptun
in
Widder
macht
deutlich,
dass
innere
usrichtung
und
äuere ealität sich gegenseitig formen.
Was
geglaubt,
gehot
oder
gefürchtet
wird, ndet seinen iederschlag im an-
deln.
erade
hierin
liegt
das
Potenzial
dieser
Zeit:
Bewusstsein,
ntscheidung
und andeln nden wieder zueinander.
inn entfaltet sich dort, wo innere ber-
zeugung und äuere estaltung im in-
klang stehen. iese stimmige erbindung
– ruhig, klar und zugleich wirkungsvoll –
wird
zum
tragenden
Fundament
des
neuen Zyklus.
Vom Fische-Zyklus zur
Verkörperung: die Wandlung
er
vorausgehende
ransit
eptuns
durch das ierkreiszeichen Fische (rund
14 ahre) war geprägt von einer verstärk-
ten ensibilisierung für kollektive Zusam-
menhänge,
von
mpathie,
spiritueller
Önung und einer erhöhten urchlässig-
keit zwischen innerer und äuerer Wirk-
lichkeit.
renzen
zwischen
ndividuum
und
emeinschaft,
zwischen
deal
und
Entscheidung und Handeln
finden zueinander
ll
diese
ntwicklungen
wirkten
nicht
isoliert,
sondern
überlagerten
sich.
ie
schufen
ein
lima
latenter
erunsiche-
rung, aber auch ein gesteigertes Bewusst-
sein
für
Zusammenhänge.
Fragen
nach
dentität, Zugehörigkeit und erantwor-
tung gewannen an chärfe: Wer sind wir
in einer Welt, die sich so rasch wandelt?
Woran
orientieren
wir
uns?
Welche
Werte
tragen
uns?
Weltanschauliche
Positionen wurden deutlicher formuliert,
gesellschaftliche
ebatten
intensiver,
Polarisierungen
sichtbarer.
berzeugun-
gen
gewannen
an
Bedeutung,
weil
sie
alt
versprachen
in
einer
Wirklichkeit,
die komplexer und weniger berechenbar
erschien als zuvor.
o lässt sich beobachten, wie eine Phase
innerer ensibilisierung allmählich in eine
Phase
übergeht,
in
der
innere
berzeu-
gungen nicht mehr nur privat reektiert,
Z
eitqualität verändert sich selten
abrupt. ie verdichtet sich über
ahre
hinweg,
bis
das
efühl
entsteht,
dass mehrere ntwicklungen gleichzeitig
an
derselben
inneren
chwelle
stehen.
enau das war in den vergangenen ah-
ren
spürbar.
Während
viele
Menschen
sich intensiver mit innfragen, persönli-
cher
usrichtung
und
innerer
tabilität
beschäftigten, verschoben sich auch die
globalen ahmenbedingungen sichtbar.
eopolitisch
wurde
die
vermeintliche
tabilität
westlicher
rdnungen
durch
reignisse wie den rieg in der kraine,
den ahostkonikt oder die wachsende
ystemkonkurrenz
zwischen
den

und
hina
erschüttert.
Wirtschaftlich
führten
andelskonikte,
neue
Zoll-
politiken der , ieferkettenprobleme
nach
der
Pandemie
und
energie-
politische
euordnungen
in
uropa
zu
spürbaren nsicherheiten.
nation,
steigende
ebenshaltungskos-
ten und iskussionen über wirtschaftli-
che ouveränität machten deutlich, wie
eng globale trukturen miteinander ver-
ochten
sind
und
wie
verletzlich
sie
zugleich bleiben.
Parallel dazu beschleunigten technologi-
sche
nnovationen
die
ransformation
unseres
lltags
in
einem
kaum
zuvor
gekannten empo. ünstliche ntelligenz,
utomatisierung,
digitale
Plattform-
ökonomien
und
algorithmisch
gesteu-
erte
nformationsräume
veränderten
rbeitswelten, ommunikationskulturen
und
gesellschaftliche
Machtstrukturen
grundlegend. leichzeitig konfrontierten
ökologische
erausforderungen
e-
kordtemperaturen,
Waldbrände,
ber-
schwemmungen,
iskussionen
um
limaneutralität und nergiewende – die
Menschheit
mit
der
ealität
planetarer
renzen.
Wer sind wir in einer Welt,
die sich so rasch wandelt?
Woran orientieren wir uns?
Welche Werte tragen uns?
NEPTUN IN WIDDER: DER BEGINN
EINES NEUEN, SPIRITUELLEN ZYKLUS
Übergang in eine neue Zeitqualität
Tanja Ragitsch
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
11
G
RUNDLAGEN
ealität, zwischen persönlicher rfahrung
und
kollektiver
Projektion
wurden
zu-
nehmend ieend.
iese
ynamik
zeigte
sich
besonders
deutlich in den vergangenen ahren: ie
oronapandemie konfrontierte die Welt
mit
einem
unsichtbaren,
schwer
greif-
baren
Faktor,
der
globale
hn-
macht
erfahrbar
machte
und
zu-
gleich
eine
beispiellose
Welle
kollektiver olidarität, ngst, Pro-
jektion
und
innsuche
auslöste.
ockdowns, solation und die per-
manente onfrontation mit nsi-
cherheit
verstärkten
das
efühl,
gröeren
räften
ausgeliefert
zu
sein.
leichzeitig
entstand
eine
neue
ensibilität
für
erletzlich-
keit,
Mitgefühl
und
zwischen-
menschliche erbundenheit.
uch
die
weltweiten
Bilder
von
Flüchtlingsbewegungen,
aturka-
tastrophen,
zunehmenden
x-
tremwetterereignissen und geopo-
litischen onikten berührten das
kollektive mpnden auf einer tief
emotionalen
bene.
iele
Men-
schen
erlebten
eine
leichzeitig-
keit von Mitgefühl und berforde-
rung,
von
nteilnahme
und
innerer rschöpfung. igitale auerprä-
senz, ocial Media und algorithmisch ver-
stärkte
timmungen
lieen
individuelle
Wahrnehmung
und
kollektive
motion
zunehmend
ineinanderieen.
ealität
wurde
nicht
nur
erfahren,
sondern
als
kollektive timmung eingeatmet.
Parallel
dazu
gewann
piritualität
in
unterschiedlichsten
Formen
an
Bedeu-
tung:
Meditation,
energetische
rbeit,
ückzug ins Private, innsuche, aber auch
erschwörungsnarrative
und
idealisierte
Zukunftsbilder
breiteten
sich
aus.
onung, ngst und Projektion beweg-
ten
sich
oft
dicht
nebeneinander.
iese
Phase brachte eine feine Wahrnehmung
für Zwischentöne, seelische Prozesse und
transpersonale
erbundenheit
hervor
zugleich
jedoch
rientierungsschwäche
und das efühl, in einem Meer aus nfor-
mationen
und
motionen
die
eigene
Position zu verlieren.
Opferdynamiken
verändern sich
nnerhalb
dieses
ontextes
gewann
das
Motiv des pfers eine besondere Bedeu-
tung.
eptunische
pferdynamiken
äuerten sich sowohl in echter ingabe
und olidarität – etwa im insatz medizi-
nischer und sozialer Berufe während der
Pandemie
als
auch
in
elbstaufgabe,
esignation
oder
der
endenz,
erant-
wortung
vollständig
an »das
ystem«,
»die
Politik«
oder
diuse
Mächte
zu
delegieren.
Wenn
renzen
durchlässig
werden, entsteht leicht das efühl, von
kollektiven ntwicklungen getragen oder
überrollt zu werden, ohne klaren eigenen
tandpunkt. pfer wird dann weniger als
bewusste
ntscheidung
erlebt,
sondern
als
Zustand,
dem
man
sich
ausgesetzt
sieht.
Mit
dem
intritt
eptuns
in
den
ier-
kreisabschnitt
Widder
verändert
sich
diese
onstellation
grundlegend.
ie
neptunische ensibilität bleibt bestehen,
doch sie tritt in ein Zeichen ein, das niti-
ative, elbstbehauptung und existenzielle
ntscheidung symbolisiert. adurch ver-
schiebt
sich
die
Bedeutung
von
pfer
und
pferhaltung.
ingabe
wird
nicht
länger
passiv
erfahren,
sondern
an
bewusste Wahl gebunden. ie Frage rich-
tet sich nun darauf, wofür man konkret
einstehen will und welche onsequenzen
man bereit ist zu tragen.
n
diesem
inne
markiert
der
Widder-
ngress
eptuns
den
bergang
von
einer
Phase
auösender
Pro-
zesse zu einer Zeit aktiver elbst-
verortung.
pirituelle
nhalte
ver-
bleiben
nicht
mehr
im
aum
innerer
rfahrung
oder
symboli-
scher ehnsucht, sondern suchen
usdruck
im
konkreten
andeln.
ie archetypische Bewegung führt
vom
mpfangen
zum
nitiieren,
vom
urchlässig-ein
zur
bewussten
Positionierung.
inn
zeigt sich nicht allein im rkennen
oder
rstreben,
sondern
gewinnt
ealität dort, wo er in gelebter al-
tung und verantwortlichem an-
deln verkörpert wird.
amit verändert sich auch das kol-
lektive
rleben
von
hnmacht.
Wo zuvor das efühl dominierte,
gröeren
räften
ausgeliefert
zu
sein, entsteht nun ein Bewusstsein
für die eigene Wirksamkeit inner-
halb
dieser
räfte.
eptun
in
Widder
konfrontiert das ndividuum mit der Fra-
ge, wie ensibilität, ision und spirituelle
rientierung
in
eine
handlungsfähige
Form überführt werden können. pfer-
haltung
wandelt
sich
zu
einer
altung
bewusster
ingabe,
die
ntscheidung
und
erantwortung
ein-
schliet.
n
dieser
ransformation
liegt
die
eigentliche
ynamik
des
neuen
Zyklus: ensibilität bleibt erhalten, doch
sie
verbindet
sich
mit
nitiative
und
Präsenz.
Astrologische Grundlagen:
Neptun und Widder
eptun
steht
in
der
astrologischen
eutung für das Prinzip der ntgrenzung.
r
beschreibt
jene
rfahrungsräume,
in
denen dentität durchlässig wird und sich
das ndividuum als eil gröerer Zusam-
menhänge erlebt. nter seinem inuss
gewinnen
ehnsucht,
Mitgefühl
und
spirituelle
enheit
an
Bedeutung;
zugleich
treten
Projektionen,
dealisie-
rungen
und
kollektive
timmungen
stärker hervor. Wirklichkeit erscheint we-
niger als fest umrissene truktur, sondern
als
eecht
aus
tmosphären,
inneren
Viele Menschen erlebten eine
Gleichzeitigkeit von Mitgefühl
und Überforderung, von
Anteilnahme und innerer
Erschöpfung.
Die Frage richtet sich nun darauf,
wofür man konkret einstehen will
und welche Konsequenzen man
bereit ist zu tragen.
© ingram-images
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
12
Meridian 2026/3
G
RUNDLAGEN
pirituelle
rientierung
bleibt
nicht
auf
symbolischer
bene,
sondern
verlangt
erkörperung.
n dieser onstellation tritt das Bild des
spirituellen
Pioniers
oder
spirituellen
riegers hervor. emeint ist kein äuerer
ampf,
sondern
die
Bereitschaft,
aus
innerer berzeugung heraus Position zu
beziehen
und
erantwortung
für
das
eigene
andeln
zu
übernehmen.
er
Pionier beschreitet euland, weil er einer
inneren ision folgt; der rieger steht für
ntschlossenheit
und
larheit,
wenn
es
darum
geht,
diese
ision
zu
vertreten.
Beide Bilder verweisen auf eine altung,
in
der
ensibilität
und
ntschiedenheit
zusammenwirken.
Zentral wird damit die Frage nach ntegri-
tät.
isionen
und
deale
gewinnen
an
raft,
sobald
sie
mit
persönlicher
nt-
scheidung verbunden sind. andeln wird
zum Prüfstein für inn. uch das Motiv
des pfers erfährt in diesem ontext eine
Wandlung:
s
erscheint
als
bewusste
Wahl,
die
erantwortung
einschliet,
und nicht als usdruck von hnmacht.
ie
dentikation
mit
kollektiven
tim-
mungen weicht einer aktiven elbstveror-
tung, in der innere Bilder durch klare al-
tung ontur erhalten.
n Widder gewinnt eptun an ntschie-
denheit. ranszendenz erhält eine indivi-
duelle
ignatur,
erbundenheit
wird
durch Präsenz konkret. n diesem pan-
nungsfeld zeigt sich, ob eine innere ision
tragfähig genug ist, um sich unter realen
Bedingungen
zu
bewähren.
eptun
in
Widder fordert daher ohärenz zwischen
innerer
usrichtung
und
äuerem
an-
deln.
inn
zeigt
sich
in
dieser
Zeit
als
gelebte altung, die bereit ist, mit Mut,
larheit und der Bereitschaft den eigenen
Weg bewusst zu gehen.
Zyklische Bedeutung und
historische Einbettung
Zyklisch
betrachtet
ist
der
intritt
eptuns
in
Widder
eil
eines
gröeren
Zusammenhangs,
der
mit
dem
Beginn
eines
neuen
rund
36-jährigen
aturn-
eptun-Zyklus
verknüpft
ist.
ieser
Zyklus
erreichte
mit
der
exakten
on-
nen elbstausdruck und die rt, wie inne-
re
mpulse
in
sichtbares
andeln
über-
führt
werden.
ier
formt
sich
dentität
durch ntscheidung, nitiative und Positi-
onierung.
n der chse vom 12. zum 1. aus spiegelt
sich ein grundlegender zyklischer Prozess:
uösung
geht
in
eubeginn
über,
nnenschau in elbstdenition. eptun in
Widder verbindet diese beiden Pole. ie
ensibilität
und
urchlässigkeit
des
12.
auses
treten
in
ein
Feld
der
nitiative
und ichtbarkeit. Was zuvor im nneren
gereift
ist,
sucht
nun
konkrete
Form.
ision verlangt nach msetzung, mpn-
dung nach altung.
Archetypische
Dimension
rchetypisch markiert eptun in Widder
eine Phase, in der spirituelle inninhalte
in den Bereich bewusster andlung über-
treten.
eptun
steht
für
ranszendenz,
ehnsucht und kollektive erbundenheit;
Widder
verkörpert
nitiative,
Mut
und
existenzielle
ntscheidung.
n
ihrer
er-
bindung entsteht ein rchetyp, der inne-
re Wahrheit nicht im ückzug bewahrt,
sondern ihr im eben usdruck verleiht.
Bildern und symbolischen Bedeutungen.
eptun sensibilisiert für das nsichtbare,
für
das,
was
zwischen
den
ingen
liegt,
und erönet damit sowohl nspiration als
auch nschärfe.
ls moderner errscher der Fische steht
eptun in enger nalogie zum 12. aus
des oroskops. ieses aus symbolisiert
bschluss, ückzug und innere erarbei-
tung.
s
verweist
auf
seelische
iefen-
schichten,
auf
bergänge
und
auf
jene
Phasen, in denen alte Formen sich auö-
sen,
bevor
eues
entstehen
kann.
ier
durchdringen sich Bewusstes und nbe-
wusstes,
ndividuelles
und
ollektives.
Mitgefühl und ingabe nden hier eben-
so
ihren
rt
wie
erstrickung
oder
das
efühl,
gröeren
räften
ausgesetzt
zu
sein.
eptun
in
dieser
omäne
intensi-
viert das rleben von ranszendenz und
erbundenheit; dentität wird als ieen-
der
Prozess
erfahren,
der
sich
in
einem
gröeren innzusammenhang bewegt.
em gegenüber steht das Zeichen Wid-
der als Beginn des ierkreises. s verkör-
pert den ersten mpuls, das ervortreten
ins eben, das klare »ch bin«. ie Wid-
der-Qualität
ist
unmittelbar,
initiierend
und
handlungsorientiert.
ie
fragt
nicht
nach
inbettung,
sondern
nach
us-
druck;
sie
setzt
Bewegung
in
ang
und
deniert ichtung. n der nalogie zum
1. aus konkretisiert sich dieses Prinzip.
as 1. aus beschreibt den intritt des n-
dividuums in die Welt, seine Präsenz, sei-
Was zuvor im Inneren gerei ist,
sucht nun konkrete Form.
Zentral wird die Frage nach
Integrität.
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Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
13
G
RUNDLAGEN
poche
abhängt.
or
dem
intergrund
eines
gewachsenen
psychologischen,
ethischen und systemischen erständnis-
ses dürfte sich die ynamik dieses Zyklus
weniger
in
eindeutigen
ideologischen
Frontstellungen,
sondern
in
komplexen
useinandersetzungen um Werte, denti-
tät und erantwortung zeigen. ie rfah-
rung
der
ergangenheit
erlaubt
somit
keine
Prognose,
wohl
aber
eine
inord-
nung der iefe und ragweite jener Pro-
zesse,
die
mit
eptun
und
aturn
in
Widder angestoen werden.
Gesellschaftliche
Resonanzräume
uf kollektiver bene deutet eptun in
Widder auf eine Phase hin, in der piritu-
alität, deologie und dentitätsfragen ver-
stärkt in den öentlichen aum drängen.
Führungspersönlichkeiten,
Bewegungen
und
arrative
gewinnen
an
Bedeutung,
die inn, rlösung oder Zukunftsvisionen
versprechen.
leichzeitig
steigt
die
efahr der nstrumentalisierung neptuni-
scher
nhalte,
insbesondere
dort,
wo
emotionale
Mobilisierung
die
kritische
eexion ersetzt.
iese Zeitqualität erfordert ein erhöhtes
Ma
an
Bewusstheit
im
mgang
mit
inneren
Bildern,
berzeugungen
und
innentwürfen.
eptun
in
Widder
ver-
stärkt sowohl inspirative als auch projek-
tive
Prozesse,
wodurch
persönliche
onungen,
ngste
und
unerfüllte
Bedürfnisse
leicht
nach
auen
verlagert
und mit Bedeutung aufgeladen werden.
Besonders deutlich zeigt sich diese yna-
mik
in
aktuellen
spirituellen
und
bewusstseinsorientierten
Bewegungen,
in denen arrative von rwachen, rans-
formation
oder
einer »neuen
Zeit«
eine
Die Verbindung
von Neptun mit Saturn
Besondere Bedeutung erhält diese Phase
durch die enge erbindung eptuns mit
aturn im selben Zeichen. Während der
Zyklusbeginn an sich bereits eine grund-
legende
euausrichtung
anzeigt,
wirkt
aturn in dieser onstellation als verdich-
tender
Faktor.
eptunische
isionen,
deale
und
spirituelle
onzepte
werden
angestoen
und
zugleich
an
Form,
erantwortung
und
ealisierbarkeit
gebunden. m Zeichen Widder geschieht
diese Prüfung unmittelbar und existenzi-
ell. s wird sichtbar, welche innentwürfe
tragfähig sind und welche sich im on-
takt mit ealität, Begrenzung und onse-
quenz
als
nicht
haltbar
erweisen.
ie
onjunktion
fungiert
damit
weniger
als
harmonisierende
erbindung
denn
als
lärungsprozess, in dem sich entscheidet,
ob isionen den chritt von innerer or-
stellung
zu
gelebter
altung
vollziehen
können.
us heutiger Perspektive lassen sich diese
historischen
rfahrungsräume
nicht
schematisch auf die egenwart übertra-
gen.
ie
bieten
jedoch
einen
symboli-
schen ahmen, innerhalb dessen erkenn-
bar wird, dass onstellationen dieser rt
kollektive
ntwicklungsprozesse
einlei-
ten,
deren
konkrete
usprägung
vom
jeweiligen
Bewusstseinsstand
einer
junktion beider Planeten am 20. Februar
2026
seinen
ulminationspunkt
und
markiert
erfahrungsgemä
Phasen
tief-
greifender ideologischer, spiritueller und
institutioneller euorientierung.
aturn-eptun-Zyklen
verweisen
in
der
astrologischen
rfahrung
auf
Zeiten,
in
denen bestehende inn- und rdnungs-
systeme
ihre
elbstverständlichkeit
ver-
lieren und neue eitbilder erst allmählich
Form annehmen. er letzte Zyklusbeginn
von 1989/1990 im Zeichen teinbock el
mit
dem
Zerfall
etablierter
politischer
trukturen,
dem
nde
des
st-West-
onikts
und
einer
umfassenden
eu-
strukturierung staatlicher und ökonomi-
scher
rdnungen
zusammen.
amals
stand
die
Frage
nach
tabilität,
erant-
wortung
und
institutioneller
ragfähig-
keit im ordergrund kollektiver ntwick-
lungen.
er aktuelle Zyklus unterscheidet sich in
seiner
rundsignatur
jedoch
deutlich
von
diesem
historischen
orläufer.
Mit
dem
Beginn
in
Widder
verschiebt
sich
der
chwerpunkt
von
onsolidierung
und
npassung
hin
zu
nitiation
und
euausrichtung. iese Qualität wird zu-
sätzlich
dadurch
verstärkt,
dass
eptun
selbst erstmals seit dem 19. ahrhundert
(eptun ngress Widder: 13.04.1861) wie-
der durch das Zeichen Widder wandert.
er
letzte
vergleichbare
ransit
el
in
eine poche tiefgreifender gesellschaftli-
cher pannungen, in der Fragen von Frei-
heit,
dentität,
pferbereitschaft
und
moralischer egitimation nicht nur disku-
tiert, sondern aktiv ausgetragen wurden;
zum Beispiel im merikanischen Bürger-
krieg. eue innentwürfe entstanden da-
mals weniger aus tradierten utoritäten
als aus berzeugung, altung und kollek-
tiver Mobilisierung.
Während der Zyklusbeginn an
sich bereits eine grundlegende
Neuausrichtung anzeigt, wirkt
die Saturn-Neptun-Konjunktion
als verdichtender Faktor.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
14
Meridian 2026/3
G
RUNDLAGEN
chwerpunkt
vom
mpnden
zur
er-
körperung,
von
der
inneren
Wahrneh-
mung
zur
bewussten
Positionierung
im
eben.
iese
neue
Zeitqualität
macht
sichtbar,
dass
berzeugungen
wirksam
sind.
nnere
Bilder,
Werte
und
isionen
prägen nicht nur das individuelle rleben,
sondern wirken in Beziehungen, iskurse
und
kollektive
ntwicklungen
hinein.
eder
inzelne
trägt
erantwortung
für
die Qualität dieser Wirkung. e bewusster
diese
erantwortung
wahrgenommen
wird, desto konstruktiver kann das Mit-
einander gestaltet werden.
ntegrität wird damit zur zentralen es-
source
dieses
Zyklus:
ie
bereinstim-
mung zwischen innerer usrichtung und
äuerem
andeln
entscheidet
darüber,
ob
isionen
rientierung
stiften
oder
rennung vertiefen.
er archetypische spirituelle Pionier, der
mit eptun in Widder hervortritt, steht
für larheit und innere eife. r verkör-
pert
eine
altung,
die
ensibilität
mit
ntschlossenheit verbindet und bereit ist,
erantwortung
für
den
eigenen
us-
druck zu übernehmen. Frieden im uen
beginnt
in
dieser
Perspektive
nicht
als
politisches
onzept,
sondern
als
innere
altung.
Wo
larheit,
Bewusstheit
und
ntegrität im nneren aum nden, ent-
steht
auch
im
gemeinsamen
Feld
mehr
erständigung
und
usgleich.
n
dieser
erbindung
liegt
das
transformierende
Potenzial
dieses
neuen
spirituellen
Zyklus.
Tanja Ragitsch,
MA,
beratende Diplom-Astrologin, Coach, Aus-
bilderin, Leadership-Expertin und Energetikerin.
Sie leitet eine Akademie für Astrologische
Bildung in Wien, die Fachwissen und praxis-
orientierte Ausbildung kombiniert.
Kontakt:
mail@tanjaragitsch.com
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/ragitsch
onungs-
oder
Bedrohungsbildern.
isionär wirken sie dort, wo sie als Werk-
zeuge begrien werden, die menschliche
erantwortung
erweitern
und
neue
andlungsspielräume erönen. Projekti-
ve
Züge
treten
hervor,
wenn
sie
mit
rlösungsfantasien oder totalen ontroll-
verlustszenarien verknüpft werden.
Die Haltung
entscheidet
ll
diese
Beispiele
verdeutlichen,
dass
sich
eptun
in
Widder
weniger
über
bestimmte nhalte deniert als über die
psychologische
altung,
mit
der
ber-
zeugungen
vertreten
werden.
uthenti-
sche isionen entstehen dort, wo innere
berzeugungen
reektiert,
emotional
integriert
und
in
eine
verantwortungs-
fähige altung überführt werden. ie er-
önen rientierung und andlungsspiel-
räume, ohne den nspruch auf absolute
ültigkeit zu erheben. deologische er-
führung zeigt sich hingegen in Momen-
ten
unbewusster
Projektion,
in
denen
berzeugungen
den
harakter
unum-
stölicher
Wahrheiten
annehmen.
Mit
dieser ynamik geht eine besondere er-
antwortung
einher,
da
berzeugungen,
sobald sie zur Projektionsäche werden,
nicht nur das individuelle andeln prä-
gen,
sondern
aktiv
an
der
estaltung
kollektiver
Wirklichkeiten
beteiligt
sind.
ie Fähigkeit zur elbstreexion und zur
bernahme bewusstseinsbezogener er-
antwortung wird damit zu einer zentra-
len oraussetzung, um die inspirierende
raft
dieser
Zeitqualität
konstruktiv
zu
nutzen.
Fazit
Mit eptun in Widder beginnt eine Pha-
se,
in
der
spirituelle
rientierung
ihre
Bewährungsprobe im gelebten lltag n-
det.
ie
Zeit
der
reinen
ensibilisierung
und inneren Önung geht in eine Quali-
tät über, die nitiative, ntscheidung und
persönliche erantwortung betont. inn
verbleibt nicht im aum der ehnsucht
oder
der
dee,
sondern
gewinnt
estalt
durch altung. amit verschiebt sich der
starke nziehungskraft entfalten. olche
innangebote
können
tragfähige
nt-
wicklungsimpulse
darstellen,
wenn
sie
mit
elbstreexion,
innerer
rbeit
und
erantwortungsübernahme
verbunden
sind. ie werden jedoch dort problema-
tisch, wo komplexe psychologische oder
gesellschaftliche pannungen auf äuere
ysteme,
vermeintlich
»unbewusste«
ruppen oder feindlich konnotierte räf-
te
projiziert
werden
und
die
useinan-
dersetzung mit mbivalenz und inneren
onikten ersetzen.
ine
vergleichbare
truktur
ndet
sich
auch
in
politisch-gesellschaftlichen
Bewegungen, in denen Forderungen nach
radikaler
rneuerung,
klarer
dentität
oder moralischer indeutigkeit an Bedeu-
tung
gewinnen.
n
Zeiten
erlebter
nsi-
cherheit
bieten
solche
arrative
rien-
tierung
und
alt,
insbesondere
dann,
wenn
sie
oen
für
ierenzierung
blei-
ben und die erantwortung für ihre eige-
nen Wirkungen mitdenken.
Projektive ynamiken treten dort hervor,
wo komplexe ealitäten vereinfacht und
kollektive
Probleme
über
eindeutige
chuldzuweisungen
externalisiert
wer-
den. Psychologisch fungieren solche eu-
tungsangebote
häug
als
unbewusster
ammelpunkt
für
diuse
ngste,
hn-
machtsgefühle
oder
ungelöste
innere
pannungen.
Identitäts- und Technik-
narrative
uch
dentitäts-
und
elbstverwirk-
lichungsnarrative
tragen
diese
mbiva-
lenz in sich. ie Betonung von uthenti-
zität,
elbstbestimmung
und
indivi-
dueller
Wahrheit
entspricht
einem
zentralen Bedürfnis der egenwart und
kann zu gröerer elbstklärung beitragen.
leichzeitig wird dentität dort zur Pro-
jektionsäche, wo sie als absolute, unhin-
terfragbare
Wahrheit
verstanden
wird
und
ihre
relationale
inbettung
verliert.
n
solchen
Fällen
stabilisieren
starre
elbst- oder Fremdzuschreibungen inne-
re nsicherheiten, anstatt sie bewusst zu
integrieren.
in
ähnliches
pannungsfeld
zeigt
sich
in
technologischen
Zukunftsnarrativen
rund um ünstliche ntelligenz, igitali-
sierung oder transhumanistische orstel-
lungen. iese oszillieren zwischen realer
nnovationskraft und stark aufgeladenen
Jeder Einzelne trägt
Verantwortung für die Qualität
dieser Wirkung.
Identität wird dort zur
Projektionsläche, wo sie als
absolute, unhinterfragbare
Wahrheit verstanden wird.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
15
S
PIRITUALITÄT
D
er
intritt
von
eptun
in
das
Zeichen Widder ist eine seltene
und transformative eränderung, die den
Beginn
eines
neuen
14-jährigen
Zyklus
markiert, der die Werte, Prioritäten und
das elbstverständnis einer ganzen ene-
ration
prägen
kann.
Wenn
eptun
das
Zeichen wechselt, bringt dies tiefgreifen-
de
eränderungen
in
der
kollektiven
Psyche mit sich, da sich die igenschaften
von eptun – spirituelle ingabe, dealis-
mus und das treben nach höherem er-
ständnis
an
die
nergie
des
neuen
Zeichens anpassen. eptuns eise durch
Widder ist besonders bedeutsam, weil er
sein eimatzeichen Fische verlässt und in
das »erste«
Zeichen
des
ierkreises
ein-
tritt. iese eränderung fühlt sich wie ein
Weckruf
an,
der
uns
dazu
drängt
zu
untersuchen, wo wir uns möglicherweise
in
llusionen
oder
unrealistischen
räu-
men
verloren
haben.
etzt
werden
wir
aufgefordert,
uns
der
Wahrheit
unserer
ealität zu stellen und erantwortung für
das
eben
zu
übernehmen,
das
wir
uns
vorgestellt und geschaen haben.
Eine Generation
ohne Ruhmesabsicht
ieser
ransit
wird
auch
für
eine
neue
eneration
von
grundlegender
Bedeu-
tung sein. ie jungen eelen, die während
eptuns
Widder-ufenthalt
geboren
werden, rebellieren wahrscheinlich gegen
die ultur des sofortigen uhms und der
falschen arrative, streben nach uthen-
tizität und schätzen alent und Bestän-
digkeit mehr als iralität. ie werden sich
weniger
von
billigem
uhm
angezogen
fühlen, der die letzten ahre geprägt hat,
sondern stattdessen nach ubstanz und
ntegrität streben.
ritt eptun in Widder ein, bereitet er die
Bühne für eine eneration, die nicht nur
von der oberächlichen erlockung des
sofortigen uhms desillusioniert ist, son-
dern auch bereit ist, sich auf einen tiefe-
ren,
inneren
ampf
um
uthentizität
und elbstbewusstsein einzulassen. Wid-
der
mit
seinem
riegergeist
verwandelt
die
nergien
eptuns
in
einen
rang
nach spiritueller Freiheit – ein ufruf, sich
unseren eigenen chatten zu stellen und
dem rang zur ealitätsucht zu wider-
stehen, der vergangene pochen geprägt
hat.
ies
ist
kein
ampf
gegen
äuere
räfte,
sondern
vielmehr
ein
innerer
ampf
gegen
die
kulturelle
onditio-
nierung, die den chein über den nhalt
stellt. Menschen, die unter diesem ransit
geboren sind, verspüren wohl den rang,
die hohlen Wege des billigen uhms und
der
schnellen
Bestätigung
abzulehnen
und
stattdessen
einen
Weg
zu
suchen,
der
von
alent,
Beständigkeit
und
per-
sönlicher ntegrität geprägt ist. ndem sie
sich auf diese innere eise des riegers für
spirituelle
eife
und
Freiheit
einlassen,
können
sie
eine
neue
rt
von
tärke
vorleben: eine tärke, die elbstdisziplin
und
innere
iefe
über
oberächlichen
rfolg stellt.
Neptun
und die Medien
istorisch
gesehen
hatten
eptuns
ransite
tiefgreifende
uswirkungen
auf
die Medien und die rt und Weise, wie
wir
mit
nterhaltung
umgehen,
und
prägten die Beziehung jeder eneration
zu llusionen und kollektiver dentität.
Während
eptuns
Zeit
in
öwe
(1914
1929)
blühte
die
Filmindustrie
auf,
ollywood
entstand,
schuf
überle-
bensgroe tars und etablierte uhm als
kulturelles deal.
eptuns
ufenthalt
im
Zeichen
Waage
(1942
1956) el mit der achkriegszeit
und dem goldenen Zeitalter des Fernse-
hens
zusammen,
brachte
Menschen
durch
gemeinsame
rzählungen
zusam-
men und stärkte durch Medien die deale
von armonie und chönheit.
ls
eptun
in
teinbock
eintrat
(1984
1998), hatten sich die Medien zu
einer noch mächtigeren nstitution ent-
wickelt,
legten
den
rundstein
für
den
sensationellen
24-tunden-achrichten-
zyklus und führten uns in das eality-
ein,
in
dem
das
Privatleben
zu
einem
öentlichen rama wurde.
eder
dieser
eptun-ransite
hat
unsere
useinandersetzung
mit
den
Medien
zunehmend
vertieft
und
die
olle
der
nterhaltung
bei
der
estaltung
kultu-
reller Werte erweitert.
er
jüngste
ransit
von
eptun
durch
Fische
(2011
2026)
war
geprägt
vom
ufstieg
der
sozialen
Medien
und
algo-
rithmengesteuerter
nhalte,
wodurch
eine
Welt
entstand,
in
der
das
eben
jedes
inzelnen
zum
pektakel
werden
konnte und die renzen zwischen eali-
tät und llusion verschwammen.
Wenn wir nun auf eptun in Widder bli-
cken,
sehen
wir
eine
erlagerung
weg
vom passiven Medienkonsum hin zu akti-
ver
nterscheidungskraft
und
elbst-
bewusstsein. as treben nach uthenti-
zität
könnte
als
egenmittel
zu
den
in
Jetzt werden wir aufgefordert,
uns der Wahrheit unserer
Realität zu stellen.
PERSONALISIERTE SPIRITUALITÄT
Neptun in Widder
Arik Xander
© ingram-images
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
16
Meridian 2026/3
S
PIRITUALITÄT
ikes
und
elbstdarstellung
–,
und
sich
stattdessen für gemeinsame rfahrungen
oder gemeinschaftliche dentitäten inter-
essieren.
ies
würde
zu
einem
nstieg
von
Bewegungen
oder
ruppen
führen,
die
eher
das
kollektive
Wohlergehen,
gegenseitige
ilfe
und
gemeinsame
Werte
als
persönliche
uszeichnungen
betonen.
Aktive Communitys statt
passiver Follower
a
sich
die
Menschen
von
oberächli-
chen ontakten zurückziehen, ist damit
zu
rechnen,
dass
es
zu
einer
gröeren
achfrage
nach
iefe
und
uthentizität
in der rt und Weise kommen wird, wie
wir
miteinander
in
erbindung
treten
und kommunizieren.
twa
in
Form
von
bedeutungsvolleren
nline-äumen oder sogar der chaung
privater etzwerke und ruppen, die ei-
nen
echten,
ungelterten
usdruck
er-
möglichen. o ist eine erlagerung von n-
uencern
hin
zu
ommunityleitern
denkbar,
die
sich
stärker
auf
die
Förde-
rung von erständnis und nterstützung
als auf ussehen oder eichweite konzen-
trieren.
Mit
den
positiven
igenschaften
von
eptun könnten die Menschen beginnen,
das
Bedürfnis
nach
ständiger
elbst-
darstellung und Bestätigung durch exter-
ne
Quellen
aufzugeben.
as
wird
zu
kollektiver elbstreexion anregen, in der
wir uns nach innen wenden und erken-
nen,
dass
elbstwert
nicht
durch
ikes
oder iews deniert wird, sondern durch
eine
eher
intrinsische,
innere
tabilität.
oziale Medien sind dann weniger ein rt
des
ergleichs,
sondern
eher
eine
Platt-
form für erbindungen und gemeinsame
erausforderungen.
etztendlich könnte es, wenn wir uns von
einer obsessiven Fokussierung auf »mich,
mich selbst und ich« entfernen, zu einer
kollektiven uche nach inn kommen, der
nicht
an
individuelle
eistungen
gebun-
den ist. ies führt dazu, dass Menschen
sich an ktivitäten oder nliegen beteili-
gen, die anderen dienen, und so ein neues
efühl der inheit schaen, das über die
eigene dentität hinausgeht. o entsteht
eine
neu
gestaltete,
zweckorientiertere
soziale rfahrung, die sich weniger auf das
individuelle
go
und
mehr
auf
eine
gemeinsame
eise
des
Wachstums
und
des erständnisses konzentriert.
Die Auflösung der
persönlichen Identität
a die nergie von eptun einen verwi-
schenden ekt hat, lässt sich ahnen, dass
sich die unerbittliche onzentration auf
elbstdarstellung,
persönliches
Branding
und
kuratierte
dentitäten
allmählich
hohl
und
unbefriedigend
anfühlen.
as
ständige eilen unseres ebens im nter-
net wird sich mehr als eine Falle als wie
Freiheit
anfühlen
und
eine
eubewer-
tung
unserer
elbstdarstellung
auslösen.
ie Menschen ziehen sich aus den sozia-
len
Medien
zurück
und
suchen
nach
authentischeren, persönlichen Beziehun-
gen,
die
keine
polierte,
markenfähige
Persönlichkeit erfordern.
ieser ransit wird uns dazu bringen, uns
mit der dentitätskrise auseinanderzuset-
zen, die durch die ständige npassung an
verschiedene
digitale
äume
entsteht.
iele werden vermutlich beginnen sich zu
fragen: »Wer bin ich wirklich?« und sich
ein
einheitliches
elbstverständnis
jen-
seits
der
ocial-Media-Persönlichkeiten
wünschen,
was
zu
einem
nstieg
von
igital
etox
oder
Minimalismus
in
der
nline-ommunikation
führen
könnte.
Widder
steht
für
ndividualismus,
aber
der inuss von eptun kann die anten
egoistischen
erhaltens
abmildern.
ie
emeinschaft sollte beginnen, sich vom
yperindividualismus
abzuwenden,
den
die sozialen Medien fördern – Follower,
früheren Zyklen etablierten Mustern der
ealitätsucht
und
blenkung
dienen
und den inzelnen dazu herausfordern, in
sich zu gehen und neu zu denieren, was
es
bedeutet,
in
einer
ultur
gesehen
zu
werden,
die
im
letzten
ahrhundert
so
stark vom inuss eptuns geprägt war.
Widder ist von atur aus ein kriegerisches
Zeichen, und eptuns Präsenz hier führt
eine neue rt von ampf ein: einen inne-
ren,
unsichtbaren
rieg
um
spirituelle
Freiheit und eife. nstatt eines ampfes
gegen äuere Feinde handelt es sich um
einen
onikt
gegen
unsere
eigenen
chatten, unsere nreife und die verfüh-
rerische
nziehungskraft
der
ealitäts-
ucht. eptun in Widder fordert uns her-
aus,
uns
täglich
mit
elbstbewusstsein
und spiritueller isziplin zu beschäftigen
und
zu
erkennen,
dass
unsere
Freiheit
davon abhängt, diese inneren ämpfe zu
gewinnen.
Kampf
um Freiheit
istorisch
gesehen
fanden
während
des
merikanischen Bürgerkriegs, als eptun
das
letzte
Mal
in
Widder
stand,
bedeu-
tende
eränderungen
in
Bezug
auf
utonomie und Freiheit statt. s ist zwar
ungewiss,
wo
sich
dieser
ampf
um
Freiheit
nun
manifestieren
wird,
aber
es
könnte sich durchaus um einen ampf in
unseren
öpfen,
unseren
Wahrnehmun-
gen und vielleicht sogar in unseren nter-
aktionen
mit
neuen
echnologien
wie
ünstlicher
ntelligenz
handeln.
nter
dem
inuss
von
eptun
könnten
wir
eine kollektive dentitätskrise erleben und
uns
fragen,
wer
wir
sind
und
wo
die
renzen
zwischen
uns
selbst
und
ande-
ren, zwischen ealität und llusion liegen.
eptun
in
Widder
fordert
uns
auf,
erantwortung
für
unsere
ealität
zu
übernehmen,
uns
mit
Wahnvorstellun-
gen
auseinanderzusetzen
und
uns
der
spirituellen
rbeit
der
Wiedererlangung
unserer
utonomie
zu
widmen.
ies
ist
eine
Zeit
der
tiefen
elbstndung,
der
persönlichen
erantwortung
und
des
klaren Bewusstseins, während wir uns auf
einen
neuen
Weg
der
spirituellen
und
sozialen
volution
begeben.
Wenn
eptun in Widder eintritt, wird sich das
kollektive
elbstverständnis
verändern,
insbesondere
da
die
renzen
zwischen
individueller
dentität
und
kollektiver
rfahrung verschwimmen.
© ingram-images
Widder mit seinem Kriegergeist
verwandelt die Energien Neptuns
in einen Drang nach
spiritueller Freiheit.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
17
S
PIRITUALITÄT
Philosophische
Selbstbefragung
nstatt Ziele zu verfolgen, die ausschlie-
lich
auf
den
individuellen
rfolg
ausge-
richtet sind, ist es Zeit, dass die Menschen
beginnen,
sich
nach
einer
innhaftigkeit
zu sehnen, die sich mit etwas röerem
als
ihnen
selbst
verbunden
anfühlt.
Widder-eptun
trägt
dazu
bei,
viele
zu
inspirieren,
tiefgreifendere
Fragen
über
ihre ebensaufgabe zu stellen, was sie ver-
anlasst,
Wege
einzuschlagen,
die
mit
ihren spirituellen Werten und dealen im
inklang stehen. Berufe oder obbys, die
sich wie echte Berufung anfühlen, könn-
ten orrang vor traditionell erfolgreichen
oder
protablen
Beschäftigungen
erhal-
ten.
ieser
ransit
wird
auch
eine
inwen-
dung zu chtsamkeit und Präsenz bewir-
ken,
da
die
Menschen
versuchen,
sich
tiefer mit ihren alltäglichen rfahrungen
zu
verbinden.
Praktiken
wie
achtsames
tmen,
Yoga
und
agebuchschreiben
tragen
zu
einem
gesteigerten
elbstbe-
wusstsein bei, Menschen im gegenwärti-
gen Moment zu verankern und ein tiefe-
res erständnis dafür zu fördern, wer sie
auf einer grundlegenden bene sind. er
Fokus liegt darauf, ein eben zu führen,
das sich seelisch befriedigend anfühlt und
uthentizität und infachheit schätzt.
chlielich fordert dieser ransit dazu auf,
philosophische oder existenzielle Fragen
darüber zu stellen, was es bedeutet, »zu
sein«.
tellen
ie
sich
Fragen
wie: »Wer
bin ich jenseits der ollen, die ich spiele?«
oder:
»Was
ist
das
Wesen
meines
eistes?« iese elbstbefragung wird ein
efühl der Befreiung von dem ruck mit
sich
bringen,
sich
in
konventionelle
Formen
einfügen
zu
müssen,
und
eine
ieendere
und
expansivere
rfahrung
des elbst entstehen lassen.
Arik Xander
ist ein
vielseitiger Experte und
international anerkannter
US-Astrologe, Innovator und CEO von Omega
Alpha, einem Unternehmen, das Projekte an
der Schnittstelle von Wellness und Technologie
betreibt.
Kontakt:
bookings@arikxander.com
Übersetzt vom Englischen von Holger A. L. Faß.
© ingram-images
tudien beschäftigen, die inblicke in die
tieferen
chichten
der
Psyche
bieten.
iese rkundung wird helfen, sich stärker
mit
dem
inneren
eitsystem
verbunden
zu fühlen und ntscheidungen aus einer
inneren larheit heraus zu treen, anstatt
sich
von
äueren
inüssen
leiten
zu
lassen.
s
ist
zu
erwarten,
dass
sich
Menschen
dabei wiedernden, ihre orstellung von
öttlichkeit oder eiligkeit zu überden-
ken.
nstatt
auerhalb
von
sich
selbst
nach
spiritueller
utorität
zu
suchen,
wird
dieser
ransit
die
Menschen
dazu
ermutigen,
sich
mit
einem
efühl
der
öttlichkeit
in
sich
selbst
oder
in
der
natürlichen
Welt
zu
verbinden
und
so
eine persönlichere und erfahrungsorien-
tierte
Beziehung
zur
piritualität
aufzu-
bauen.
Praktiken
wie
das
intauchen
in
die atur, temarbeit oder stille etreats
könnten
populär
werden,
da
die
Men-
schen
versuchen,
diese
erbindung
aus
erster and zu spüren.
uf persönlicher bene wird der inuss
von eptun Menschen dazu inspirieren,
sich auf eine tiefgreifende eilungsarbeit
einzulassen, insbesondere in Bezug auf ihr
elbstwertgefühl
und
vergangene
rfah-
rungen,
die
ihr
dentitätsgefühl
geprägt
haben.
Widder
bringt
Mut,
wodurch
es
leichter fällt, sich schwierigen Wahrheiten
oder erletzungen zu stellen. ies könnte
sich in einer kollektiven inwendung zu
erapien oder Praktiken äuern, die das
innere
ind
heilen,
elbstmitgefühl
fördern
und
ein
widerstandsfähiges,
gestärktes elbstbewusstsein schaen.
Fokus auf Selbstfindung und
persönliche Spiritualität:
leichzeitig
wird
eptuns
eise
durch
Widder viele Menschen zu einer tieferen
elbstndung
führen
und
den
Wunsch
wecken,
ihre
dentität
auf
einer
persönliche-
ren
und
spirituelleren
bene
zu
verstehen.
ieser
ransit
wird
eine
tiefgreifende
r-
forschung des nnenle-
bens und des individu-
ellen
eistes
auslösen,
fernab von sozialen ti-
ketten
oder
digitalen
Persönlichkeiten.
ie Menschen werden
sich dazu berufen füh-
len,
spirituelle
ber-
zeugungen
und
Praktiken
auf
eine
ganz
persönliche
Weise
zu
erforschen,
losge-
löst von traditionellen religiösen truktu-
ren oder gesellschaftlichen rwartungen.
nstatt sich an Mainstreamideen zu hal-
ten, werden inzelne nach Wegen suchen,
die
mit
ihrer
inneren
Wahrheit
im
in-
klang stehen, und spirituelle Praktiken er-
forschen,
die
sich
authentisch
mit
ihren
persönlichen rfahrungen und ihrem er-
ständnis verbinden.
urch eptuns auösende Wirkung auf
den ndividualismus des Widder-Zeichens
könnten ollen und dentitäten abgelegt
werden, die dem persönlichen Wachstum
nicht
mehr
dienlich
sind.
as
bedeutet,
gesellschaftliche
tiketten,
beruiche
dentitäten
oder
ollen,
die
andere
uns
zugeschrieben
haben,
loszulassen
und
stattdessen ein elbst zu entdecken, das
jenseits
äuerer
rwartungen
existiert.
nnere
rbeitspraktiken
wie
chatten-
arbeit,
Meditation
und
elbstbeobach-
tung werden zu Werkzeugen, um verbor-
gene
oder
unerforschte
chichten
des
elbst zu entdecken.
Individualität
ohne Egoismus
ieser
ransit
lädt
Menschen
dazu
ein,
sich auf einer neuen bene mit ihrer ntu-
ition
und
ihrem
inneren
Wissen
zu
ver-
binden.
er
widderhafte
Pioniergeist
in
erbindung
mit
der
Mystik
eptuns
könnte dazu führen, dass sich Menschen
mit
Praktiken
wie
arot,
strologie,
raumarbeit
oder
anderen
mystischen
Widder steht für Individualismus,
aber der Einluss von Neptun
kann die Kanten egoistischen
Verhaltens abmildern.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
18
Meridian 2026/3
P
RAXISTIPPS
on't: ibebasiertes lücksspiel.
eptun liebt die äuschung, Widder
das isiko. üten ie sich vor et-
ich-Quick-chemata oder rypto-
hypes, die nur auf heier uft basieren.
Arbeitswelt & Karriere
o: Werden ie zum »oul-Preneur«.
b angestellt oder selbstständig:
Bringen ie hre spirituellen oder
kreativen Werte in den ob ein. eien
ie mutig, Projekte zu leiten, die bisher
als zu utopisch galten.
on't: Passiv-aggressives Führen.
eptun schwächt die klare Widder-
irektheit. ermeiden ie es, onikte
im Büro auszusitzen oder rwartun-
gen nur telepathisch zu kommunizie-
ren. lare nsagen retten vor kollekti-
vem haos.
Beziehungen & Liebe
o: adikale hrlichkeit über ehn-
süchte. utzen ie die Widder-raft,
um klar zu sagen, was ie brauchen.
ine Beziehung darf jetzt spirituell
tief sein, braucht aber ein feuriges
Fundament.
on't: er etter-pfer-omplex.
Widder ist ein eldenzeichen, eptun
das pfer. ine gefährliche Mischung!
erlieben ie sich nicht in das Potenzi-
al eines Menschen, während ie die
toxische ealität ignorieren. emanden
»retten« zu wollen, ist kein Bezie-
hungsmodell, sondern ein gotrip.
Persönliche Entwicklung
o: enieren ie hr »ch« neu.
Wer sind ie, wenn alle Masken fallen?
s ist die Zeit der spirituellen elbst-
behauptung. Finden ie heraus, wofür
ie wirklich brennen.
on't: piritueller arzissmus.
ie gröte Falle: Zu glauben, man sei
der inzige, der die Wahrheit sieht.
Widder-nergie kann egozentrisch
sein. erwechseln ie hre persönliche
Meinung mit göttlicher ingebung?
Bleiben ie demütig.
iel rfolg!
mpuls ist eine rleuchtung; manchmal
ist es nur das go im soterikkostüm.
eilsbringern blind folgen: eptun in
Widder kann starke, charismatische
nführer hervorbringen. Prüfen ie
kritisch, ob jemand echte Weisheit
lehrt oder nur sein eigenes Bildnis
anbetet.
ealitätsucht durch drenalin:
ermeiden ie es, orgen durch riskan-
tes erhalten oder exzessiven port zu
betäuben. ie Quittung kommt bei
eptun oft zeitversetzt, aber gewaltig.
ie physischen Bedürfnisse ignorieren:
Widder ist auch ein körperliches
Zeichen. Wenn ie sich zu sehr in
neptunischen räumereien verlieren,
vergessen ie womöglich, auf hre
esundheit zu achten.
n dieser Zeit ist es völlig normal, wenn
ie sich morgens wie ein rleuchteter und
mittags
wie
ein
ungeduldiges
leinkind
fühlen. as ist die eibungshitze, die ent-
steht,
wenn
Wasser
(eptun)
auf
Feuer
(Widder) trit.
ie verträumte Passivität der Fische-ra
endet, und wir wollen unsere deale jetzt
erzwingen.
as
ist
ein
bisschen
so,
als
würde
man
versuchen,
mit
einer
aschenlampe
durch
dichten
ebel
zu
rennen:
Man
sieht
zwar
das
icht,
aber
nicht
unbedingt
den
Baum,
der
direkt
davorsteht. aher hier noch acht konkre-
te
os
&
on'ts
für
die
wichtigsten
ebensbereiche:
Finanzen & Materielles
o: nvestieren ie in isionen. Widder
ist Pionierenergie. etzen ie auf
nternehmen oder Projekte, die echte
nnovation mit einem höheren Zweck
verbinden (etwa regenerative nergien
oder neue eiltechnologien).
W
illkommen
in
einer
der
spannendsten
astrologi-
schen
Phasen
der
egenwart.
Wenn
eptun, der Planet der räume, der piri-
tualität und manchmal auch der totalen
erwirrung, vom sanften Fische-eich in
das lodernde Feuer des Widder-Zeichens
springt, trit Zen auf Zunder. s ist die
ra des spirituellen riegers. Wir wollen
unsere räume nicht mehr nur visualisie-
ren; wir wollen sie mit dem opf durch
die Wand erzwingen. amit ie in diesem
feurigen
ebel
nicht
den
ompass
verlieren, hier zur rientierung ein paar
knackige os & on’ts:
Dos: So nutzen Sie die Energie
andeln ie aus ntuition:ertrauen
ie auf spontane mpulse, die sich
richtig anfühlen. n dieser Zeit ist der
erste Bauchgedanke oft eine direkte
eitung zu hrem höheren elbst.
Werden ie zum isionär: utzen ie
die Widder-nergie, um völlig neue,
mutige Wege in der unst oder
piritualität zu gehen. eien ie der
Pionier für inge, die es so noch nicht
gab.
etzen ie gesunde renzen: eptun
löst renzen auf, Widder stärkt das
ch. ernen ie, »ein« zu sagen,
ohne sich schuldig zu fühlen.
analisieren ie Wut in eilung:
Wenn ie merken, dass ggressionen
hochkochen, nutzen ie diese raft für
transformative rbeit oder intensiven
port. erwandeln ie itze in icht.
Praktizieren ie aktive Meditation:
tilles itzen könnte schwerfallen.
ersuchen ie ampfkunst, anzen
oder Power-Yoga, um örper und
eist zu verbinden.
Don'ts: Das sollten Sie vermeiden
Blinder ktionismus im ebel: Wenn
ie nicht genau sehen, wohin der Weg
führt, rennen ie besser nicht los, nur
um sich zu bewegen. Warten ie, bis
der unst sich lichtet.
gotrips auf rosa Wolken: üten ie
sich davor, eigene Wünsche für göttli-
che Befehle zu halten. icht jeder
In dieser Zeit ist es völlig normal,
wenn Sie sich morgens wie ein
Erleuchteter und miags wie ein
ungeduldiges Kleinkind fühlen.
DOS UND DON’TS
BEI NEPTUN IN WIDDER
Holger A. L. Faß
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
19
Z
YKLEN
S
aturn
und
eptun
benden
sich
gleichzeitig
im
bergang
in
das
erste
Zeichen
des
ierkreises
und
bilden
dabei
eine
onjunktion.
eptun
wechselte
bereits
nde
März
2025
von
Fische in Widder, aturns bergang fand
nde Mai 2025 statt. Beide Planeten gin-
gen danach noch einmal kurz in das Zei-
chen Fische zurück, um Widder
im
Frühjahr
2026
endgültig
zu
betreten (aturn im anuar, ep-
tun im Februar).
on Mitte uni bis Mitte ugust
2025
nähern
sich
aturn
und
eptun
auf
weniger
als
ein
hal-
bes
rad
in
den
ersten
raden
des
neuen
Zeichens;
die
exakte
onjunktion
fand
im
Februar
2026
zwischen
null
und
einem
rad Widder statt.
ie onjunktion selbst markiert
den Beginn eines neuen aturn-
eptun-Zyklus. ier treen also
drei
mpulse
zusammen,
die
jeder
für
sich
einen
euanfang
beschreiben – ein solches zeitli-
ches
Miteinander-erschmelzen
dreier
neuer
Zyklenauftakte
dürfte
einen
gravierenden
eu-
beginn anzeigen.
Zeiten
des Übergangs
ach
den
ereignisreichen
und
verunsi-
chernden
letzten
ahren,
hauptsächlich
beschrieben
durch
ranus
in
tier
und
Plutos
bergang
in
Wassermann,
hört
sich
dies
zunächst
vielleicht
vielverspre-
chend
an.
a
eptun
in
erster
inie
mit
uösungserscheinungen
und
äu-
schungen zu tun hat, werden wir zumin-
dest
noch
die
onjunktion
durchleben
müssen, bevor wir einige Zeit danach be-
urteilen
können,
wo
dieser
euanfang
überhaupt
stattndet.
Möglicherweise
wird ein eil der Menschheit darüber hin-
aus noch sehr lange mit verunsichernden
eränderungen
konfrontiert
sein,
da
Widder-eptun
beschrieben
werden
kann
mit
»
erunsicherung
setzt
sich
durch
«
oder »uösung mit aller raft«.
olche
bergangszeiten
werden
immer
auch
für
erunsicherung
sorgen,
doch
was
uns
eine
Zeitlang
icherheit
und
truktur
gegeben
hat
und
inzwischen
längst
zu
starr
geworden
ist
(aturn),
muss
sich
irgendwann
wandeln.
rani-
sche, neptunische und plutonische nt-
wicklungen bewirken diesen Wandel. m
Falle
von
ranus
und
Pluto
ist
relativ
schnell
oensichtlich,
was
passiert
und
warum
das
lte
gehen
muss.
ommt
eptun
zum
Zuge,
brauchen
wir
etwas
länger, um die inge ordnen zu können.
s ist, als ob uns der ott des Meeres den
Boden unter den Füen wegzieht, damit
wir uns von vermeintlichen icherheiten
lösen
und
sie
als
das
erkennen,
was
sie
sind: llusionen.
Lücken
Mit
dem
intritt
eptuns
in
das
erste
Zeichen
kann
es
zu
politischen
uö-
sungserscheinungen
kommen,
die
für
eine
Weile
zu
erunsicherung
führen,
langfristig aber den Boden für neue nt-
wicklungen vorbereiten. ies muss nicht
unbedingt für den gesamten urchgang
gelten, der immerhin bis 2039 dauert. ie
vorhergehende
Widder-Phase
eptuns
fand von 1861 bis 1875 statt. leich mit
eptuns
intritt
in
dieses
Zeichen
be-
gann der merikanische Bürgerkrieg, der
ein
gespaltenes
and
hervorbrachte.
m
-oroskop
lief
eptun
gradgenau
über
die
pitze
des
4.
auses,
dem ymbol für die Bevölkerung,
den
rund
und
Boden
und
die
eimat.
uch
diesmal
dürften
die  eine Phase tiefer erun-
sicherung durchlaufen, das and
gilt
bereits
jetzt
als
deutlich
gespalten.
n Preuen kam es zur gleichen
Zeit
zu
einem
schweren
erfas-
sungskonikt:
Bismarck
beab-
sichtigte
eine
eeresreform,
doch
die
notwendigen
elder
hierfür
waren
ihm
soeben
vom
Parlament
gestrichen
worden.
or
einer
ommission,
die
eine
inigung
nden
sollte,
hielt
Bismarck 1862 eine leidenschaft-
liche
ede,
die
als »Blut-und-i-
sen-ede«
in
die
eschichts-
schreibung
einging.
Militär,
Blut
und
isen
unterstehen
riegs-
gott Mars, der das Zeichen Wid-
der
regiert.
iese
useinandersetzung
sorgte
noch
lange
Zeit
für
erunsiche-
rung hinsichtlich der Frage, wer eigentlich
die Macht im taate innehätte: der önig,
das
eer
oder
das
Parlament?
nd
sie
sorgte für erunsicherung über die er-
fassung:
Bismarck
löste
die
Finanzie-
rungsfrage
durch
eine
von
ihm
festge-
stellte
ücke
in
der
preuischen
erfassung
(als »ückentheorie«
in
die
eschichte eingegangen).
echtsangelegenheiten unterstehen zwar
chütze
und
aus
9,
die
erfassungen
von taaten müssen aber teinbock und
aus 10 zugeordnet werden: die festge-
legte rdnung. eptun in Widder steht
im Quadrat zu teinbock und kann auch
in
dessen
ngelegenheiten
für
uö-
sungserscheinungen
sorgen.
ie
aktuel-
len Bemühungen eutschlands und der
 um ein Milliardenpaket für die uf-
rüstung stehen nicht unter dem allerbes-
ten tern. ine ücke wurde auch in der
erfassung
eutschlands
festgestellt:
Mit dem Eintri Neptuns in das
erste Zeichen kann es zu
politischen Aulösungs-
erscheinungen kommen.
VERWIRRENDER NEUBEGINN
Neptuns Reise durch den Tierkreis
Martin A. Banger
© ingram-images
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
20
Meridian 2026/3
Z
YKLEN
1952/1953 ereigneten sich sehr
viele Katastrophen – zu der
ohnehin schon schwierigen
Konjunktion bildete Uranus noch
das Quadrat.
uch
Flutkatastrophen,
türme
und
rdbeben
können
unter
dem
Widder-
eptun eine bedeutende olle spielen.
er Bruch der japanischen alsperre
rukaike forderte mehr als tausend
Menschenleben (1868).
in durch ein eebeben ausgelöster
sunami tötete mehrere tausend
Menschen in hile, euseeland und
ustralien (1868).
1703 ereignete sich der schwerste
turm über den Britischen nseln, über
den es ufzeichnungen gibt. Bei dem
rkan, der über 190 km/h erreichte,
kamen 8.000 Menschen ums eben,
zahlreiche chie gingen unter, tausen-
de von ichen wurden entwurzelt.
m gleichen ahr löste ein rdbeben bei
apan einen sunami aus, der bis zu 10
Meter öhe erreichte und über 10.000
Menschen tötete (1703 lag die aturn-
eptun-onjunktion vor).
1707 forderte ein weiterer sunami
über 30.000 Menschenleben in apan.
ie erste und zweite ionysiusut
richteten 1375 und 1377 verheerende
chäden in Flandern und ordfries-
land an.
1374 wurde rfurt von einem 300- bis
500-jährigen ochwasser heimge-
sucht.
n öln wurde fast zur gleichen Zeit
der zweithöchste bisher verzeichnete
Pegelstand des heins gemessen.
ie erste groe turmut an der ord-
see, von der ein ugenzeugenbericht
existiert, ereignete sich 1219. Bei dieser
ersten Marcellusut kamen 36.000 bis
50.000 Menschen um.
m gleichen ahr ertrank die älfte der
Bevölkerung renobels durch eine
Flutwelle.
Erfindungen,
Gründungen, Kunst
m 10.02.1862 erhielt der -merikaner
Alanson
Crane
das
Patent
auf
die
rndung des Feuerlöschers, weshalb der
10.
Februar
zum
ag
des
Feuerlöschers
ernannt wurde. ranes Feuerlöscher sind
mit
der
heutigen
ersion
dieser
eräte
nicht
vergleichbar,
sondern
eher
mit
prinkleranlagen:
ie
bestanden
aus
teigleitungen
in
groen
ebäuden,
die
im
otfall
Wasser
versprühen
konnten
(Widder:
Feuer,
eptun:
Wasser).
uch
der
orläufer
der
ampfmaschine,
die
avery-ampfpumpe von 1698, gehört in
diese ubrik.
er ntergang des Passagierdampfers
nglo axon (1863) ist das bis dahin
schwerste chisunglück auf dem
ordatlantik.
as schwerste chisunglück in der
amerikanischen eschichte ereignete
sich zwei ahre später: ie explodieren-
den essel des ampfschis ultana
kosteten 1.700 Menschen das eben –
200 mehr als beim ntergang der
itanic (Feuer + Wasser = ampf).
Zu den schwersten chisunglücken
vor ew outh Wales gehört der
ntergang der arwarra (1866).
er ntergang des Passagierdampfers
vening tar im gleichen ahr zählt
ebenfalls zu den gröten chiskata-
strophen in der eschichte der .
as spurlose erschwinden der alifax
im ordatlantik fällt in diese Zeit
(1870).
benso der ntergang eines britischen
Panzerschies während seiner ung-
fernfahrt (fast 500 ote, 1870).
Weiter das schwerste Fährunglück im
ew Yorker afen (1871) sowie
der ntergang der tlantic (über 500
ote, 1873).
545 Passagiere verloren ihr eben beim
inken eines britischen chies vor
ova cotia, was ebenfalls zu den
schwersten chisunglücken auf dem
ordatlantik gezählt wird.
1500 eeleute der oyal avy ertran-
ken 1707 bei einer chiskatastrophe
bei den cilly-nseln.
Zu den berühmtesten eisterschien
in der eschichte der eefahrt zählt
die Mary eleste, die 1872 verlassen im
tlantik aufgefunden wurde. ie a-
dung bestand aus unangebrochenen
Fässern mit lkohol, ebensmitteln für
viele Wochen und auch die komplette
usrüstung befand sich an Bord. er
Fall wurde bis heute nicht geklärt.
s gibt unzählige eorien darüber,
was passiert sein könnte, in den realis-
tischeren spielen alkoholische ämpfe
eine olle. as chicksal der Mann-
schaft und des chies wurde mehr-
fach in der iteratur aufgegrien, in
Filmen, in der Musik und sogar in zwei
ideospielen.
arf
eine
egierung
nach
ihrer
bwahl
noch eine rundgesetzänderung in ihrem
inne vornehmen?
Kriege
und Kreuzzüge
er
panische
rbfolgekrieg
(1701
1714) ereignete sich einen eptunumlauf
zuvor.
as
ussterben
der
spanischen
inie des auses absburg führte zu lang-
anhaltenden
ämpfen
und
politischen
Wirren
in
uropa.
ls
sich
eptun
von
1370
bis
1384
durch
Widder
bewegte,
fand der verheerende eekrieg zwischen
enedig und enua um die orherrschaft
im
Mittelmeer
(hioggia-rieg
1378
1381)
statt,
verbunden
mit
sich
ständig
ändernden
errschaftszugehörigkeiten
der verschiedenen ebiete.
n die gleiche Zeit fällt das roe bend-
ländische
chisma
(ab
1376),
das
unter
den
hristen
für
erunsicherung
und
erwirrung sorgte. s kam zu einer lau-
bensspaltung
innerhalb
der
lateinischen
irche.
as
roe
Morgenländische
chisma,
die
paltung
der
Westkirche
und
der
östlichen
rthodoxie,
wird
auf
das ahr 1054 datiert. uch dort brachte
der
Widder-eptun
uösungserschei-
nungen und erwirrung mit sich.
ergleichbares
ereignete
sich
während
der Widder-Phase von 1207 bis 1220 mit
dem
lbigenserkreuzzug
(1209
1229).
n üdfrankreich hatte sich eine einuss-
reiche
egenkirche
entwickelt,
die
blut-
reich vernichtet wurde. n diese Zeit fällt
auch der sogenannte inderkreuzzug ab
1212.
n
dem
ahr
sollen
sich
tausende
inder, ugendliche und rwachsene aus
eutschland
und
Frankreich
unter
der
eitung
visionärer
(eptun)
naben
(Mars) entschieden haben, in einen unbe-
waneten
reuzzug
ins
eilige
and
zu
ziehen. er kleine eil derer, die es bis zum
Mittelmeer schaten, wurde an sarazeni-
sche klavenhändler verkauft.
Wasser- und Feuer-
Katastrophen
ie
nzahl
der
chisunglücke
unter
einem
Widder-eptun
ist
kaum
über-
schaubar,
daher
hier
nur
einige
der
bedeutenderen:
as australische Flaggschi M
rpheus sinkt 1863 vor euseeland –
dies ist das bis heute schwerste chis-
unglück in neuseeländischen ewäs-
sern.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Abb. 2: Frankreich (5. Republik), 05.10.1958,
00:00 MEZ, 23:00 UT (vorheriger Tag),
Paris/F, 48n52, 2e20, Quelle: Nicholas
Campion: Buch der Welthoroskope
Abb.1: Deutschland Wiedervereinigung,
03.10.1990, 00:00 MEZ. 23:00 UT (vorheriger
Tag), Berlin/D, 52n29, 13e21
Bahamas
10.07.1973, 00:00 hr, assau
onj. szendent, pp. Pluto, Quadrat M
Deutschland
03.10.1990, 00:00 hr, Berlin
pposition enus
Frankreich
rste epublik 21.09.1792, Paris
pposition onne
Fünfte epublik (das meistbenutzte oroskop),
erfassung vom 05.10.1958, Paris, 00:00 hr
onjunktion M, pposition enus
Japan
Für apan gibt es mehrere mögliche oroskope;
sollte das vom Friedensschluss mit den 
zutreen (28.04.1952, 22:30 hr, okio), bildet
die onj. das Quadrat zum szendenten.
Nigeria
01.10.1960, 00:00 hr, agos
Quadrat szendent
Palästina
s gibt zwar keinen anerkannten taat,
aber die usrufung der nabhängigkeit durch
Yassir rafat am 15.11.1988 um 12:49 hr in
lgier. as betreende oroskop enthält eine
schwierige Mars-aturn-ranus-erbindung.
ie aturn-eptun-onjunktion läuft jetzt
über Mars im Quadrat zu aturn und ranus.
Rumänien
22.12.1989, 13:00 hr, Bukarest
Quadrat onne. Wir sehen bereits jetzt die
widerstreitenden räfte bezüglich der Präsi-
dentschaftswahl. ie onjunktion wirkt in das
12. aus hinein; ein inweis darauf, dass die
nicht verarbeitete ergangenheit und mögli-
cherweise die nicht entfernten ader der alten
iktatur jetzt eine olle spielen.
USA
04.07.1776, 17:10 hr, Philadelphia
onjunktion 
Abb. 3: Stellium in Stier, 20.07.1881,
Mittagsstände UT, ohne Ort,
rückläuge Faktoren in Grau
Die Saturn-Neptun-Konjunktion in Bezug auf einige Länderhoroskope
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verschwinden.
ie
Farben
verschwim-
men
miteinander,
aufgrund
der
feinen
Pinselführung
vermochte
der
ünstler
das Flimmern und den ebel anschaulich
darzustellen. raue, blaue und lila öne
überwiegen, doch auch das ot der on-
ne
scheint
durch.
lles
geht
ineinander
über.
ie
mpressionisten
stieen
zu
Beginn
auf groes nverständnis und deutlichen
Widerstand. hre Werke wurden als irri-
tierend
und
als
chmierereien
bezeich-
net, die Betrachter meinten, sie könnten
gar nicht feststellen, was dort dargestellt
würde. ässt sich eptun besser beschrei-
ben?
chauen
ie
sich
das
Bild
an,
es
bietet
den
besten
nichtrationalen
indruck der hier besprochenen onstel-
lation.
ruppenausstellung der mpressionisten
statt; der Begri für die neue tilrichtung
prägte sich erst anschlieend und bezieht
sich auf das impulsgebende Werk laude
Monets »mpression,
oleil
levant«,
das
als erstes Werk des mpressionismus gilt.
Monet bildetet die tmosphäre im afen
von
yon
während
des
onnenaufgangs
ab (Wasser und Feuer). m intergrund
tauchen Fischerboote auf, die im ebel
1862 gründete sich in ondon der
Ghost
Club,
dem
zahlreiche
kademiker
und
eistliche
angehörten.
Zweck
war
die
rforschung und das agen (Widder) von
eistern (eptun). Bald darauf wurde im
ahr
1865
der
u-lux-lan
gegründet,
ein
gewalttätiger
(Mars)
eheimbund,
der
sich
verschleiert
(eptun).
m
gleichen ahr wurde die esellschaft zur
ettung chibrüchiger in iel ins eben
gerufen
und
1874
auf
der
Brüsseler
onferenz ein erbot des insatzes gifti-
ger
ubstanzen
(eptun)
zur
riegfüh-
rung sowie ein erbot der ötung eines
wehrlosen oder sich ergebenden egners
festgelegt. eptuns Wirken ist nicht nur
destruktiv, sondern oft auch von Mitge-
fühl geprägt. Während des letzten Wid-
der-urchgangs
eptuns
fand
die
erste
Abb. 4: Rumänien, 22.12.1989, 13:00 OEZ,
11:00 UT, Bukarest/ROM, 44n26, 26e06,
Quelle: Nicholas Campion: Buch der
Welthoroskope
Neptun in Widder steht im
Quadrat zu Steinbock und kann
auch in dessen Angelegenheiten
für Aulösungserscheinungen
sorgen.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
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dazu bei, das politische ystem der 
zu reformieren und die iskussion über
orruption und zienz in der egierung
voranzutreiben.
er
od
lexanders
.
führte zu einer tagnation der eformen,
die er eingeleitet hatte, und zu einer ver-
stärkten
politischen
epression,
die
die
gesellschaftlichen
pannungen
in
uss-
land weiter anheizte.
m 20. uli des gleichen ahres – aturn
und eptun hatten sich auf weniger als
fünf
rad
genähert
und
es
lag
eine
Ballung von sechs Planeten in tier vor –
kapitulierte
der
ioux-äuptling
Sitting
Bull
(sitzender
tier)
und
verlie
mit
3.000 efährten das xil in anada, wo-
hin die ruppe geohen war. ründe für
die ückkehr waren neben den geringen
rfolgsaussichten
bei
weiteren
ämpfen
gegen die -rmee die ehnsucht nach
der
eimat
und
die
insicht,
dass
die
Bisons, eil ihrer ebensgrundlage (tier),
weitgehend ausgerottet waren (eptun).
m ugust 1882 sank der britische Passa-
gierdampfer euton (236 ote), im ep-
tember
brachen
bei
einem
Bergsturz
in
der
chweiz
10
Millionen
ubikmeter
estein ab und verschütteten einen eil
des orfes lm; 83 ebäude wurden zer-
stört, über 100 Menschen verloren ihr e-
ben.
benfalls
im
eptember
ereignete
sich das Zugunglück von ugstetten, das
als
bis
dahin
schwerstes
isenbahnun-
glück
in
eutschland
galt.
m
ktober
verloren 189 schottische Fischer durch ei-
nen
urrikan
ihr
eben,
im
ezember
brach die taumauer l abra in lgerien,
wodurch 250 Menschen starben.
Epochenjahr 1917
ie öwe-onjunktion von 1917 fand in
der ndphase des rsten Weltkriegs statt.
ufgrund mehrerer, grundlegender m-
brüche in der Politik und im Zeitgesche-
hen
wird
dieses
ahr
in
der
eschichts-
schreibung
als
pochenjahr
bezeichnet.
a abgesehen von drei upiter-pannun-
gen keine weiteren auallenden spekte
der
angsamläufer
untereinander
vor-
lagen, auch keine bedeutenden Zeichen-
wechsel
stattfanden,
können
wir
hier
feststellen, welches ewicht eine aturn-
eptun-onjunktion haben kann.
1917 gab es ein Wirrwarr zwischen Frie-
densbemühungen
und
neuen
riegs-
erklärungen
einzelner
änder
gegenein-
ander.
er
eutsche
eichstag
ver-
kündete
im
Monat
der
genauen
on-
junktion (uli) eine Friedensresolution, im
durch den ierkreis, der etwa 144 ahre
dauert und aus fünf onjunktionen be-
steht,
und
es
gibt
den
Zweimal-durch-
den-Tierkreis-Zyklus,
der 323 ahre dau-
ert und bei dem jede onjunktion in Be-
ziehung
zu
einer
orgängerkonjunktion
steht.
eit Beginn unserer Zeitrechnung bilde-
ten sich bis zum ahr 88 zwei onjunktio-
nen
aturns
mit
eptun
und
anschlie-
end sechs vollständige Zyklen letzterer
rt mit insgesamt 54 onjunktionen. ie
aktuelle
onjunktion
ist
die
vierte,
die
sich im Zeichen Widder ereignet, die an-
deren fanden 1344, 1380 und 1703 statt
(die
von
1344
bildet
nicht
den
nfang
eines neuen, sondern das nde des vor-
hergehenden Zyklus).
Stationen des aktuellen
Tierkreisdurchgangs
(zweite Schleife)
ie onjunktion von 1882 fand im Mai
bei 16° tier statt. Bereits 1881 näherten
sich aturn und eptun auf vier rad; in
dem
ahr
wurden
der
amerikanische
Präsident
James A. Gareld
ermordet (am
4.
März
1881
ntritt
des
Präsidenten-
amts, od am 19. eptember 1881) eben-
so wie der errscher usslands,
Zar Alex-
ander II.
(13. März 1881 greg.). ie beiden
Planeten befanden sich im März noch in
verschiedenen Zeichen, dennoch müssen
diese
reignisse
im
Zusammenhang
mit
der onjunktion gesehen werden. Beide
ttentate führten zu gravierenden politi-
schen
mbrüchen.
arelds
od
trug
Die Saturn-Neptun-
Konjunktion 2025/2026
uösung bestehender icherheiten: ie
vier
kritischen
Punkte
des
aturn-ep-
tun-Zyklus
fallen
häug
mit
wirtschaft-
lichen risen zusammen, gelegentlich mit
einer bwertung des ollars und mit ein-
schneidenden
ntwicklungen
in
Bezug
auf das rdöl. nter dieser onstellation
kam es zu einigen bedeutenden Öl-ata-
strophen. Mehr als die älfte der groen
Wirtschaftskrisen
ereignete
sich
unter
harten
aturn-eptun-erbindungen.
aturkatastrophen kommen gehäuft vor,
türme
und
rdbeben
etwas
mehr
als
berschwemmungen,
die
man
dem
Meeresgott eher zuschreibt.
uch
einige
wissenschaftliche
rkennt-
nisse
und
ntdeckungen
fanden
unter
aturn/eptun statt; die eptun-ntde-
ckung selbst erfolgte während der on-
junktion
von
1846,
als
ob
aturn
das
nsichtbare in unsere Welt geholt hätte
(eptun wurde an der vorausberechne-
ten telle gefunden, obwohl die Berech-
nung grob fehlerhaft war, wie sich später
herausstellte). nd 1989, wieder zur on-
junktion,
erreichte
mit
oyager
2
erst-
mals eine onde den Planeten und ent-
deckte zwölf weitere Monde.
ie onjunktion bildet sich etwa alle 36
ahre, die bfolge der onjunktionen be-
wegt sich direktläug durch den ierkreis,
wobei zwischen zwei tationen etwa 72
rad liegen. nnerhalb einer unde durch
den Zodiak ereignen sich fünf onjunkti-
onen,
nach
der
zweiten
unde
ereignet
sich
die
zehnte
onjunktion
nahe
der
telle, von der aus wir einen Zyklus be-
trachten. ies ndet recht genau alle 323
ahre statt, wobei sich die neue onjunk-
tion etwa zehn rad von der orgänger-
konjunktion entfernt ereignet. o hat die
onjunktion von 2025/2026 ihre orgän-
gerkonjunktion
im
ahr
1703,
bei
etwa
zehn
rad
Widder.
Bei
der
einfachen
eise
durch
den
ierkreis
bleiben
noch
etwa
45
rad
oen,
um
den
reis
zu
schlieen,
daher
ist
es
berechtigt,
diese
oppelrunde
als
bedeutenderen
Zyklus
anzusehen. ie tartpunkte dieser Zyklen
bewegen sich rückläug durch den ier-
kreis.
m neptunischer erwirrung vorzubeu-
gen:
s
gibt
den
36-jährigen
Saturn-
Neptun-Zyklus,
der alle neun ahre einen
kritischen
pannungsaspekt
bildet,
es
gibt
den
Zyklus
der
Konjunktionen
Die zehn Stationen der aktuellen
und jetzt endenden Doppelschleife
Erste Schleife
März 1703 auf 10° Widder
uni/uli 1738 auf 1° rebs
eptember 1773 auf 19° ungfrau
ovember/ezember 1809 auf 9° chütze
März bis ez. 1846 auf 25° bis 27° Wassermann
Zweite Schleife
Mai 1882 auf 16° tier
uli 1917 auf 3° öwe
ovember 1952 bis uli 1953 auf 21°/22° Waage
Februar bis ov. 1989 auf 10° bis 12° teinbock
uni 2025 bis Februar 2026 auf 0° bis 1° Widder
Die vier kritischen Punkte des
Saturn-Neptun-Zyklus fallen
häug mit wirtschalichen
Krisen zusammen.
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Meridian 2026/3
23
Z
YKLEN
katastrophe
forderte
mehrere
tausend
odesopfer
in
ondon
(eptun
regiert
die
ifte),
bei
einem
sunami
auf
den
urilen kamen über 2.000 Menschen ums
eben,
bei
einer
Flutkatastrophe
in
den
iederlanden
und
in
üdengland
über
2.100. ies ist nicht die vollständige iste
schwerer
atastrophen
in
den
beiden
ahren.
Mauerfall
Während der teinbock-onjunktion von
1989 gab es ebenfalls eine hohe nzahl
an schweren nglücken, das bedeutends-
te davon gilt bis heute als eine der grö-
ten
mweltkatastrophen
der
eefahrt:
m
März
verunglückte
der
Öltanker
xxon
aldez
vor
laska
und
verlor
40.000
iter
ohöl.
1990,
kurz
nach
der
onjunktion, kam es zu deutlichen Preis-
steigerungen durch Ölengpässe aufgrund
des ran-rak-rieges. m März 1989 ver-
ursachte
eine
unterirdische
prengung
im
-alirevier
Merkers
einen
ebirgsschlag, der in der emeinde öl-
kershausen
etwa
80
Prozent
der
360
Wohnhäuser
und
fast
alle
historischen
ebäude beschädigte.
ine besondere Bedeutung kommt dem
ahr 1989 aufgrund der mwälzungen in
den europäischen stblockstaaten zu.
Wachsende Proteste in der Bevölkerung
führten
zu
den
ersten
demokratischen
Parlamentswahlen in Polen, zum bbau
der
renzanlagen
zwischen
Österreich
und
ngarn
und
Österreich
und
der
schechoslowakei,
zur
usrufung
der
epublik ngarn, zum ücktritt der kom-
munistischen Parteiführung in der sche-
choslowakei,
zum
ücktritt
Erich
Hone-
ckers
und schlielich zum Fall der Berliner
Mauer und der Önung der innerdeut-
schen
renze.
icht
zuletzt
hatten
die
legendären Montagsdemonstrationen in
der  dazu beigetragen. 1989 begann
auch die rumänische evolution und in
hile endete die iktatur
Pinochets
. nde
ezember wurde in Berlin das Branden-
burger
or
28
ahre
nach
dem
Bau
der
Mauer
wieder
geönet.
ach
ziemlich
genau einem aturn-mlauf löste sich die
unheimliche ituation wieder auf (ep-
tun).
Martin A. Banger
lebt und arbeitet als
Astrologe und Berater für Privatpersonen
und Unternehmen in Kiel.
Kontakt:
banger@ki.comcity.de
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/banger
Saturn, Neptun und der
Kommunismus
er
ommunismus
selbst
ist
eng
mit
dem
aturn-eptun-Zyklus
verknüpft,
man kann ihn zu echt beschreiben als
die dealisierung (eptun) der rbeit (a-
turn) oder der rbeiterschaft. uallen-
de
ntwicklungen
während
harter
aturn-eptun-spekte:
1847 (kurz nach dem Quadrat) das
ommunistische Manifest
1863 (pposition) die rste nter-
nationale und die ründung des llge-
meinen eutschen rbeitervereins
1873 (Quadrat) die paltung und
uösung der rsten nternationale
1890 (Quadrat) die Zweite nter-
nationale
1917 (onjunktion) die evolution in
ussland
1936 (pposition) talins äuberungs-
welle gegen die rotzkisten
1945 (Quadrat) erster Weltgewerk-
schaftskongress
1952 (onjunktion) die ommu-
nistenprozesse in den 
1953 (onjunktion) die rbeiter-
aufstände in der 
1989 (onjunktion) der Zusammen-
bruch des ommunismus
Waage bringt Entspannung
Während
der
Waage-onjunktion
von
1952/1953
starb
der
russische
iktator
Stalin
und es begann der Prozess der nt-
stalinisierung in der d unter seinem
achfolger
Chruschtschow
.
uch
auf-
grund der atomaren Pattsituation setzte
der neue errscher auf einen politischen
ntspannungskurs
(Waage).
m
uli
be-
gann die ubanische evolution und in
der  kam es unter anderem aufgrund
wirtschaftlicher
Probleme
zu
einem
bedeutenden
ufstand
gegen
die
-
egierung.
1952/1953
ereigneten
sich
sehr
viele
atastrophen
zu
der
ohnehin
schon
schwierigen onjunktion bildete ranus
noch das Quadrat. ranus bringt damit
auch die uftfahrt ins piel und erschre-
ckende nfälle. or der englischen üste
sank der Frachter Flying nterprises, ein
Minensuchschi
kollidierte
im
tlantik
mit einem Flugzeugträger, wodurch 176
Menschen ihr eben verloren. n ngland
ereignete sich das schwerste Zugunglück
in der eschichte des andes, eine mog-
ezember wurde zwischen ussland und
den
chsenmächten
ein
Waenstill-
standsabkommen vereinbart, auf der an-
deren
eite
erklärten
die

eutsch-
land
im
pril
den
rieg,
nachdem
Wilhelm
.
dem
unbegrenzten
-Boot-
rieg zugestimmt hatte, einer völlig neu-
en
rt
der
riegführung,
die
praktisch
aus dem nsichtbaren heraus agierte.
benfalls unsichtbar war das enfgas, das
im Monat der genauen onjunktion zum
ersten
Mal
als
riegswae
angewendet
wurde. ndere ase wurden schon zuvor
ausprobiert,
vor
allem
hlorgas
und
Phosgen – die aber waren sichtbar. Zum
insatz kamen iftgase in den endlosen
raben- und tellungskriegen, die ihren
öhepunkt
1916
erreichten.
och
im
ahr
der
onjunktion
gab
es
ebenfalls
einen
ekord:
as,
was
inzwischen
auf-
grund der sich ständig ändernden Fron-
ten als iemandsland bezeichnet wurde
– der umkämpfte Bereich zwischen den
eigenen
und
den
feindlichen
räben
–,
erreichte
zwischen
eutschland
und
Frankreich
seine
gröte
usdehnung
1917. Wem gehörte der Boden (aturn)?
iemand wusste es (eptun).
Man sagt, das ahr 1917 habe Zäsurcha-
rakter, auch, weil es eine bwendung von
den Monarchien hin zur Politisierung der
Massen
kennzeichnet.
icht
nur
in
eutschland
regierte
der
letzte
aiser
nur noch für kurze Zeit, in ussland be-
endete die Februarrevolution die Zaren-
herrschaft
und
die
ktoberrevolution
brachte
die
ommunistische
Partei
an
die
Macht.
iese
reignisse
führten
zur
ründung
der
owjetunion
(1922)
und
letztendlich
zum
jahrzehntelangen
st-
West-onikt.
1917 wurde auerdem ein mpuls für ver-
wirrende
ntwicklungen
gesetzt,
die
bis
heute andauern und auch jetzt, zur on-
junktion von 2025/2026, eine bedeuten-
de olle spielen: ie Balfour-eklaration
sagte
dem
ertreter
der
zionistischen
Bewegung
and
in
Palästina
zur
rün-
dung
einer
zionistischen
»nationalen
eimstätte« zu. ie tatsächlichen ren-
zen (aturn) zwischen srael und Palästi-
na wurden nie verbindlich festgelegt und
blieben immer unklar (eptun).
Neptuns Wirken ist nicht nur
destruktiv, sondern o auch von
Mitgefühl geprägt.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
24
Meridian 2026/3
I
NGRESSE
Pionierarbeit im
Gesundheitswesen
uch im esundheitswesen beginnt eine
neue
Zeit.
mmer
deutlicher
zeigt
sich,
dass
eilung
ein
bewusster
Weg
der
Wandlung ist. ie ist ein lebendiger Pro-
zess
von
Bewusstwerdung
und
innerer
rdnung.
iele
eilpraktikerinnen
und
eilpraktiker
verbinden
seit
ahren
aturwissen
mit
ntuition,
chtsamkeit
und
seelischer
Begleitung.
un
weitet
sich
dieses
Feld
und
ein
kollektiver
mpuls entsteht, der das erständnis von
örper,
eele
und
eist
neu
verbindet.
s geht um eilung, die nicht mehr auf
ückzug und bgrenzung setzt, sondern
auf
bewusste
eilhabe,
schöpferisches
ngagement
und
das
ertrauen,
dass
nspiration
und
Praxis
sich
gegenseitig
stärken
können.
Wahre
eilung
ge-
schieht dort, wo Bewusstsein den örper
berührt und die eele aufatmet.
Ausblick
Mit eptun in Widder erwacht ein neues
Bewusstsein
für
ein
andeln,
das
von
Mitgefühl
getragen
ist.
as
Wasser
des
ebens, innbild für erbindung und see-
lische
urchlässigkeit,
begegnet
dem
Feuer des eubeginns. amit verschiebt
sich der chwerpunkt von innerer rfah-
rung
hin
zur
msetzung.
piritualität,
eilung und Ökologie treten in eine akti-
ve Phase. Widder-eptun markiert eine
Zeit, in der isionen estalt annehmen.
as nbewusste drängt in die Welt, das
Mitgefühl sucht usdruck, die dee wird
zur
andlung.
iese
onstellation
erin-
nert daran, dass jede eränderung, auch
im
kollektiven
inn,
immer
mit
einem
ntschluss beginnt: dem Mut, der eige-
nen ingebung zu folgen und das eben
von innen her zu erneuern.
Kathleen Evert,
Ausbildung in klassischer
(Allgeier & Noé) sowie
psychologischer Astro-
logie (DAV). Seit 2020
Astrologie-Kursleitung an der VHS Schotten.
Kontakt:
kathleen-evert@web.de
schate. Zugleich begannen neue enk-
formen estalt anzunehmen. ie moder-
ne
aturwissenschaft,
arwins
voluti-
onslehre,
die
ersten
trömungen
der
eosophie.
berall
erwachte
der
eist
einer neuen Welt, beseelt von der ehn-
sucht
nach
inn,
Freiheit
und
einem
gröeren
anzen.
eptun
in
Widder
wirkte als Feuer der nspiration, das den
bergang
von
der
alten
rdnung
zur
modernen Bewusstseinsära markierte.
Wasser als Ursprung,
Ressource und Prüfstein
Wasser
ist
eptuns
ureigenes
lement.
s steht für eben, efühl, Mitgefühl und
erbindung.
n
Widder
beginnt
dieses
Wasser zu brodeln, sich zu wehren und zu
behaupten.
as
Wasser
wird
in
den
nächsten ahren zur groen Bewährungs-
probe
der
Menschheit.
rockenheit,
berschwemmungen
und
onikte
um
essourcen nehmen zu. leichzeitig ent-
stehen neue Wege der Wassergewinnung,
aber
auch
Pionierarbeit
für
den
chutz
der Meere und das rwachen einer Bewe-
gung, die Wasser als heiliges ut begreift.
Spiritualität im Aufbruch
eptun ruft in Widder auf, Mitgefühl zu
beleben
und
mpathie
in
Bewegung
zu
bringen. ach ahren des ückzugs und
der
ehnsucht
sucht
piritualität
nun
ihren usdruck im un und im gelebten
Mitgefühl.
eptun
in
Widder
steht
für
gelebte
erbundenheit
im
lltag.
iele
werden diese Zeit als inneren uf erleben,
das icht ihrer ision in andlung umzu-
setzen, in eilung, unst, sozialem nga-
gement oder aturarbeit. iese Zeit lädt
ein,
durchlässiger
zu
werden
und
das
eigene icht in die Welt ieen zu lassen.
us
dem
uf
nach
innerer
Wandlung
erwächst eine neue altung zum eben
selbst.
Was
im
nsichtbaren
gereift
ist,
beginnt nun, in der Welt Form anzuneh-
men.
D
as
Wasserzeichen
Fische
steht
für uösung, ingabe, rans-
zendenz
und
universelles
Mitgefühl.
Widder
für
nfang,
atkraft,
erkörpe-
rung
und
Willensimpuls.
s
begegnen
sich zwei gegensätzliche Prinzipien. ep-
tun will auösen; Widder sich behaupten.
eptun träumt; Widder handelt. eptun
sucht inheit; Widder nach individueller
dentität.
er
bergang
beschreibt
den
Moment,
in
dem
das
ollektive
in
das
Persönliche hineingeboren wird. s ist die
eburt einer neuen seelischen dentität
auf kollektiver bene. eptun in Widder
entzündet das Mitgefühl, verleiht ntuiti-
on
und
dealismus
neue
atkraft.
emeinsam symbolisieren sie den ber-
gang von der ehnsucht zur msetzung
und von der ision zur Pionierarbeit.
Die Neptun/Saturn-
Konjunktion –
eine Form des Unfassbaren
Mit eptun und aturn in Widder önet
sich ein neues apitel kollektiver rfah-
rung. eptun bringt im Zeichen des uf-
bruchs alles ans icht, was in den letzten
ahren an ehnsüchten, laubensbildern
und
llusionen
gewachsen
ist.
m
20.02.2026
trafen
sich
eptun
und
a-
turn dann nfang Widder und es startete
ein
neuer
36-jähriger
aturn/eptun-
Zyklus. aturn prüft wie ein kosmischer
Filter, was von all den llusionen, isionen
und räumen ubstanz hat, was estalt
und erantwortung trägt und was nicht.
Historischer
Rückblick
eptun stand zuletzt zwischen 1861 und
1875
in
Widder,
eine
Zeit
tiefgreifender
rneuerung
und
geistiger
mwälzung.
er
merikanische
Bürgerkrieg
brachte
die
Befreiung
der
klaven
und
zugleich
den schmerzhaften ampf um menschli-
che
Würde.
n
uropa
formierten
sich
nationale
inheitsbewegungen.
talien
wurde
1861
gegründet,
das
eutsche
eich
1871.
lte
trukturen
lösten
sich
auf,
neue
dentitäten
entstanden.
ie
Zeit
war
von
ufbruchstimmung
und
pferbereitschaft
geprägt,
ein
dealis-
mus,
der
sich
in
Freiheitskämpfen
und
sozialen
Bewegungen
usdruck
ver-
Widder-Neptun markiert eine
Zeit, in der Visionen Gestalt
annehmen.
MITGEFÜHL IN BEWEGUNG
Neptun in Widder
Kathleen Evert
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
25
K
ONJUNKTIONEN
E
inmal
aus
den
sicheren
ewäs-
sern in diese Welt geboren, gibt
es kein Zurück mehr in den geschützten
Mutterleib.
Wir
benden
uns
zum
Zyklusstart aturn/eptun in einem kri-
tischen
und
sensiblen
Bereich
des
ier-
kreises. er allererste ebensimpuls ringt
um seine aseinsberechtigung und muss
sich
erst
beweisen.
ie
abelschnur
ist
noch
nicht
durchtrennt
und
garantiert
die erbindung zu dem Bewusstsein der
lleinheit. ieser Zyklusstart kann meh-
rere
nläufe
mit
sich
bringen,
begleitet
von
nachwirkenden
eburtswehen
auf
dem Weg zu einem überzeugten und
gefestigten Wollen. ie gewachsenen
esultate
dieser
fulminant-feurigen
onjunktion
mit
einer
Zykluslänge
von 36 ahren auf dem zarten ier-
kreiszeichengrad
des
maximalen
eubeginns werden sich erst in den
kommenden
ahren
deutlicher
herausschälen.
ier planetare chwergewichte in den
bergangsgraden
von
drei
ierkreiszei-
chen
stehen
zueinander
im
harmoni-
schen extil: Pluto, ranus, eptun, a-
turn.
ie
onjunktion
von
aturn
und
eptun bildet die albsumme auf dem
gewichtigen,
kardinalen
ullpunkt
des
Widder-Zeichens.
iner
von
vier
kraft-
vollen
Wendepunkten
im
ierkreis
mit
globaler Wirkkraft.
as
Frühlingsäquinoktium
ist
eine
us-
balancierung
der
beiden
Pole
ag
und
acht.
us
dem
ullpunkt
heraus
gewinnt
das
icht
in
der
nördlichen
emisphäre wieder an raft und die age
werden länger. aturn und eptun liegen
hier auf einer Waagschale und müssen in
eine
harmonische
anzheit
nden.
ie
ahre 2025 bis 2026 können als ein phäno-
menal
funkensprühender
eburtspro-
zess, begleitet von rommelwirbel einer
neuen Welt, betitelt werden. er nbe-
ginn
einer
neuen
ra,
für
den
es
keine
mkehr geben wird. in kaum auszuhal-
tendes
uösungsmomentum
und
das
efühl, aus einer lang anhaltenden yp-
nose zu erwachen, begleiteten uns in der
dichtesten Phase der annähernden on-
junktion vom 12.07.2025 bis zu dem ex-
akten Zusammentreen am 20.02.2026.
Kollektive Dammbrüche auf
dem Kardinalpunkt
er schonungslose ealitätsabgleich hat
begonnen. r lässt sichtbar werden, was
eptun in seinem omizil seit dem ahr
2011 sowie aturn seit 2023 in dem subtil,
hintergründigen
Zeichen
Fische
bereits
leise, aber stetig aufgeweicht, gelöst und
ausgereinigt
hat.
er
Wind
dreht
sich
jetzt spürbar: Moralischer erfall, nttäu-
schung und intergründiges treten deut-
licher
denn
je
hervor.
uch
hier
macht
eptun
nicht
halt:
Bisher
undurchsich-
tige Mauern aus Politik, Bürokratie und
egelwerk
werden
gläsern,
transparent
und
schlussendlich
transzendiert.
er
inuss von nuencern, Whistleblowern,
ünstlicher
ntelligenz
und
ein
damit
erleichterter
Zugang
zu
brisanten
nfor-
mationen für die Mitte der Bevölkerung
stellen wichtige atalysatoren dar. eue
Medienformate,
die
bis
dato
verschlos-
sene äume önen und nachhaltig ver-
ändern, sind eine typische ntsprechung
für
eine
solche
onjunktion.
ie
uf-
deckung
von
llusionsblasen
im
groen
til mögen uns sicher für die kommenden
ahre
mit
diesem
unausweichlichen
Zyklusstart begleiten. Was wir aktuell er-
leben,
dürften
orboten
einer
Flutwelle
von nthüllungen sein, die sich nicht wei-
ter
aus
dem
ollektivbewusstsein
aus-
blenden lassen.
Durchschlagskraft
ammbrüche einer solch aktivier-
ten Widderkraft können in Form
von
Wut
und
paltungswellen,
reinigenden Feuern oder pionier-
haften andlungen im starken u-
tonomiebestreben erfolgen – als er-
sehnte
erkörperung
eines
neuen
Bewusstseins
mit
urchschlagskraft.
»Operation
Epic
Fury«
(sinngemä:
»peration
gewaltige«
oder
»epische
Wut«)
war
der
ame
einer
amerikani-
schen
Militäroperation,
die
mit
dem
turz des egimes im ran in erbindung
gebracht
wird.
utoritäten
ohne
inn
und
erstand,
(spirituelle)
Führungs-
guren,
die
ihre
ültigkeit
verloren
haben,
abtreten
oder
verschwinden
spielen sie eine entscheidende olle bei
der
Zündung
eines
neuen
Bewusstseins
auf kollektiver bene?
ie Zeit der alten errschaftsstrukturen
ist vorbei; doch was bedeutet das in der
gelebten
ealität
für
jeden
inzelnen?
iese
Zeitqualität
fordert
eine
gänzlich
neue
elbstverantwortung
von
uns
als
Mensch und als chöpfer unserer eali-
tät. xistenzielle Fragen bündeln sich auf
0° Widder; jenem Punkt, der archetypisch
für
den
szendenten
im
eburtshoro-
skop steht: Wer bin ich und warum bin
ich
hier?
Wer
sind
wir
als
esellschaft,
und
was
möchten
wir
jetzt
und
für
kommende
enerationen
leben?
rfuh-
ren ie bereits einen aturn-ransit über
hren
szendenten,
erinnern
ie
sich
sicher:
s
ist
eine
Zeit,
in
der
truktur,
Bisher undurchsichtige Mauern
aus Politik, Bürokratie und
Regelwerk werden gläsern,
transparent und schlussendlich
transzendiert.
Neptun-Saturn-Konjunktion, 20.02.2026,
16:52 UT, ohne Ort,
rückläuge Faktoren in Grau
DIE GEBURT EINES NEUEN BEWUSSTSEINS
IN GESELLSCHAFTLICHER VERANTWORTUNG
Zyklusstart Saturn/Neptun 2026
Amelie Hüneke
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
26
Meridian 2026/3
K
ONJUNKTIONEN
hirons
achtjähriger
ransit
durch
das
Widder-Zeichen neigt sich dem nde zu
und wird noch einmal eil einer entschei-
denden
amenlegung.
ls
orbereitung
auf
den
Zyklusstart
von
aturn/eptun
hat
er
den
Widder-Boden
vorgepügt,
um kosmische amen zu setzen.
iese
onstellation
birgt
einen
amen
der eilung für die instinkthaften ber-
lebensmechanismen
des
männlichen
Prinzips,
geprägt
von
jahrtausendealten
Machtkämpfen
um
patriarchale
urch-
setzungskraft,
elbsterhaltung
und
er-
teidigung sowie vom anderen xtrem der
abuisierung und egierung.
Zusammen
mit
eptuns
ransit
durch
Widder steht die männliche nergie unter
einem
übergeordneten
ema
von
eilung und rlösung – das betrit Män-
ner
wie
Frauen
gleichermaen.
abei
kann
die
eneration
hiron
in
Widder
(1968 – 1977) zu ihrem aktuellen eturn
einen entscheidenden Beitrag leisten und
eine
besondere
olle
im
weltlichen
eschehen
der
kommenden
ahre
ein-
nehmen.
Mit aturn und eptun auf solch einem
dünnen rad zwischen den Welten wer-
den
arma-üren
geönet
und
rinne-
rungen wachgerufen, die unser ollektiv
seit
Millennien
gespeichert
hat.
Zeiten
vor unserer Zeit und der letzten groen
Zivilisationen, die ihre Blüte und ihr nde
in den ewigen kosmischen Zyklen gefun-
den
haben.
ndzeitstimmung,
Welt-
schmerz,
Momente
des
esets
und
der
ntscheidung: ie pirale möchte sich in
die nächste bene erheben, statt eine wei-
tere unde im reis zu drehen – welchen
Weg wählen wir?
Amelie Hüneke,
profes-
sionelle Astrologin, ausgebildete Künstlerin
und (Kongress-)Veranstalterin.
Kontakt:
info@sieben-stern.net
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/hueneke
Zusammen mit Neptuns Transit
durch Widder steht die
männliche Energie unter einem
übergeordneten Thema von
Heilung und Erlösung – das
betri Männer wie Frauen
gleichermaßen.
Wir sind aufgefordert die feurig-luftigen
egel mutig auszurichten und den neuen
Winden der kommenden ra zu vertrau-
en, während wir parallel den erfall einer
alten Welt erleben. er exakte Zyklusstart
von aturn und eptun wurde von Mars
als
ichtungsweiser
in
Wassermann
be-
gleitet. inzu kam ein eumond in Form
einer partiellen onnennsternis (17.02.)
auf 29 rad des Wassermannzeichens mit
starkem urchschlagscharakter im Qua-
drat zu ranus in tier. ies setzte einen
klaren
rundton
unerwarteter
ich-
tungswechsel,
kalter
berraschungen,
einem
neuen
Wertebewusstsein
sowie
wacher, mobilisierter räfte aus etzwer-
ken
und
emeinschaften
in
den
kom-
menden 36 ahren.
Identitätskrise und
die Wunde der Abtrennung
as
astrologische
ahr
beginnt
bekann-
terweise mit dem Frühlingsäquinoktium.
arauolgend läutet der allererste eu-
mond
im
ierkreiszeichen
Widder
mit
seiner
amensetzung
das
neue
ahr
schlussendlich
ein.
as
grundlegende
ema
dieses
ahres
erzählt
von
der
Wunde
der
btrennung
einer
ernst-
haften
dentitätskrise,
die
für
uns
als
Menschheit
global
und
ungeschönt
im
aum steht.
Was riege, paltung und deren desaströ-
se Folgen anbelangt, können wir uns die-
se schlichtweg nicht mehr leisten, wenn
wir als pezies Mensch weiterhin auf die-
sem Planeten beheimatet sein möchten.
nsbesondere neue riegswaen, die zu-
nehmend
auf
subtileren
echnologien
und
ünstlicher
ntelligenz
beruhen,
rufen
zwingend
nach
Bewusstwerdung.
Widder-raft auf einer rein egobasierten
bene
einzusetzen,
gelingt
langfristig
nicht mehr. as Wollen muss ein kosmi-
sches
pgrade
durchlaufen
und
dies
kann
zunächst
schmerzhaftes,
jedoch
notwendiges cheitern mit sich bringen.
ubstanz
und
erantwortung
neu
de-
niert
und
verkörpert
werden
müssen;
inklusive einer berprüfung der eigenen
ital- und örperkraft, gespiegelt in us-
sehen
und
uftreten.
ie
bgabe
der
igenverantwortung für das Warum des
eigenen ebensweges an eine äuere u-
torität
wird
in
einer
solchen
Zeit
nicht
gelingen.
as
Zurückgeworfensein
auf
uns
selbst
führt
dazu,
dass
das
innere
ückgrat sichtbar erkörperung erfahren
muss. emeinsam mit dem egenten des
12. auses gilt es, diesen Prozess aus einer
vollständigen
uösung
heraus
neu
zu
kreieren.
Weder Ausweichmanöver
noch Illusionsblasen
er bschied einer alten Welt hat längst
seine nalen Züge erreicht. Wir kommen
nicht
mehr
umhin,
dies
zu
akzeptieren;
mit
der
daraus
resultierenden
hance
und
der
ernsthaften
Bereitschaft,
das
eue nicht nur einzuläuten, sondern es in
der raft unserer bewussten andlungen
umzusetzen.
Der schonungslose
Realitätsabgleich hat begonnen.
Jana Kubatzki
09. + 10. Mai 2026
er eptun-ode – ktivierung
spiritueller und kreativer aben
Christine Keidel-Joura
04. + 05. uli 2026
ie geniale erbindung:
iebener hythmus im reignishoroskop
Sabine Lechleuthner
11. + 12. uli 2026
inführung in die raumdeutung
Sabine Lechleuthner
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Meridian 2026/3
27
A
DEL
N
ormalerweise sollte man davon
ausgehen, dass ein royales Baby,
das
als
ronprinz
geboren
wird,
irgend-
wann seinem ater auf den ron folgt,
falls es nicht im leinkind- oder ugend-
alter
verstirbt.
ie
eschichte
zeigt
je-
doch,
dass
es
in
der
monarchischen
enerationenfolge nicht immer so glatt-
läuft und das chicksal auch noch andere
arianten
wie
erzögerung,
usbrem-
sung oder ereitelung bereithalten kann
– insbesondere, wenn die angsamläufer
als Planeten eines kollektiven eschehens
in der adix eine wichtige olle spielen.
Bei
meinen
ntersuchungen
zu
bedeu-
tenden
-Präsidenten
(
1),
die
mit
einer
aturn-eptun-onjunktion
geboren und teils pfer von tten-
taten
wurden,
el
mir
ins
uge,
dass
es
auch
im
dynastischen
Be-
reich
interessante
Fälle
mit
einer
solchen ignatur gibt, die selten ei-
nen
gradlinigen
Weg
an
die
err-
schaft
hatten:
Manchmal
verlief
er
langwierig saturnisch, manchmal lös-
te
er
sich
unter
veränderten
histori-
schen ahmenbedingungen auch neptu-
nisch in uft auf.
Im »Rentenalter«
auf den Thron
er heutige önig
Vajiralongkorn (Rama
X.)
von
ailand
gilt
nicht
nur
als
der
reichste
Monarch
weltweit,
er
ist
auch
eine
der
schillerndsten
Persönlichkeiten
auf
einem
önigsthron.
a
sein
ater
önig
Bhumipol
70 ahre regierte und bis
zu seinem od 2016 das am längsten am-
tierende
taatsoberhaupt
der
Welt
war
(später wurde er darin von der britischen
önigin
Elizabeth
II.
überholt),
musste
sich
der
1952
geborene
und
1972
desi-
gnierte
ronfolger
bis
zu
seinem
64.
ebensjahr
gedulden,
selbst
önig
zu
werden. ber selbst dann hatte er keine
ile, aus seiner oberbayerischen Wahlhei-
mat
nach
Bangkok
heimzukehren
und
sein mt anzutreten. aturn lässt grüen!
Bis dahin litt er aber sicher nicht an an-
geweile.
ach
militärischen
usbildun-
gen in ustralien und der -rmy wid-
mete er sich ausgiebig der Fliegerei, wur-
de
ubschrauber-
und
ampfpilot
und
befehligte
ein
eigenes
eschwader.
n-
schlieend lebte er im usland, vorzugs-
weise am tarnberger ee, wo er mehrere
mmobilien
in
Bestlage
besitzt.
n
eutschland sorgte er durch bizarre uf-
tritte
und
unbezahlte
echnungen
in
Millionenhöhe
für
diplomatische
er-
wicklungen.
ls
er
während
der
Pande-
mie seine mtsgeschäfte aus einem otel
in armisch führte, musste er vom deut-
schen
uenministerium
wie
auch
von
der thailändischen egierung daran erin-
nert werden, dass dies in beiden ändern
nicht verfassungsgemä ist.
Wie sein ater hat ama X. einen tein-
bock-,
und
ich
nehme
an,
dass
er
wenigstens
eine
Minute
später
geboren
ist und damit auch korpion-M hat –
mit Mars in korpion (ebenfalls wie sein
ater)
im
10.
aus.
ine
passende
tel-
lung für seine Militärkarriere, und auch
in
ombination
mit
tier-upiter
in
pposition
für
seinen
autoritären
Führungsstil,
seine
emokratie-
feindlichkeit
und
seine
elbstgerechtigkeit, die konstitu-
tionellen egeln seines mts zu
missachten.
r festigte seine Macht durch den
usbau
seiner
eigenen,
von
ihm
ernannten
Militäreinheit,
der
ö-
nigsgarde. Beim olk ist er nicht be-
liebt,
und
2020
begannen
überwiegend
junge Menschen für Bürgerrechte, emo-
kratie, das nde der Militärdiktatur und
eine neue erfassung zu demonstrieren.
abei wurde auch die olle des önigs in
Frage
gestellt,
der
weitgehend
in
eutschland
lebte
und
ein
uxusleben
Die Geschichte zeigt, dass es
in der monarchischen
Generationenfolge nicht immer
so glaläu.
Abb. 1: Vajiralongkorn, König von ailand,
28.07.1952, 17:45 SST, 10:45 UT,
Bangkok/THAI, 13n45, 100e31, Quelle:
Sy Scholeld via Astrodatabank, A,
rückläuge Faktoren in Grau
VOM KRONPRINZEN ZUM KÖNIG
Unter Radix-Saturn-Neptun-Konjunktion ein oft unvorhergesehener,
langwieriger und unvollendeter Weg
Anne C. Schneider
Mit starken Positionen der
luxusliebenden Löwe-Sonne
sowie erhöhtem Waage-Saturn
(als Herrscher Haus 1 und 2) sind
alle nanziellen Belange sehr gut
bestrahlt.
Die Konjunktion des
gegensätzlichen Planetenpaares
Neptun und Saturn macht
Vajiralongkorn
Grenzüberschreitungen in jeder
Form oenbar leicht.
© e Public elations epartment (
กรมประชาสัมพันธ
)  BY 3.0
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
28
Meridian 2026/3
A
DEL
»egentschaft« bei seiner Familie im xil,
zunächst
in
talien,
später
zu
chulzeit
und tudium in der chweiz und schlie-
lich
als Finanzberater
in
Paris.
rst
1991
wurde ihm erlaubt, nach gypten zurück-
zukehren.
ach
der
evolution
2011
nahm
seine
Popularität
zu,
obwohl
die
meisten gypter die Monarchie nie erlebt
hatten.
strogeographisch ist interessant, dass er
in
gypten
den
reuzungspunkt
einer
Mars/M- mit einer ranus/-inie hat,
was ihn in den Fokus militärischer ktivi-
täten rückt und mbrüche symbolisiert.
n
der
chweiz
dagegen,
wo
er
einen
roteil seines ebens verbrachte, kreu-
zen sich upiter/ und enus/ – ein
idealer
rt
für
ihn.
ie
enus-inie
erstreckt sich weiter über Monaco,
wo Fu'Ōd seine spätere hefrau im
rimaldi-Palast kennenlernte und
heiratete.
r
hat
die
gleichen
chsen
wie
ama X. und die aturn-eptun-
onjunktion
ebenfalls
in
aus
9,
doch während bei dem ai-önig
das eben im usland ein freiwilliges
ist, war es bei Fu'Ōd erzwungen.
ein M-errscher Mars steht in Waage
wortwörtlich im xil und wird durch die
onjunktion
zu
eptun
weiter
ge-
schwächt.
Waage-aturn
ist
erhöht
und
zeigt einen in der monarchischen raditi-
on
begründeten
nspruch,
doch
ist
er
auch
in
ein
durchlaufendes
Quadrat
in
den fallenden äusern eingebunden, des-
sen
engste
spektierung
zu
ranus
be-
steht und auf die revolutionären Begleit-
umstände
seiner
kurzzeitigen
nthro-
nisierung hindeutet. nsgesamt stehen bei
dem ehemaligen egenten im xil sechs
Planeten in fallenden äusern, wohinge-
gen der ewige ronprinz der ai mit fünf
Planeten
in
ckhäusern
dann
im
Pensi-
onsalter doch noch den ron bestieg.
leichzeitig steht bei Fu'Ōd die onne im
1. aus im Quadrat zur albsumme von
eptun/Mars
dies
zeigt
sowohl
eine
chwächung seiner utorität als auch die
Der
Babykönig
ur
wenige
Monate
älter
als
der
ai-
önig ist ein anderer önig, dessen Weg
vom ronprinzen bis auf den ron und
zurück umgekehrt verlief – und das quasi
in
ichtgeschwindigkeit:
s
handelt
sich
um
Fu'Ōd II.,
der im lter von fünf Mona-
ten nach einem Militärputsch und dem
turz seines aters, des legendären
Königs
Faruq
,
formal
ab
dem
26.07.1952
zum
dritten önig gyptens und des udans
ernannt
wurde.
napp
ein
ahr
später
wurde in gypten die epublik ausgeru-
fen und er für abgesetzt erklärt und ins
xil
geschickt.
Fu'Ōd
.
war
bei
seinem
mtsantritt der jüngste errscher seines
andes und stand unter ormundschaft
eines egentschaftsrates. r ist das ber-
haupt der Muhammad-li-ynastie und
verbrachte sein eben nach seiner kurzen
führte. olche oenen Proteste gegen das
önigshaus waren in ailand völlig neu.
abei
wurde
der
önig
als
ord
olde-
mort
(der
Bösewicht
aus
arry
Potter)
verspottet.
Mit
starken
Positionen
der
luxuslieben-
den
öwe-onne
als
errscher
aus
8
und im ckhaus sowie erhöhtem Waage-
aturn (als errscher aus 1 und 2) sind
alle
nanziellen
Belange
sehr
gut
be-
strahlt.
er
önig
gilt
mit
einem
ge-
schätzten
ermögen
von
ca.
70
Mrd.
ollar als reichster Monarch der Welt.
uch
sein
persönliches
ermögen
vergröerte er enorm – die nde-
rung
des
ronbesitzgesetzes
(rown Property ct) ermöglich-
te es der rone, königliches er-
mögen
in
Milliardenhöhe
direkt
in seine ontrolle zu überführen.
r
ist
auptaktionär
zahlreicher
onzerne sowie bis vor einiger Zeit
auch der otelkette empinski.
ie
onjunktion
des
gegensätzlichen
Planetenpaares
eptun
und
aturn
macht ihm renzüberschreitungen in je-
der
Form
oenbar
leicht.
m
9.
aus
bringt sie das uslandsthema in den Fo-
kus – wobei dies für ai-errscher zwar
nicht ganz ungewöhnlich ist; jedoch ver-
brachten die orgänger amas X. haupt-
sächlich
ihre
tudienzeit
auer
andes.
a
der
önig
überwiegend
in
eutsch-
land lebt, lie er die erfassung ändern,
um während seiner ufenthalte in Bayern
keinen egenten daheim als tellvertreter
ernennen zu müssen. Mond als errscher
von aus 7 ist in die onjunktion einge-
bunden und zeigt den wechselhaften ta-
tus seiner vier hen, hefrauen sowie e-
bengemahlinnen, die er teils zur önigin
ernannte beziehungsweise wieder abser-
vierte. ies wirkt sich natürlich auch dy-
nastisch auf die rbfolgeberechtigung sei-
ner
sieben
inder
aus.
Polygamie,
die
zwar für einen ai-errscher nicht expli-
zit verboten ist, aber seit ama . nicht
mehr praktiziert wurde, machte er wieder
hoähig.
ajiralongkorns eben produziert ergiebi-
ges Material für die Yellow Press, und der
päternannte ist eher önig wider Willen,
ein
gomane
mit
dem
ebensstil
eines
zügellosen
ebemannes
als
ein
verant-
wortungsvoller
taatslenker
auf
dem
ron.
Abb. 2: König Ahmed Fu'Ōd, 16.01.1952,
06:20 EET, 04:20 UT, Kairo/EG, 30n03, 31e15,
Quelle: Sy Scholeld via Astrodatabank, A,
rückläuge Faktoren in Grau; Das Bild zeigt
ihn als Baby mit seinen Eltern
Astrogeographisch ist
interessant, dass Fu'Ōd II. in
Ägypten den Kreuzungspunkt
einer Mars/MC- mit einer
Uranus/DC-Linie hat, was ihn in
den Fokus militärischer
Aktivitäten rückt.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
29
A
DEL
Zukunft
für
ein
monarchisches
evival.
ichts
als
neptunische
onung!
och
ein
bisschen
neptunischer
lanz
war
auch
dabei:
1992
starb
Wladimir
an
ei-
nem
erzinfarkt,
und
wenigstens
post-
hum wurde ihm imperiale nerkennung
zuteil:
ls
erster
omanow
nach
der
Zarenherrschaft wurde er mit allen hren
in
der
Peter-und-Paul-Festung
in
ankt
Petersburg beigesetzt, wo er im reise sei-
ner orfahren die letzte uhestätte fand.
eider ist keine genaue eburtszeit von
Wladimir
irillowitsch
bekannt,
so
dass
wir
die
äuserstellung
der
aturn-ep-
tun-onjunktion nicht kennen. ie bildet
aber
die
pitze
einer
rachengur
mit
Mond
als
ppositionspunkt
und
mit
extilen zu enus/Merkur und upiter. a-
turn/eptun symbolisiert hier die Projek-
tionsõche
aus
radition
und
Wunsch-
denken,
die
er
russischen
Monarchisten
bot. uch hier zeigt sich ähnlich wie bei
Fu'Ōd, dass ihn die eburt in einem a-
turn-eptun-mbruchsjahr
unweiger-
lich an das ollektivschicksal des andes
und seiner errscher kettet. hne die r-
mordung der Zarenfamilie hätte Wladi-
mir
nicht
ins
xil
iehen
müssen,
wäre
aber
auch
nie
zum
ronprätendenten
geworden beziehungsweise zu einer kai-
serlichen Begräbnisstätte gekommen.
Ein unrühmlicher Kronprinz
ohne Macht und Perspektive
ls
Wilhelm von Hohenzollern
1882 unter
einer aturn-eptun-onjunktion gebo-
ren
wurde,
war
er
ronprinzen-renkel
des önigs von Preuen und deutschen
aisers. echs ahr später folgte sein ater
als Wilhelm . auf den aiserthron, und
ronprinz Wilhelm würde zu gegebener
Zeit nachrücken – so glaubte man zwei-
felsfrei.
och
wider
rwarten
sollte
es
dazu
nicht
kommen.
eils
waren
es
die
Zeitläufte, die rund 35 ahren später, im
efolge
der
nächsten
aturn-eptun-
onjunktion
1917,
viele
europäische
koniktreiche
ituation
des
Militärput-
sches, in den er zwangsläug hingezogen
wird, und die dann folgende grundsätzli-
che Beendigung der Monarchie an. Wie
wir
noch
öfter
sehen
werden,
sind
das
kollektive chicksal eines andes und das
inzelschicksal
der
dabei
involvierten
Führungspersönlichkeiten eng miteinan-
der verzahnt, wenn etztere unter mar-
kanten
angsamläuferpositionen
gebo-
ren werden.
Umbruchjahr
1917
m
ahr
1917,
in
dem
eine
aturn-ep-
tun-onjunktion
auf
öwe
stattfand,
wurden mehrere wichtige Mitglieder eu-
ropäischer
und
internationaler
önigs-
häuser
geboren.
azu
zählte
etwa
die
deutschstämmige,
den
ationalsozialis-
ten lange nahestehende önigin Friederi-
ke von riechenland, die als öniginmut-
ter mit ihrem ohn önig onstantin .
ins
xil
verbannt
wurde
und
dort
ver-
starb.
as
ahr
markierte
zudem
einen
historischen
Wendepunkt
für
das
briti-
sche
önigshaus,
das
seinen
amen
in
Windsor
änderte,
um
seinen
deutschen
rsprung
achsen-oburg-otha
aus
dem amen zu tilgen.
as
umwälzendste
reignis
war
jedoch
die ussische evolution mit dem turz
und der rmordung zahlreicher Mitglie-
der der Zarendynastie omanow. ro-
fürst
irill
Wladimirowitsch
omanov
(1876 – 1938), ein ousin des letzten Za-
ren,
wurde
zum
berhaupt
des
auses
omanov
und
russischer
ronpräten-
dent. on 1924 bis zu seinem od 1938
nannte er sich
»Kaiser im Exil«
. ein einzi-
ger
ohn,
Wladimir
irillowitsch
oma-
now, wurde erst kurz nach dem turz der
Monarchie am 30. ugust 1917 in Finn-
land geboren, wohin sich die Familie in
icherheit
gebracht
hatte.
eine
ugend
verbrachte Wladimir in oburg, der ei-
mat seiner Mutter, und in Paris, und nach
dem od seines aters 1938 ging dessen
tellung
als
berhaupt
und
ronprä-
tendent der omanovs auf ihn über.
Bald nach der aturn-eptun-onjunkti-
on von 1989, als ussland mit dem Zu-
sammenbruch
der
owjetunion
erneut
groen
mwälzungen
ausgesetzt
war,
traten
neue
politische
räfte
auf
den
Plan.
o
proklamierte
der
Zentristische
Block
der
inken
und
der
ussischen
ationalen Partei ihn zum
»Zaren Wladi-
mir I.«
, doch wie wir wissen, gab es keine
Bald nach der Saturn-Neptun-
Konjunktion von 1989,
als Russland mit dem
Zusammenbruch der Sowjet-
union großen Umwälzungen
ausgesetzt war, traten neue
politische Kräe auf den Plan.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
30
Meridian 2026/3
A
DEL
bdankungserklärung,
desertierte
dann
aber in die iederlande und entzog sich
der uslieferung als riegsverbrecher an
die iegermächte beziehungsweise einer
burteilung
vor
einem
deutschen
e-
richt. o viel Feigheit wurde ihm in dels-
kreisen
nie
verziehen.
ls
seine
bevor-
zugte
deologie
des
ntisemitismus,
ntiparlamentarismus und der iktatur
unter
den
ationalsozialisten
vermehrt
nhänger
fand,
witterte
Wilhelm
Mor-
genluft. r kehrte zurück nach eutsch-
land
und
lie
sich
einen
eil
seiner
chlösser restituieren. uch wenn er und
itler
ideologisch
zwar
auf
einer
inie
lagen,
konnten
jedoch
schwerlich
zwei
iktatoren – der eine als Monarch, der
andere
als
proletarischer
olksver-
hetzer
nebeneinander
agieren.
itler
hatte
da
den
besseren
n-
stinkt und die mitreiendere he-
torik. ass sich Wilhelm ernsthaft
solchen
Wunschvorstellungen
hingegeben hatte, ist mit der er-
nebelung
der
Merkur-eptun-
onjunktion
und
den
anderen
neptunisch getrübten tierplaneten
gut nachvollziehbar.
er
istoriker
othar
Machtan
be-
schreibt Wilhelm von Preuen als einen
Mann, der an einem
»chronischen Mangel
an Machtfähigkeit«
litt und doch 1931/32
davon
träumte,
die
Monarchie
wieder-
zubeleben. eine
»Nähe zu den Nazis«
sei
»eklatant«
gewesen,
dabei
aber
»erra-
tisch«. »Was es schwermacht, diese Person
zu bewerten, ist eben erstmal dieser innere
Widerspruch zwischen dem vergnügungs-
süchtigen
Lebemann,
der
eigentlich
ein
ganz
anderes
Leben
haben
will
als
das
eines Politikers; […] nicht wissend, dass er
eigentlich gar kein politisches Talent hat –
und dass er nicht in Lage ist, einer politi-
schen Rolle auch nur ansatzweise gerecht
zu werden, aber das gesteht er sich nicht
ein«,
sagt der istoriker. (
2)
Der demokratische
König
in
diametraler
egensatz
zu
Wilhelm
und
aus
ganz
anderem
olz
geschnitzt
war der ebenfalls 1882 geborene schwe-
dische
ronprinz,
der
bis
zu
seinem
68.
ebensjahr
auf
die
ronbesteigung
als
Gustav VI. Adolf
warten musste. Mit sei-
ner
aturn-eptun-(Pluto-)onjunktion
in aus 12 drängte er sich nicht in den
ordergrund, sondern entwickelte in der
Zurückgezogenheit
und
bwesenheit
unmissverständlich einen echten eneral
als
mageblich
an
die
eite
gestellt.
30 ahre sa Wilhelm . auf dem ron
und
weitere
13
ahre
verbrachte
der
aiserpensionär
als
graue
minenz
im
niederländischen xil. ls er 1941 endlich
starb, blieb für den ronprinzen als arri-
erehöhepunkt nur noch die eher symbo-
lische olle des hefs des auses ohen-
zollern, das aber ohne Macht und inuss
war.
ass
er
keine
besonders
prägende
(errscher-)Persönlichkeit werden sollte,
ergibt sich auch aus zahlreichen essentiell
schwachen und zwei peregrinen Planeten
(Mars/onne).
uch
-errscher
upi-
ter im xil in Zwillinge ist durch die ähe
des
absteigenden
Mondknotens
an
ein
arma der ntsagung, des ückzugs ge-
bunden.
ies
war
Wilhelm
aber
auch
nach dem rsten Weltkrieg immer noch
nicht
klar.
r
unterschrieb
zwar
eine
Monarchien
in
den
rkus
beförderten.
ielleicht spielte Wilhelms eigenes nge-
schick
im
mgang
mit
seinem
kaiserli-
chen ater, sowie seine nfähigkeit, Poli-
tik
strategisch
zu
betreiben,
aber
auch
elbstüberschätzung
und
mangelndes
erantwortungsbewusstsein eine olle.
ber hätte er seinen ater vom intritt in
den
rsten
Weltkrieg
auch
abhalten
können,
falls
er
dies
gewollt
und
als
sinnvoll
erachtet
hätte,
und
damit
viel-
leicht
die
Monarchie
sowie
sich
selbst
den ron retten können? Wir wissen es
nicht.
ie
Weitsicht
für
eine
solche
Wendung
der eschichte und etwaige egenma-
nahmen hatte er 1914 sicher nicht. er-
mutlich
waren
aber
die
kriegslüster-
nen,
siegesgewissen
Zentrifugal-
kräfte
im
deutschen
aiserreich
und
Wilhelms
militärische
us-
richtung in preuischer radition
zu stark, als dass sich dem ron-
prinzen
überhaupt
nur
theore-
tisch
die
ption
eines
ussche-
rens
gestellt
hat;
etwa
im
egensatz
zum
habsburgischen
rzherzog
udolf,
der
auch
mit
seinem ater, aiser Franz oseph, über
reuz lag und den uizid wählte. nd da-
mit wurde Wilhelm eil eines umwälzen-
den Mahlstroms der eschichte, und es
ist
astrologisch
immer
wieder
faszinie-
rend
zu
beobachten,
wie
sich
inzel-
schicksale
mit
dem
ollektiven
verwe-
ben.
n Wilhelms oroskop stehen aturn und
eptun nur ein halbes rad auseinander,
und
dennoch
drängt
sich
die
onne
dazwischen – das ist astronomisch nur in
einer
kurzen
Zeitspanne
möglich.
n
etwas
weiterer
onjunktion
immer
noch im gleichen Zeichen tier – docken
Merkur und Pluto an und bilden ein xes
Fünferstellium.
lle
Planeten
sind
ver-
brannt beziehungsweise unter den trah-
len und können sich nicht richtig zur el-
tung bringen. ie onne symbolisiert hier
den ater, der dummerweise auch noch
der oberste Monarch ist. as anze spielt
sich im 5. aus ab, dem aus der inder.
ermutlich
konnte
sich
der
ronprinz
(selbst sechsfacher ater) kaum aus der
olle des ohnes emanzipieren, weil der
ater ein bervater war, der eigene nsi-
cherheiten
mit
rotuerei
und
äbel-
rasseln
kaschierte.
o
befehligte
der
ronprinz im rsten Weltkrieg zwar eine
rmee,
aber
er
war
nur
ein
taage-
eneral
denn
sein
ater
hatte
ihm
Abb. 3: Wilhelm Prinz von Preußen,
06.05.1882, 21:45 LMT, 20:53 UT, Potsdam/D,
52n24, 13e04, Quelle: Sy Scholeld via
Astrodatabank, AA,
rückläuge Faktoren in Grau
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
31
A
DEL
Abb. 4: Gustav VI. Adolf ,
König von Schweden, 11.11.1882, 16:25 LMT,
15:25 UT, Stockholm/SE, 59n20, 18e03,
Quelle: Sy Scholeld via Astrodatabank B,
rückläuge Faktoren in Grau
omosexualität
konnte
er
auch
seiner
dynastischen
ufgabe,
der
Fortsetzung
der
Wittelsbacher-inie,
nicht
gerecht
werden.
er ournalist ilman rause beschreibt
udwig . als
»Sonderling und radikal ver-
einsamten, sich kompromisslos in ein Fan-
tasiereich
üchtenden
Kunstenthusiasten.
Mal fühlte er sich als Gralsritter, mal als
wiedergeborenen Ludwig XIV., dessen Ver-
sailles er sich nachbaute. […] was ihn wirk-
lich
interessierte
Wagnerauührungen
und Schlösserbauen –, das betrieb er mit
staunenswerter
Präzision
und
Expertise.
Genie
und
Wahnsinn
also,
aber
im
ganz
grandiosen Stil, als große Oper, als giganti-
scher Ego-Trip«.
(
3)
1845, in eine groe ynastie als ron-
prinz
hineingeboren,
ruhten
hohe
rwartungen auf ihm. chneller als
gedacht
kam
er
1864
mit
gerade
erst
18
ahren
völlig
überfordert
an
die
Macht
»ohne
Lebens-
und
Politikerfahrung,
aber
zumal
von
den
Frauen
schwärmerisch
verehrt«,
informiert
die
Website
von
chloss
euschwanstein,
sei-
ner
berühmtesten
architektoni-
schen reation. (
4) Zwei ahre spä-
ter
wurde
Bayern
zusammen
mit
Österreich
von
den
Preuen
im
eut-
schen
rieg
besiegt
und
der
bayerische
önig zu deren asall. ls Bismarck 1871
nach
dem
eutsch-Französischen
rieg
1870/71 die unst der tunde nutzte, um
das eutsche aiserreich zu schmieden,
blieb udwig nichts anderes übrig, als sich
seinem nkel, aiser Wilhelm ., unterzu-
ordnen. r versuchte dies zwar zu verhin-
dern, doch das preuische ngebot einer
grozügigen Finanzspritze als ompensa-
tion
konnte
der
stets
klamme
önig
kaum ausschlagen. (
5)
as markanteste Feature in udwigs o-
roskop (
6) ist die weite aturn-eptun-
onjunktion
in
Wassermann,
dabei
zu-
sätzlich Mars eng an eptun geschmiegt
und beide fast exakt auf dem M. ine
passendere ombination für charismati-
sche
Männlichkeit
in
voller
isibilität
einer
öentlichen
olle
kann
man
sich
kaum vorstellen. n der at war der gro
gewachsene,
sportlich
trainierte
ron-
prinz eine schneidige rscheinung in ni-
form,
eine
Projektionsäche
für
allerlei
erotische Wünsche und efühle – doch
meist von der falschen eite. uerdem
ist da noch aturn, klassischer errscher
des M in seinem Wassermann-omizil.
igentlich
könnte
er
eine
ichtschnur
starb, konnte er seinem nkel, dem heuti-
gen chwedenkönig arl X. ustaf, ein
gut bestelltes eich übergeben.
Ein Exzentriker
auf dem Thron
ehen
wir
noch
eine
aturn-eptun-
onjunktion in der eschichte weiter zu-
rück, treen wir eine der rätselhaftesten,
tragischsten und von Zeitgenossen miss-
verstandensten Personen auf einem ö-
nigsthron:
den
bayerischen
Monarchen
Ludwig
II.
ls
Märchenkönig
vergöttert
und
gloriziert,
von
eheimnissen
und
Mythen
umrankt,
war
er
dennoch
als
errscher eine Fehlbesetzung. eine wah-
re Begabung und Berufung lag auf künst-
lerischen Feldern. Politik hingegen inter-
essierte ihn nur minimal. ufgrund seiner
von
der
Macht
groe
ennerschaft
auf
mehreren Feldern. r war eine utorität
auf dem ebiet chinesischer unst und
ein
respektierter
elehrter
und
klassi-
scher rchäologe, der teils inkognito eini-
ge
Forschungsreisen
ins
usland
unter-
nahm.
Wissenschaftliche
esellschaften
nahmen ihn als Mitglied auf und verlie-
hen
ihm
uszeichnungen.
s
hie,
er
habe
die
80.000
Bände
seiner
beein-
druckenden
Privatbibliothek
nicht
nur erworben, sondern auch weit-
gehend gelesen. ein  ist Zwillin-
ge,
sein
-errscher
Merkur
steht
im
tiefgründigen
Zeichen
korpion und wird einige tunden
nach der eburt deutlich sichtbar
als
Morgenstern
heliakisch
aufge-
hen.
ls er schlielich im fortgeschrittenen
lter
ans
egieren
kam,
war
ihm
klar,
dass er die Monarchie nur dann in die Zu-
kunft
retten
konnte,
wenn
er
wichtige
ransformationen
vornahm.
ies
wird
von der ähe Plutos zur aturn-eptun-
onjunktion gestützt, aber auch von dem
harmonischen
rigon
von
aturn
und
ranus,
das
einen
guten
usgleich
von
radition
und
Moderne,
alt
und
neu
ermöglicht. ustav dolf lie eine neue
erfassung
erarbeiten,
die
den
taat
in
eine demokratische Monarchie umstruk-
turierte,
was
einer
mwandlung
zur
epublik vorbeugte. er önig war unter
einer
klipse
geboren
worden
und
da-
durch
prädestiniert,
in
der
estaltung
des
kollektiven
eschehens
deutlich
sichtbar mitzuwirken.
urch
seine
persönlichen
igenschaften
trug er wesentlich dazu bei, einen neuen
yp
des
önigtums
und
önigreichs
zu
schaen
das
demokratische.
eben
seiner rnsthaftigkeit und seinem breiten
Wissen war auch sein einfaches, natürli-
ches
uftreten
ein
wichtiger
Faktor
für
seine Popularität. Für seine eigene Person
vermied
er
bewusst
Zeremonien
und
Prachtentfaltung,
anderen
Familienmit-
gliedern entzog er den delstitel. o ver-
stummte der uf des olkes nach einer
epublik,
und
als
er
mit
91
ahren
ver-
Gustav Adolf war unter einer
Eklipse geboren worden und
dadurch prädestiniert, in der
Gestaltung des kollektiven
Geschehens deutlich sichtbar
mitzuwirken.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
32
Meridian 2026/3
A
DEL
sen
auszubalancieren,
driftete
er
später
immer stärker in seine nnen- und Fanta-
siewelt ab. n den letzten zehn ebensjah-
ren
entwickelte
sich
udwig
völlig
zum
inzelgänger
und
achtmenschen,
der
den ag um 19 hr mit dem Frühstück
begann
und
sich
der
Öentlichkeit
fast
ganz
entzog.
elbst
wohlmeinende
Freunde
und
utznieer
seiner
unst,
wie
der
omponist
ichard
Wagner,
konnten seinen selbstgewählten ückzug
und seine ereinsamung nicht aufhalten.
»Er verfällt immer mehr seinen Phantas-
magorien
und
igelt
sich
ein.
Bis
kommt,
was
kommen
muss:
Entmachtung
und
Entmündigung.«
udwig wurde im uni 1886 in chloss
Berg am tarnberger ee interniert
und
kommt
tags
darauf
mit
sei-
nem Psychiater im ee zu ode –
nfall, uizid oder gar Mord? Bis
heute
rätselt
die
achwelt,
und
zahlreiche
inolme
versuchen,
die
reignisse
nachzuzeichnen
und zu ergründen: nd keiner hat
dabei
den
önig
nobler
und
am-
boyanter
porträtiert
als
ein
anderer
xzentriker
der
chauspieler
elmut
Berger
unter
der
egie
von
uchino
isconti.
Anne C. Schneider
fand
mit neun Jahren autodi-
daktisch zur Astrologie, erwarb von N. Campi-
on und C. Harvey wichtige Einsichten in die
Mundanastrologie. Sie begründete 2000 die AG
Mundanastrologie, deren Jahrestreen sie
weiterhin organisiert.
Kontakt:
annec.schneider@gmx.de
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/a-schneider
Anmerkungen
1) iehe: nne . chneider: er aturn-eptun-Zyklus,
die  und drei Präsidenten. n: Meridian 4/2025,
. 14 f.;
sternwerkstatt.de/artikel/254-14
2) othar Machtan: er ronprinz und die azis – o-
henzollerns blinder Fleck. Berlin, 2021;
www.deutsch-
landfunkkultur.de/historiker-ueber-kronprinz-wilhelm-
von-preussen-100.html
3
) ilman rause: udwig . war der Mann, der sich nicht
traut. n:  W, 27.12.2012.
4) önig udwig . von Bayern
www.neuschwanstein.de/
deutsch/ludwig/biograph.htm
5
) iehe Podcast: 03.12.1870, udwig . von Bayern akzep-
tiert Wilhelm . als aiser,
www.youtube.com/watch?
v=t97F3P
6) udwigs eburt war ebenso wie sein od von eheim-
nissen überschattet. s existieren zwei eburtszeiten,
eine offizielle (getürkte) und eine zunächst verschwie-
gene (reale) – äheres dazu in den ource otes unter
www.astro.com/astro-databank/udwig_,_ing_of_
Bavaria
bezieht
sich
das
chlösserbauen,
das
estalten
seiner
omizile,
auch
auf
die
eimat
und
ihre
obilitierung,
die
in-
bettung
der
rchitektur
in
die
geliebte
atur. elang es ihm anfangs noch, seine
mtsgeschäfte und persönlichen nteres-
und
ein
alt
gebendes
orsett
bieten,
doch der entgrenzende eptun wirkt ge-
nau gegenteilig und löst trukturen auf.
aturn kann man in erster inie als ym-
bol für die trenge des lternhauses und
des
Protokolls,
später
für
die
erpich-
tungen des mtes und die inschränkun-
gen
des
abinetts
verstehen.
ls
err-
scher von aus 8 steht er auch für die
stets zu begrenzten nanziellen Mittel
angesichts der neptunisch entgrenz-
ten usgabenut.
m egensatz zu der Persona, die
der ronprinz und önig nach au-
en repräsentiert, stehen die per-
sönlichen
Planeten
der
Fast-Mit-
ternachtsgeburt
in
der
acht-
region
des
oroskops.
Mond
im
schwer zugänglichen 12. aus tut ein
briges, das wahre Wesen des »ini«,
wie er vom olk liebevoll genannt wur-
de,
zu
verschleiern.
as
oroskop
ist
stark
merkurisch
geprägt:
Mond
und
onne im Quadrat stehen in den Merkur-
Zeichen Zwillinge und ungfrau. Merkur
selbst
ist
mit
bstand
der
essentiell
stärkste Planet an der pitze aus 5 (re-
ativität) in onjunktion mit enus. ung-
frau-enus zeigt eine pragmatische, aber
detailverliebte sthetik. leichzeitig war
udwig, was weniger bekannt ist, verses-
sen auf neueste echnik – und wenn sie
noch
nicht
einsatzfähig
war,
musste
sie
eben weiterentwickelt werden. Für seine
onstrukteure war er ein höchst schwie-
riger uftraggeber. Mit onne im 4. aus
Abb. 5: König Ludwig II. von Bayern,
24.08.1845, 23:35 LMT, 22:49 UT,
München/D, 48n08, 11e34, Quelle: Arthur
Blackwell via Astrodatabank, AA,
rückläuge Faktoren in Grau
Mond im schwer zugänglichen
12. Haus tut ein Übriges, das
wahre Wesen des »Kini«
zu verschleiern.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
33
P
ERSÖNLICHE
E
RFAHRUNGSBERICHTE
S
aturn und eptun bewegen sich in
einem
Zyklus,
der
etwa
36
ahre
dauert.
ie
letzte
exakte
onjunktion
stand
am
20.
Februar
2026
auf
0°45‘
Widder,
ihre
orzeichen
zeigten
sich
jedoch
schon
seit
nde
Mai
2025,
als
beide
Planeten
bereits
ins
Widder-
Zeichen
hineinschnupperten,
ohne
sich
ganz exakt zu verbinden.
Planeten mit verschiedener
Stoßrichtung
Mit
aturn
und
eptun
nden
zwei
unterschiedliche astrologische Prinzipien
zusammen: aturn steht für erantwor-
tung, isziplin, usdauer, eife, Pragma-
tismus
und
die
ealität,
die
manchmal
hart erscheinen mag, mit der wir jedoch
umzugehen
lernen
müssen.
Wenn
es
gelingt,
mit
schwierigen
nforderungen
oder
inschränkungen
fertigzuwerden,
können
wir
zu
rdnung
und
icher-
heit nden, die schlielich im besten
Fall
Zufriedenheit
und
nerken-
nung bringen.
eptun
wiederum
neigt
zu
uösung,
ernebelung,
eim-
lichkeiten,
Flucht
und
ucht.
eine
Welt
sind
die
räume,
Fantasie
und
renzenlosigkeit,
das
ich-erlieren
in
anderen
Welten, ntuition, Mitgefühl, inga-
be und reativität.
ie strologie bezeichnet diesen spekt
als
ufeinandertreen
von
raum
und
Wirklichkeit,
als
renzen
und
deren
uösung, als ngst vor erantwortung
und
als
gröten
ucht-und-Flucht-
spekt. abei kommt es wohl sehr dar-
auf an, ob die ematik in der passiven,
aktiven oder erlösten Form gelebt wird.
Wenn
sich
diese
beiden
Planeten
verei-
nen,
können
wunderbare
inge
entste-
hen, wie die erwirklichung von räumen
und
isionen,
vor
allem
im
künstleri-
schen Bereich, die zielstrebige msetzung
von idealistischen edanken, die tärke,
sich mit liebevollem Mitgefühl um soziale
Belange zu kümmern, oder der fantasti-
sche
ealismus
in
der
unst.
s
könnte
aber
auch
die
Flucht
aus
der
ealität
stattnden,
eine
ucht
nach
rfolg
und
nerkennung,
heimlicher
hrgeiz
oder
die ngst vor erantwortung oder Blo-
stellung. der künstlerische/idealistische
isionen treen auf die harte ealität.
Wie ich diese
Radixkonstellation erlebe
Wie ist es, unter einer solchen onjunkti-
on geboren zu sein? n meinem oroskop
steht
die
aturn-eptun-onjunktion
separativ in Waage im 11. aus; ihr rbis
beträgt 2,9 rad.
Wie gehe ich mit neptunischer anftheit
gepaart mit saturnischer ärte um? as
kann
ich
nicht
auf
diesen
einen
spekt
beschränken, denn da sind mehr Fakto-
ren im piel.
Zunächst
ist
aturn
mein
onnenherr-
scher, der seinerseits unter der errschaft
von enus steht, die wiederum in ezep-
tion mit eptun verbunden ist. iese vier
(onne,
enus,
aturn,
eptun)
agieren
kaum
unabhängig,
sondern
ihre
jeweili-
gen emen zeigen sich gemeinsam und
im
gegenseitigen
ustausch.
Für
mich
war dabei immer die künstlerische om-
ponente bedeutsam.
raum
und
Wirklichkeit
begleiten
mich
mein
eben
lang.
chon
als
ind neigte ich dazu, mich aus der
ealität
hinauszuträumen,
meine
Fantasie
schien
grenzenlos.
ch
dachte
mir
eschichten
aus,
die
sich meist um die iebe oder um die
rlösung
der
eldin
aus
einer
be-
grenzten Wirklichkeit drehten. iese
eschichten
erzählte
ich
meinen
Freundinnen im indergarten und in der
olksschule
und
brachte
sie
dazu,
sie
gemeinsam mit mir im privaten ahmen
aufzuführen.
ie
aturn-eptun-on-
junktion in 11 ist wohl ein inweis dar-
auf,
dass
ich
meine
Fantasiegebilde
mit
Freunden und Freundinnen teilen wollte,
wobei
ich
mit
der
teinbock-onne
die
eitung innehatte. War ich allein, konnte
es
vorkommen,
dass
ich
an
der
onau
entlangschlenderte und den teinen am
fer meine eschichten erzählte. aturn-
eptun lässt grüen.
Meine jugendlichen
Träume
Mit neun oder zehn ahren begann ich,
die
eschichten
aufzuschreiben.
ch
hatte
nämlich
von
Françoise
Sagan
ge-
Die Saturn-Neptun-Konjunktion
in 11 ist wohl ein Hinweis darauf,
dass ich meine Fantasiegebilde
mit Freunden und Freundinnen
teilen wollte, wobei ich mit der
Steinbock-Sonne die Leitung
innehae.
Traum und Wirklichkeit begleiten
mich mein Leben lang.
Sigrid Farber
SATURN KONJUNKTION NEPTUN
Oder: Balanceakt zwischen Traum und Wirklichkeit
Sigrid Farber
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
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Meridian 2026/3
P
ERSÖNLICHE
E
RFAHRUNGSBERICHTE
erfolgreiche
ollegen
als
ihresgleichen
betrachten. ns Burgtheater habe ich es
leider nicht geschat, auch für eine Film-
hauptrolle hat es nicht gereicht, aber ich
habe doch lange genug bei eater und
Film
gearbeitet,
um
mich
auszukennen
und
fachlich
mitreden
zu
können,
was
einer teinbock-onne wichtig ist.
nzwischen hat ranus das Zepter über-
nommen
und
mir
neue
Wege
in
der
elbstverwirklichung
gewiesen.
stro-
logie nimmt seit fast 30 ahren einen brei-
ten aum in meinem eben ein. ach vie-
len ahren usbildung und ergänzenden
eminaren machte ich mich 2015 als be-
ratende
strologin
selbstständig.
s
be-
reitet mir Freude, Menschen dabei zu un-
terstützen, ihre räume zu erkennen und
den
einen
oder
anderen
in
die
ealität
umzusetzen. benso wichtig ist es aber, zu
hohe
rwartungen
oder
reine
llusionen
von
realisierbaren
Zielen
unterscheiden
zu
lernen.
ie
trenge
aturns
versuche
ich dabei weitgehend zu vermeiden, aber
dennoch
klar,
strukturiert
und
konse-
quent zu bleiben.
Fazit
Was kann ich abschlieend sagen? uch
wenn mir eptun mit seiner renzenlo-
sigkeit,
seinen
fantastischen
Möglichkei-
ten
und
dem
wunderbaren
efühl
der
erbundenheit mit allem und jedem im-
mer sympathischer war als mein strenger
Meister aturn, so habe ich es vermutlich
aturn zu verdanken, dass ich nicht voll-
kommen abgedriftet bin in ausch- oder
uchtzustände, mich nicht in der nend-
lichkeit
verloren
habe,
sondern
immer
rechtzeitig den Boden unter mir spürte,
der alt und icherheit gab. ndererseits
lie aturn mich (zu?) oft vorsichtig und
zurückhaltend agieren, was die künstleri-
schen öhenüge deutlich einschränkte.
Mein
eben
bleibt
also
ein
ständiger
Balanceakt.
Sigrid Farber,
Astromaster ®, Diplomierte
Astrologin und Astro-Blog-
gerin mit Beratungspraxis in Wien. Fachmit-
glied im Österreichischen Astrologenverband.
Kontakt:
Sigrid.Farber@gmail.com
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/farber
boten, alles war xiert, ich sollte nur noch
zur ertragsunterzeichnung im Büro des
Finanzdirektors
erscheinen.
ls
ich
dort
ankam
und
mir
lauter »geschniegelte«
ypen in nzügen oder ostümen, seriös
bis
zum
xzess,
entgegenkamen,
verlie
ich
uchtartig
das
nternehmen,
ohne
den ertrag für diese gut bezahlte telle
unterschrieben
zu
haben.
ch
hatte
das
efühl,
in
so
einer
nüchternen
und
beklemmenden mgebung, in der es vor
allem auf Zahlen und alkulationen an-
kam, nicht arbeiten zu können. ch konn-
te nicht anders, als zu üchten: eptun
zog mich wieder aus der ealität heraus.
achdem ich das ebäude verlassen hat-
te, kaufte ich mir eine ageszeitung und
studierte die tellenangebote. Mir el ein
ngebot
an
der
Wiener
niversität
im
uridicum auf, als ekretärin eines Profes-
sors
zu
arbeiten,
der
nebenbei
Parla-
mentsabgeordneter
und
Menschen-
rechtsexperte
war.
ch
eilte
sofort
dorthin, wurde von einem der ssisten-
ten empfangen und unterhielt mich mit
diesem
eine
gute
tunde
über
unsere
gemeinsame iebe zu Musik und Wasser-
sport. anach hatte ich den ob. ch blieb
fünf ahre an der niversität, lernte viel
über
Menschenrechte
und
noch
mehr
über deren erletzungen, konnte mir im-
mer wieder freinehmen, wenn ich mal ein
eater-
oder
Filmenengagement
hatte,
pendelte also jahrelang zwischen raum
und
Wirklichkeit.
ann
landete
ich
für
mehrere ahre in einer Filmproduktions-
rma, so konnte ich eptun und aturn
ideal kombinieren.
Heute
Mein hrgeiz, den ich mit onne Quadrat
aturn eigentlich haben sollte, wurde im-
mer wieder von eptun untergraben, der
mir
zuüsterte,
dass
materieller
rfolg
doch
gar
nicht
wichtig
sei,
viel
schöner
wäre es, sich an unst zu erfreuen, sie im
bescheidenen ahmen selbst auszuüben
und den pplaus des Publikums zu genie-
en. o bin ich seit vielen ahren im rsten
Wiener
esetheater
tätig,
veranstalte
esungen
und
freue
mich,
wenn
mich
hört, die mit 18 schon als chriftstellerin
berühmt geworden war. hr wollte ich es
gleichtun. eider schate ich es nie, eine
eschichte
von
nfang
bis
nde
aufzu-
schreiben,
denn
irgendwann
verlor
ich
immer eduld und usdauer oder eine
neue
dee
drängte
sich
in
den
order-
grund. eptun verstand es also, aturns
isziplin
aufzulösen.
nterstützt
wurde
er
dabei
sicher
von
meiner
onne-
ranus-pposition,
die
stets
nach
eu-
em verlangte.
ie
onne
bildet
auch
Quadrate
zu
eptun
und
aturn;
das
zu
eptun
ist
exakter als jenes zu aturn. eshalb war
vermutlich mein Wunsch, chauspielerin
zu werden und mich in ünstlerkreisen zu
bewegen,
ausgesprochen
stark.
nter-
stützung
erhielt
ich
von
meinen
ltern
keine;
zumindest
keine
nanzielle.
ber
mein ater hatte sich ja ohnehin schon
vertschüst, als ich neun ahre alt war. on-
ne/eptun:
Wer
sagt’s
denn?
ennoch
hätte er sich für seine ochter einen eh-
renwerten Beruf gewünscht, etwa nwäl-
tin
oder
Pädagogin
(onne
Quadrat
aturn).
och
mit
onne/ranus
setzte
ich mich über konventionelle rwartun-
gen
hinweg,
um
meinen
raum
zu
ver-
wirklichen. ch musste mich anstrengen,
um
die
chauspielschule
zu
absolvieren,
mir
wurde
nichts
geschenkt.
tatt
mich
einzig und allein auf meine künstlerische
ntfaltung
zu
konzentrieren,
musste
ich
nebenbei
arbeiten,
um
mir
die
usbil-
dung und das eben leisten zu können.
Der pekuniäre Zwang
holte mich ein
ch schate es (anke, teinbock-onne):
ch verwirklichte meinen raum und wur-
de
chauspielerin,
übte
diese
ätigkeit
fast
zehn
ahre
lang
hauptberuich
aus.
ann verliebte ich mich in einen mittel-
losen
Medizinstudenten
(da
hatte
wohl
enus/eptun die ände im piel) und
das
gemeinsame
eben
erforderte
ein
regelmäiges
inkommen,
welches
ich
zum damaligen Zeitpunkt, als ich mich in
der freien eaterszene in Wien bewegte,
nicht hatte. s musste also ein ob in der
»Wirklichkeit«, sprich: im Büro, her.
Bezeichnend
für
die
aturn-eptun-
onjunktion,
unterstützt
von
onne-
ranus, ist folgende pisode: Mir wurde
ein ob als ekretärin in der Finanzabtei-
lung
eines
groen
nternehmens
ange-
Ich hae das Gefühl, in einer
nüchternen Umgebung nicht
arbeiten zu können.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
A
STRO
-C
OMIC
Meridian 2026/3
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© Petra e Faye,
traumwelt@petralefaye.de – www.petralefaye.de
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Meridian 2026/3
S
TARS
UND
IHRE
S
TERNE
Benny Andersson –
auf der Jagd nach der
perfekten Note
Mit
sechs
schenkten
sein
ater
und
rovater Benny sein erstes kkordeon
und brachten ihm olkslieder und chla-
ger
bei,
mit
zehn
lernte
er
lavier.
Mit
fünfzehn
verlie
er
die
chule
und
ng
an, in ugendclubs aufzutreten. ort lern-
te
er
seine
erste
Freundin
kennen
und
war, ähnlich wie Frida, mit neunzehn ah-
ren ater von zwei indern. b 1964 hat-
te
er
als
eyboarder
der
Band
»Hep
Stars«
erste rfolge und schrieb auch ei-
gene ongs. m uni 1966 traf er
Björn Ul-
vaeus
und es kristallisierte sich rasch eine
musikalische Zusammenarbeit sowie le-
benslange
enge
Freundschaft
heraus.
eute ist Benny vor allem mit seinem ei-
genen rchester gut beschäftigt.
ie
onne/Mars-onjunktion
sowie
chütze-Merkur
charakterisieren
seinen
Wesenskern
als
impulsiv
und
aufge-
schlossen. Benny brachte sich autodidak-
tisch
lavierspielen
bei
und
ist
ein
handlungsfreudiger
Mensch
mit
anste-
ckendem ptimismus. ranus in ppo-
sition zu onne/Mars fordert ihn zu neu-
en
erangehensweisen
auf
und
macht
Benny spontan und unkonventionell im
elbstausdruck.
er
Pferdezucht-
und
ennsport-nthusiast
(chütze)
sucht
vermutlich
auch
oft
die
istanz
und
braucht aum, um sein eigenes ing zu
drehen.
ein oroskop hat eine zweite dominie-
rende onstellation: Wie bei Frida steht
enus
in
korpion
und
deutet,
poten-
ziert
durch
das
Quadrat
von
Pluto,
auf
nur
schwer
verhandelbare
Werte
hin.
Mögen
es
Menschen,
inge,
laubens-
sätze oder Methoden sein: Was er einmal
angenommen
hat
und
als
authentisch
empndet,
ist
nur
mit
groer
raftan-
strengung wieder loszulassen. upiter in-
tensiviert die leidenschaftliche ynamik
und
hält
die
Begeisterung
notfalls
auch
auf einem hohen chmerzlevel aufrecht.
enus/Pluto
ist
ungeheuer
spezisch,
und
Benny
hat
sehr
präzise
orstellun-
gen,
was
er
wirklich
will
und
was
ihm
terstützt von öwe-Pluto und -Mars: Plä-
ne, Ziele, mbitionen. Mars Quadrat e-
nus
(/-errscher)
deutet
einen
onikt
mit
persönlichen
Beziehungen
an. Für die arriere verlie Frida, wie ihre
Fans
sie
nennen,
nach
einem
gewonne-
nen alentwettbewerb 1967 die Familie –
I Have a Dream!
ie schate es in die harts und ins Fern-
sehen
und
lernte
1969
ihren
zweiten
Mann
kennen,
mit
dem
sich
all
ihre
beruichen
Wünsche
erfüllen
sollten:
Benny Andersson.
ach BB produzier-
te
Phil Collins
mit groem rfolg ihr olo-
album. urch ihre dritte he mit einem
deutsch-schwedischen
Prinzen
1992
wurde
sie
Prinzessin
euss
von
Plauen.
ach seinem rebstod lebt die skibegeis-
terte
Frida
mit
ihrem
ebensgefährten
Henry Smith
in der chweiz, in der atur,
umgeben von Bergen, so wie sie geboren
wurde, fühlt sie sich so richtig wohl.
eptun (err von aus 5), der verloren
und vergessen im 12. aus steht, spiegelt
einen
eil
ihrer
eschichte
wider:
1977
traf
sie
durch
das
Bravo-Magazin
ihren
tot geglaubten deutschen ater, doch sie
blieben sich fremd. ie fühlte sich nicht
unterstützt, und als Waage- mit kor-
pion-enus
liebt
sie
enge
Beziehungen
mit
verlässlichen
Menschen.
upiter
am
 und (wie bei gnetha) rigon ranus
deuten auf plötzliche elegenheiten und
eränderungen
hin
und
dies
traf
auf
jeden Fall auf ihre arriere zu, doch leicht
hatte sie es nicht im eben.
Frida
erlitt
viele
chicksalsschläge:
hre
eigene Mutter starb noch vor ihrem zwei-
ten
eburtstag
an
ierenversagen,
ihre
ochter
(mit
ihrem
ersten
hemann)
starb
bei
einem
utounfall,
und
1999
starb ihr dritter hemann Prinz einrich.
eben der transformierenden korpion-
onne deutet Mond Quadrat ranus auf
emotionales
rauma
und
abrupte
ren-
nungen
hin.
iese
rfahrungen
können
ihre nabhängigkeit stärken. as Wasser-
rigon von onne, aturn und dem sensi-
tiven Fische-Mond hilft ihr, in risen ihre
efühle bestmöglich zu verarbeiten und
mental
stark
zu
bleiben.
ie
sagt
selbst,
dass
ihr
die
Familie
(Mond)
eine
groe
tütze war.
© nders anser  BY- 3.0
A
BB
steht
für
hrwürmer,
chlaghosen
und
viel
gute
timmung. Zu Beginn ihrer arriere oft
verspottet,
von
Musikkritikern
und
der
links-progressiven
Bewegung
in
chwe-
den als zu kommerziell abgelehnt, mau-
serten
sie
sich
zur
erfolgreichsten
Band
aus einem nicht englischsprachigen and
mit weltweit rund 400 Millionen verkauf-
ten Platten, 8 tudioalben und 19 um-
mer-1-its. s gelang ihnen, mehrere e-
nerationen
von
ancing
Queens
und
ings restlos in ihren Bann zu ziehen, und
sie alle fordern: imme imme imme
more BB!
Anni-Frid – sportlich durch
Höhen und Tiefen
Anni-Frid
wurde als uneheliches ind von
ynni
yngstad
und
dem
Wehrmachts-
soldaten lfred aase in orwegen ge-
boren. ie wuchs bei der romutter auf
und hatte mit dreizehn erste uftritte als
azzsängerin.
Mit
siebzehn
heiratete
sie
einen Bassisten, gründete eine Band und
bekam zwei inder. aturn am M steht
für treben nach beruichem rfolg, un-
Neptun, der verloren und
vergessen im 12. Haus steht,
spiegelt einen Teil von Anni-Frids
Geschichte wider.
ABBAS VOYAGE
Eine Reise durch ein Stück Musikgeschichte
Mirjam Schneider
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IHRE
S
TERNE
gefällt. m tudio zeigte sich seine inga-
be darin, dass er tagelang damit zubrin-
gen konnte, eine ote oder einen kkord
so hinzubekommen, dass es genau dem
efühl in seinem opf entsprach. eine
efühle
konnte
er
stets
am
besten
mit
Musik
ausdrücken
(Mond
onjunktion
eptun)
und
tat
sich
im
normalen
espräch
schwer
damit.
ies
wurde
Benny in seiner Beziehung mit Frida, die
Wärme brauchte, am nde zum erhäng-
nis. ach der cheidung 1981 heiratete er
gleich die ournalistin
Mona Nörklit,
in die
er sich verliebt hatte.
Lay All Your Love on
Me!
Björn Ulvaeus – der Mann
fürs Geschäftliche
Björn bekam seine erste itarre mit zwölf
und
schloss
sich
1961,
noch
auf
dem
ymnasium, einer Folkband an, die ahre
später
einen
Plattenvertrag
ergatterte
und
unter
dem
amen
»Hootenanny
Singers«
bekannt wurde. eine schicksal-
hafte Begegnung mit Benny 1966 münde-
te
rasch
in
Zusammenarbeit.
ls
in
Bennys Band der itarrist ausel, brach
Björn sein gerade begonnenes urastudi-
um ab, entschied sich ganz für die Musik
und arbeitete mit Benny an verschiede-
nen Projekten. m Frühling 1969 begann
er während einer längeren -Produkti-
on
(und
mit
aturn
auf
seiner
onne)
eine iebesbeziehung mit gnetha, die er
1971
heiratete.
eine
zweite
he
nach
BBs
uösung
endete
2022
nach
40
ahren. 2024 wagte Björn die dritte he
mit der 28 ahre jüngeren änin
Christina
Sas
Take A Chance on Me!
aturn im extil zur tier-onne ver-
leiht
dem
theisten
(»alles
igen-
verantwortung,
kein
rost
von
oben«)
eine innere uhe und tabilität, auf die er
stets
zurückgreifen
kann.
eine
onne
Quadrat Pluto reektiert gnethas on-
ne/Pluto-rigon und fordert sein beharr-
liches Wesen heraus – ein pannungsfeld
zwischen nhaften und oslassen. Björns
intensiver
rbeitsfokus
verursachte
in
der Beziehung des Paares Probleme. on-
ne-errscherin enus in Widder schenkt
ihm einen weiteren chuss eidenschaft,
und er ist dank enus onjunktion Mer-
kur
sowohl
der
geschäftstüchtige
eist
(»kommerzielles enken«) als auch der
eiige chreiber der Band. ie erbin-
dung deutet gute planerische und kreati-
ve Qualitäten an, doch weil beide Plane-
ten
rückläug
sind,
könnte
die
extrovertierte
Widder-ynamik
ins
chleudern geraten.
Björns
Mond
in
Waage
gegenüber,
ver-
mutlich
im
rigon
zu
ranus,
braucht
emotionale
eichtigkeit
und
vermeidet
zu viel ruck oder gar rama. ie span-
nungsreiche
onstellation
beinhaltet
künstlerische nspiration, so als ob deen
durch ein efühl ausgelöst ganz plötzlich
auftauchen. ein emotionales edächtnis
sei jedoch schlecht, gibt Björn zu (Mond
pposition
rückläuger
Merkur).
Wäh-
rend
er
für
BBs
ongtexte
zuständig
war,
komponierte
Benny
die
Melodien.
Beide können übrigens keine oten lesen
und erschufen ihre weltberühmten its
durch
auergewöhnliches
ehör,
tiefe
ntuition
und
ausgiebiges
usprobieren
an lavier und itarre (oft in entspannter
tmosphäre am eeufer). icher war das-
selbe
Mond-Zeichen
bei
diesem
hoch-
gradig organischen kreativen Prozess ein
groer Bonus für das begabte uo!
Agnetha Fältskog – die stille,
starke Sopranstimme
gnethas
dynamische
Widder-onne
steht im rigon zu Pluto am öwe-szen-
denten, was ihr viel harisma, iefe und
ntschlusskraft
schenkt.
och
auch
wenn sie nach auen hin vieles wegsteck-
te, hatte sie ngst vor Menschenmengen
sowie
starke
Flugangst
oder
dass
etwas
chlimmes passieren könnte. er domi-
nante Pluto und scheue korpion-Mond
im 4. aus könnten dabei eine olle spie-
len: ie beschreibt sich selbst als »schnell
gestresst,
ängstlich
und
empndlich«,
vor allem durch Medienrummel oder vie-
le eräusche, nahm aber ihr eben und
musikalisches
alent
aktiv
in
die
and.
hr erstes ied schrieb sie mit sechs, hor
und
lavierstunden
mit
acht,
uftritte
mit
einem
anzorchester
mit
fünfzehn.
hre
erste
ingle
wurde
1967
veröent-
licht
und
ihre
Beliebtheit
als
Popstar
wuchs
rasch
dank
enus/upiter
in
aus 7 rigon ranus. or BB feierte
gnetha groe rfolge als olokünstlerin
in chweden.
ie
-errin
onne
in
pposition
zu
eptun liefert künstlerisches und poeti-
sches alent, fordert aber ihren Wesens-
kern
heraus,
sich
beim
treben
nach
elbstverwirklichung
und
nabhängig-
keit nicht von ehnsüchten und dealen
überwältigen zu lassen. 1970 machte sie
erstmals
Bekanntschaft
mit
Frida
und
Benny. hr Mond in onjunktion zu Fridas
onne
schat
eine
starke
erbindung,
wobei
gnetha
den
uizid
ihrer
Mutter
verarbeiten musste. gnethas Beziehung
mit
dem
Produzenten
Dieter
Zimmer-
mann,
der mit ihr deutsche chlager auf-
nahm, hielt nur sehr kurz. ls 1971 der
aufsteigende
Mondknoten
über
den
eszendenten
lief,
heiratete
gnetha
Björn
lvaeus
und
sie
bekamen
zwei
inder.
Ah-hah Honey, Honey!
Venus/Pluto ist ungeheuer
spezisch, und Benny hat sehr
präzise Vorstellungen, was er
wirklich will und was ihm
geällt.
Abb. 2: Benny Andersson, 16.12.1946,
Mittagsstände, da Geburtszeit unbekannt,
Göteborg/SE, 57n43, 11e58, Quelle:
Paddy de Jabrun via Astrodatabank, X,
rückläuge Faktoren in Grau
Abb. 1: Anni-Frid Lyngstad, 15.11.1945, 04:00
MET, 03:00 UT, Bjørkåsen/NO, 68n20, 16e48,
Quelle: Paddy de Jabrun via Astrodatabank,
C, rückläuge Faktoren in Grau
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TARS
UND
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TERNE
Mit Wassermann-DC und Uranus
im Trigon zur Wassermann-
Venus in Haus 7 lackert
die Liebe bei Agnetha blitzartig
auf, kann aber auch ebenso
plötzlich erlöschen.
nde
1982
begann
die
uösung
der
Band, nachdem sich beide Paare (Björn &
gnetha 1979 und Benny & Frida 1980)
getrennt
und
als
Freunde
weiterhin
zu-
sammengearbeitet
hatten.
ein
kandal
oder
groer
rach.
eine
Pressemittei-
lung,
nur »eine
Pause«.
m
ovember
standen aturn und Pluto in onjunktion
in Waage, im ezember upiter-eturn im
Multicombin. ie ust und eidenschaft
waren
raus,
kreative
essourcen
er-
schöpft. ie Magie war weg und die ein-
stige
hemie
lie
sich
nicht
erzwingen.
ndererseits brachte die chlussphase ei-
nige
ihrer
besten,
tieferen
melancholi-
schen
Werke
hervor
wie
»e
Winner
Takes It All«
. Während Benny und Björn
weiterhin
häug
zusammenarbeiteten,
lebte
BBs
Popularität
ungebrochen
weiter: Basierend auf einer dee der Pro-
duzentin
Judy
Craymer
und
mit
Benny
und
Björns
nterstützung
entstand
das
Musical
»Mamma Mia«.
Bei der Premie-
re in ondon 1999 stand ranus ein rad
von
der
Multicombin-onne
entfernt,
und sie fand erneut an einem 6.
pril statt
wie der -ieg: ein weiterer inweis, ne-
ben
dem »ründungsdatum«,
auf
eine
Multicombin-chse
in
Widder/Waage.
ie
möglichen
Widder/Waage-aupt-
achsen
wären
im
ahmen
der
frühest-
tha separat bei deren oloprojekten, be-
vor die Freunde im pril 1970 bei einer
Zypernreise
musikalische
emeinsam-
keiten feststellten und die Zusammenar-
beit
begann.
m
ahresende
hatte
die
noch
nicht
oziell
existierende
ruppe
ihren upiter-eturn im Multicombin.
Beeindruckenderweise haben beide Paare
onne onjunktion enus in der ynas-
trie und Merkur im selben Zeichen. as
zeigt eindeutig:
I’ve Been Waiting for You!
ls BBs eburtstag gilt der 29.03.1972,
an dem die Musiker ihr erstes gemeinsa-
mes
ied
»People
Need
Love«
mit
allen
amen
auf
dem
over
aufnahmen.
s
war
ollmond,
mit
ransit-ranus
im
groen rigon mit der Multicombin-Was-
sermann-onne
und
-ranus.
in
kraft-
voller, innovativer tart! Mars befand sich
interessanterweise in onjunktion zu a-
turn
und
rigon
Pluto;
im
Multicombin
steht Mars in pposition zu diesen zwei
Planeten: Bei aller hemie und nthusias-
mus schien tatsächlich viel nergie nötig
gewesen
zu
sein,
um
das
ystem
unter dem psychologischen ruck stabil
zu halten, wie okumentationen enthül-
len.
Mit dem ieg beim urovision ong on-
test am 06.04.1974 begann BBs inter-
nationale arriere, und die ingle
»Water-
loo«
erschien in 54 ändern. rneut war
ollmond in Waage, was die Bedeutung
dieser
chse
betont:
/
bei
Frida,
/M
bei
gnetha
plus
Widder-
Betonung,
Björn
hat
Widder-Planeten
und beide ongschreiber haben Waage-
Mond. rotz des -urchbruchs dauer-
te es noch, bis überall registriert wurde,
dass
diese
ruppe
kein »in-it-Wun-
der« war. BBs gröter it und einzige
ummer eins in den  war
»Dancing
Queen«
(1976) und ihr gröter kommer-
zieller rfolg das lbum
»ABBA GOLD –
Greatest Hits«
(1992), das sich 31 Millio-
nen
Mal
weltweit
verkaufte.
Money,
Money, Money!
Mit
Wassermann-
und
ranus
im
rigon zur Wassermann-enus in aus 7
ackert die iebe blitzartig auf, kann aber
auch
ebenso
plötzlich
erlöschen,
was
gnethas turbulente er- und ntlobung
mit Zimmermann und dann die schnelle
erlobung
mit
Björn
beschreibt
sowie
zahlreiche ären und Beziehungen nach
der BB-Zeit. ie he mit Björn endete
1980
aufgrund
divergierender
ebens-
auassungen, eine spätere he mit einem
schwedischen
rzt
hielt
nur
zwei
ahre.
enus/upiter
sorgt
für
äuerst
rasche
Begeisterung sowie spontane ntschlüsse
und
dealisierung
des
egenübers
bei
neuen
Begegnungen,
doch
natürlich
re-
det der korpion-Mond auch mit bei der
emotionalen
Bereitschaft.
gnetha
lebt
heute fernab von allem rubel zurückge-
zogen
auf
ihrem
nwesen
und
geniet
die atur und das masein sehr.
ABBAs
Geschichte
as
nordische
Quartett,
dessen
ame
sich aus den vier nfangsbuchstaben ih-
rer
ornamen
zusammensetzt
und
das
auf seinem öhepunkt aus zwei verheira-
teten Paaren bestand, ist ein internationa-
les auerphänomen, obwohl sie seit 1982
nicht mehr aufgetreten sind. hre Musik
wirkt in schweren Zeiten wie Medizin ge-
gen Weltschmerz.
ank You for the Mu-
sic!
m 5. uni 1966 trafen Benny und Björn
mit ihren damaligen Bands erstmals auf-
einander und schrieben bald darauf erste
gemeinsame ongs. ie unterstützten zu-
nächst ihre Partnerinnen Frida und gne-
Dank Venus Konjunktion
Merkur ist Björn sowohl der
geschästüchtige Geist als
auch der leißige Schreiber
der Band.
Abb. 4: Agnetha Fältskog, 05.04.1950, 12:35
MET, 11:35 UT, Jönköping/SE, 57n47, 14e11,
Quelle: Manfred Gregor via Astrodatabank, A,
rückläuge Faktoren in Grau
Abb. 3: Björn Ulvaeus, 25.04.1945,
Mittagsstände, da Uhrzeit unbekannt,
Stockholm/SE, 59n20, 18e03, Quelle:
Paddy de Jabrun via Astrodatabank, X,
rückläuge Faktoren in Grau
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
39
S
TARS
UND
IHRE
S
TERNE
ticombins
demonstriert.
»Voyage«
ent-
stand durch modernste echnologie, und
es war der kommerziell denkende deen-
geber Björn, der als tragende raft dieses
Projekt zur erwirklichung trieb.
emeinsam mit Benny arbeitete er jahre-
lang an einer virtuellen onzertshow mit
digitalen
»ABBAtaren«
in
einer
speziell
gefertigten
rena.
Björn
beschrieb
das
onzept
als »kreatives
nternehmen«,
um das BB-rlebnis mit ilfe neuester
echnologien noch zu steigern. uch bei
»Mamma Mia! e Party«,
einem neuar-
tigen nterhaltungskonzept aus bend-
essen,
onzert
und
eater
in
einer
nachgebauten griechischen averne,
hatte in erster inie Björn seine Fin-
ger im piel. ie how knüpft an
den
Welterfolg
des
»Mamma
Mia!«
-Musicals
und
gleichnami-
gen Films an und lief lange erfolg-
reich in tockholm, bevor sie ab
2019 auch in ondon zum auer-
brenner
wurde.
as
»Mamma
Mia!«
-Musical feierte 2024 sein 25-
jähriges
ubiläum
und
wird
darüber
hinaus
in
über
150
tädten
weltweit
aufgeführt – lter chwede!
Uranische Visionen
Wie geht die eise nun weiter? m ugust
2029 ndet der ranus-eturn im Multi-
combin auf 18° Zwillinge statt und zeit-
gleich bewegt sich eptun in pposition
zum BB-eptun auf 10° Waage. er-
zeit
steht
der
fokussierte
Planer
Pluto
schon im Quadrat zu Björns onne. Wäre
es
eine
völlig
abwegige
Prognose,
dass
sich die Fans auf ein weiteres, noch far-
benprächtigeres
und
unglaublicheres
musikalisches nterhaltungsmeisterwerk
mit
noch
ausgefeilteren,
coolen
pecial
ects freuen können?
Mamma Mia! Here We Go Again.
Mirjam Schneider,
geprüfte Astrologin DAV,
lebt und arbeitet seit
2012 in England. Ihre Schwerpunkte sind
psychologische Astrologie, Partnerschafts-
analyse und Prognose.
Kontakt:
mirjam@planet.ms
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/m-schneider
räume
und
deale
aufgreifen
kann.
enus
in
teinbock
deutet
die
zeitlose,
generationsübergreifende Beliebtheit der
ruppe an, die als eine rt »klassisches
ult-ntertainment« nie wirklich aus der
Mode kam. BB waren bekannt für ihre
akribische
rbeitsweise
im
tudio,
um
den
typischen,
dichten
ound
zu
kreie-
ren. ier ndet auch der ungfrau-Mond
im rigon zu enus seinen usdruck.
Meilensteine im
Musikentertainment
2021
wurden
erstmals
nach
fast
vierzig
ahren neue ieder der ruppe veröent-
licht, und am 5.
ovember erschien das
neue
lbum
»Voyage«
zum
enus-
eturn im Multicombin. Mit der gleich-
namigen how, die seit 2022 in ondon
läuft, laden die schwedischen konen ein
zu
einer
einzigartigen
eise,
welche
die
geballte nnovationskraft des BB-Mul-
und spätestmöglichen eburtszeiten von
Benny und Björn: szendent öwe (Wid-
der-M),
szendent
Waage
Widder-
,
oder
szendent
chütze
(Waage-
M).
Das
ABBA-Multicombin
ie
Fähigkeit
des
Mitgehens
mit
dem
Fortschritt,
die
bunten
Bühnenshows
und
ausgeippten
ostüme,
die
nicht
damaligen
ormen
und
politischem
trom
entsprachen,
das
alles
passt
sehr
gut
zum
eigenwilligen
Wassermann,
dem
onnenzeichen
der
Band,
mit
onne
rigon
ranus
als
i-üpfel-
chen.
nabhängigkeit
ist
eine
der
wichtigsten Qualitäten, und Benny
und Björn waren in der age, mit
ihrer Musik eigene rends zu set-
zen: s kam ihnen zugute, dass sie
nicht in Y oder ondon ansässig
waren und ständig verfolgten, was
gerade »in« war.
ie
Wassermann-Betonung
spiegelt
neben
groer
nnovationsfreude
auch
die atsache, dass nach der rennung je-
des
Mitglied
trotz
bleibender
Freund-
schaft seine eigene Zukunftsvision hatte,
was
(trotz
höchst
lukrativer
ngebote)
eine Wiedervereinigung ausschloss. Was-
sermann-Merkur
schreibt
originell
und
im Quadrat zu upiter mit hohen dealen.
nd
es
wäre
angesichts
der »unkaputt-
baren«
BB-Mania
nicht
verwunder-
lich,
wenn
der
korpion-upiter
(fanati-
sche
Begeisterung
als
möglicher
us–
druck) dominant im Multicombin stün-
de.
aturn und Pluto halten den unbeküm-
merten, spontanen Wassermann-Mars in
chach:
iese
pannungen
beschreiben
die ämpfe innerhalb der ruppe, auch
hinsichtlich uthentizität und Ziele. in-
ter
der
fröhlichen
Fassade
regierten
oft
persönliche Probleme und onikte der
Bandmitglieder und einiges haos – der
Preis der intensiven kreativen rbeit. ie
Musik war der Faden, der sie zusammen-
hielt,
doch
am
nde
waren
sie
»zu
menschlich und zerbrechlich«, um dem
enormen ruck der Berühmtheit dauer-
haft
standzuhalten
(onne
pposition
Pluto).
Mars
ist
mit
dem
rigon
zum
Waage-eptun
aber
auch
ein
sanfter,
künstlerischer
ebell
mit
erführungs-
qualitäten,
der
kollektive
ehnsüchte,
Abb. 5: Multicombin der vier ABBA-
Bandmitglieder, 06.02.1947, 21:08:45 UT,
60n47, 15e16; die beiden Männerhoroskope
wurden dabei mit je 12:00 mittags
berücksichtigt, rückläuge Faktoren in Grau
©  ( Beeld en eluid Wiki)  BY  3.0 
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Meridian 2026/3
P
ARTNERSCHAFT
© ingram-images
die von der anderen eite des orizonts
herüberkommt,
uns
nicht
gefällt,
ist
es
umso schwerer,
diese
als
etwas
zu
be-
trachten, was uns selber fehlt. n Be-
ziehungsberatungen
sage
ich
manchmal, dass es darum geht,
den
anderen
zu
beobachten,
wie
er
etwas
bewerkstelligt,
und von ihm zu lernen. s geht
nicht darum, dagegen zu sein.
ie
meisten
sind
überrascht,
wenn ich diesen orschlag ma-
che. äug fällt ihnen dann auf,
dass sie es nicht ertragen könn-
ten, so wie der Partner zu agieren.
der
es
fällt
ihnen
auf,
dass
sie
auf
einer anderen bene, die ihnen nicht be-
wusst war, genauso fest oder unbeweg-
lich reagieren. in solche tiefere rkennt-
nis
kann
viel
verändern,
zunächst
beim
oroskopeigner,
dann
in
seinen
Bezie-
hungen. n dieser eihenfolge.
Gegensätze,
die sich ergänzen
a
der
szendent
dem
eszendenten
gegenüberliegt
und
unsere
erste
Wahl
bezüglich des erhaltens in einer ituati-
on
spiegelt:
Was
ist
am
weitesten
ent-
fernt von diesem Punkt und warum ist es
so fern, wie es ferner in einem oroskop
nicht
geht?
Blicken
wir
sehnsuchtsvoll
hinüber oder eher blind? Wissen wir, was
uns auf der anderen eite erwartet? nd
wollen wir überhaupt dahin?
szendent
und
eszendent
sind
die
Beziehungsebene,
in
der
wir
unsere
rfahrungen mit uns selbst sammeln. n
diese tragen wir alles hinein, was wir zu
sein glauben und sind, mit allen rrungen
und Wirrungen, die darin enthalten sein
mögen. urch die eektion wird icht
auf
diese
verborgenen
ebensinhalte
geworfen. as klingt gewichtig und ist es
auch, denn hier kann erborgenes, zuvor
nicht esehenes ans icht kommen.
as piel zwischen  und  bewegt
sich
auf
einer
bene
der
Fruchtbarkeit.
ie sich gegenseitig nährenden lemen-
tekräfte sorgen für eränderung und nt-
wicklung: Fügt man der rde Wasser hin-
zu,
wird
sie
beweglich,
fruchtbar,
formbar. mgekehrt kann Wasser durch
rde
gebunden
werden,
Führung
erhal-
sind:
iplomatie,
öichkeit,
erständ-
nis,
usgewogenheit,
ersorgung,
mp-
fänglichkeit, enheit, Bemutterung sind
deren Werkzeuge, um erbundenheit zu
schaen.
upiter,
auch
als
Wohltäter
bekannt, und seine Zeichen lassen Wohl-
wollen
erahnen,
womöglich
aber
auch
das
Bedürfnis,
als
ehrer
zu
wirken.
aturn
lässt
erahnen,
dass
eine
Partner-
schaft
rbeit
ist
oder
wir
Beschränkun-
gen durch den Partner zu erfahren schei-
nen. aus und Zeichen, in denen sich der
errscher
des
eszendenten
bendet,
sagen Weiteres aus über den rundton,
den wir, wenn auch unbewusst, in Bezie-
hungen einieen lassen.
m Zeichen des eszendenten verbergen
sich
igenschaften,
die
wir
womöglich
fürchten: Bei den Feuerzeichen handelt es
sich um Macht und nitiative, die wir viel-
leicht
lieber
anderen
überlassen
wollen.
Bei den rdzeichen brauchen wir womög-
lich
einen
uhepol,
den
wir
dann
nur
schwer
ertragen
können.
ie
nbeweg-
lichkeit oder tandfestigkeit des anderen
macht uns zu schaen. Wenn die nergie,
D
er
eszendent
ist
jene
telle,
die am weitesten von unserem
automatisierten
elbstverständnis
ent-
fernt ist. ielfach präsentiert uns die-
ser
Punkt,
wie
andere
oder
die
uenwelt, die uns konkret be-
gegnen,
reagieren.
er
Bereich
der
Partnerschaft
und
indivi-
duellen
Beziehungen
wird
durch
den
eszendenten
erönet.
Wenn ich in einer Beratung, in
der
es
um
Beziehungsfragen
geht, die rt und die emen, die
dem oroskopeigner in einer Part-
nerschaft begegnen, beschreibe, frage
ich oft: »Woher wei ich das eigentlich, es
ist
doch
hr
oroskop?
Wie
kann
ich
dann
über
einen
Partner
sprechen,
der
hnen begegnen könnte oder schon ist?«
ch stelle diese Frage, um dem lienten
deutlich
zu
machen,
dass
die
emen
und orkommnisse in seinen Beziehun-
gen in ihm selbst begründet liegen.
hnlich, wie wenn man vor einem pie-
gel steht, zeigt der Partner, was wir von
uns
selbst
vielleicht »vergessen«
haben.
ber
versuchen
ie
mal,
hrem
piegel-
bild
die
aare
zu
kämmen:
s
funktio-
niert nicht. Was funktioniert, ist: sich auf
sich
selbst
zurückzubesinnen
und
die
gewünschte
eränderung
an
sich
selbst
vorzunehmen.
Merkwürdig,
dass
auch
das piegelbild plötzlich anders aussieht.
bwohl
es
so
einfach
klingt,
tun
wir
Menschen uns schwer, unsere uenwelt
oder unseren Beziehungspartner in einer
ache als piegel zu betrachten, an dem
wir
selbst
nichts
ändern
können.
ie
Beobachtungen
oder
rt
der
mpn-
dungen, die wir haben, lässt aber ück-
schlüsse auf uns selbst zu – und hier liegt
die wertvolle rkenntnis.
Zeichen und Herrscher
deuten
Zunächst
einmal
kann
man
das
-
Zeichen
und
den
errscher
betrachten.
e sanfter, weicher und beziehungskom-
patibler errscher und Zeichen sind, des-
to
eher
spiegeln
die
Beziehungen
diese
igenschaften
wider.
enus
und
Mond
sind
klassische
Beziehungsplaneten,
die
nicht
auf
rawall
und
Widerstand
aus
Ähnlich, wie wenn man vor einem
Spiegel steht, zeigt der Partner,
was wir von uns selbst vielleicht
»vergessen« haben. Aber
versuchen Sie mal, Ihrem
Spiegelbild die Haare zu
kämmen.
DESZENDENT UND INNERE BALANCE
Bettina Iraja Hegener
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
41
P
ARTNERSCHAFT
ten, sich verlangsamen. Bei uft und Feu-
er
geht
es
um
nspiration:
as
Feuer
bleibt am eben, wenn es in einer tmo-
sphäre der enheit leuchten kann. ie
uft und ihre nspiration werden sichtbar
durch
den
Funken
der
at.
Wie
schön,
dass
unsere
Beziehungsfähigkeit
also
grundsätzlich von sich ergänzenden räf-
ten geprägt ist, auch wenn wir den kon-
struktiven mgang damit erst in einzel-
nen Punkten herausnden müssen.
ber wenn wir dagegen sind, dann wer-
den
die
ebensumstände
unerträglich,
weil wir die entwicklungsfördernde raft
der
egenseite
verneinen.
Wir
wissen,
was das bedeutet: etzt haben wir einen
Feind, den wir bekämpfen oder der uns
bekämpft. er eszendent ist ein mögli-
cherweise
verborgener
chatz,
den
wir
erst
heben
müssen.
abei
hilft
uns
das
ndere, das egenüber. onsequenz: Wir
könnten
sagen: »kay,
danke,
dass
du
mir
diese
eite
der
inge
zeigst.«
as
anzuerkennen bedeutet nicht unbedingt,
einverstanden zu sein. ber es ermöglicht
die eexion. ies ist das icht, das der
eszendent,
mein
egenüber,
auf
mein
elbstverständnis
wirft
und
in
dem
ich
vielleicht
zuvor
nicht
gesehene
eigene
erhaltensweisen
erkennen
kann.
iese
wiederum
anzuerkennen,
önet
neue
Möglichkeiten im eigenen erhalten und
elbstverständnis.
In Balance
kommen
szendent
und
eszendent
sind
die
Waage im oroskop, auf der ich auswie-
gen muss, wie ich in mein inneres leich-
gewicht
gelange.
ies
spielt
sicherlich
eine wichtige olle im mgang mit dem
täglichen
eben
und
meiner
usgegli-
chenheit:
Was
aktiviere
ich,
wo
bin
ich
empfänglich?
Wo
halte
ich
fest,
was
könnte
ich
loslassen?
Wo
bin
auf
der
uche nach Möglichkeiten und inwieweit
lasse
ich
mich
wirklich
auf
etwas
ein?
nsere innere Balance zeigt sich auf die-
ser bene, wo wir entweder auf unseren
szendenteneigenschaften
bestehen,
»ch
muss
alles
ordnen«
(teinbock),
oder
in
einer
gesunden
altung
gegen-
über
dem
anderen
Pol
sind, »ch
kann
mich
dem
chicksal
auch
überlassen«
(rebs). s ist leicht zu sehen, dass diese
usbalancierung einen starken ekt auf
unsere körperliche esundheit und eis-
teshaltung
ausübt.
s
geht
nicht
aus-
schlielich
nur
um
Beziehungsfragen.
ielleicht
könnten
gravierende
esund-
heitsfragen eher gelöst werden, wenn wir
uns dieser einfachen Frage widmen, wie
ausbalanciert
die
szendent-
und
eszendenteigenschaften
sind
und
mit-
einander
agieren
und
sich
harmonisch
ergänzen?
Zudem mag es so sein, dass sich in szen-
dent
und
eszendent
bereits
lang
eta-
blierte Muster spiegeln: die rt, wie ich
etwas spontan angehe () und wie ich
auf
andere
Menschen
zugehe,
wenn
es
darum geht, erbundenheit herzustellen
oder nterstützung zu nden (). er
szendent
mag
unabhängig
erscheinen,
ist es aber nicht. Man kann in einer itua-
tion,
in
der
man
allein
und
auf
etwas
Bestimmtes fokussiert ist, anders agieren,
als
wenn
man
die
nterstützung
eines
Freundes
bei
einem
orhaben
braucht
oder wenn man einen potenziellen Bezie-
hungspartner
gewinnen
möchte.
nwie-
weit modizieren wir uns dann und ver-
suchen dem von uns vorgestellten deal,
das der andere angeblich von uns hat, zu
entsprechen?
ch
habe
nicht
wenige
lienten
in
meiner
Beratung
erlebt,
die
versuchten,
sich
für
einen
potenziellen
Partner etwa als lieb und zurückhaltend
darzustellen, obwohl sie diese igenschaf-
ten keineswegs in ursächlichen spekten
verkörperten. bwohl der Partner noch
gar nicht aufgetaucht war, hatten sie eine
feste orstellung davon, was er an ihnen
mögen würde.
Erwartungen an uns selbst
und unser Gegenüber
etztendlich denke ich, dass der  auch
die
umme
aller
unserer
Beziehungen
und deren estaltung zeigt: Was war uns
wichtig, welche igenschaften haben wir
betont? Wie sind wir mit anderen umge-
gangen? Was haben wir etabliert? ie e-
staltung
einer
Beziehung
hängt
ja
auch
von uns ab, wie wir in den Wald hineinru-
fen.
Wenn
uns
öichkeit
wichtig
ist,
werden
wir
kaum
Menschen
erlauben,
sich grob und herablassend zu verhalten.
ch kann die mir wichtigen Werte in einer
Begegnung zum usdruck bringen, auch
wenn
der
andere
sich
nicht
so
verhält.
Wenn
ich
mir
über
diese
meine
igen-
ständigkeit nicht im laren bin, die eine
Beziehung wesentlich mitprägt, gebe ich
meinen kreativen Part, der für eine echte
und
ehrliche
Beziehung
wichtig
ist,
auf.
Wenn ich jedoch so agieren kann, wie es
für mich authentisch ist, wird der andere
eingeladen,
ebenfalls
sich
selber
treu
zu
sein. o inspirieren wir einander.
s erscheint somit einsichtig, dass wir die
erbindung zum egenüber erst in uns
selbst nden müssen: in unserer eigenen
inneren Balance.
ie rwartungen an das egenüber brin-
gen uns selbst sowohl in eine bhängig-
keit
von
diesem
anderen
Menschen,
als
sie auch eine echte Beziehung unmöglich
machen. Während wir mit unseren eige-
nen
orstellungen
kämpfen,
bleibt
der
tatsächliche
Beziehungspartner
mögli-
cherweise
weitestgehend
unsichtbar.
ass
der

eil
der
eigenen
adix
ist,
sagt
schon
alles.
Beschreibt
man
die
emen um ihn und das 7. aus herum,
erkennt der lient darin häug die prä-
genden
emen
in
seinen
engen
Bezie-
hungen
oder
das
gieren
des
Partners
selbst.
ine
junge
Frau
mit
ranus
in
7
fragte ich: »Wie frei agieren ie in einer
Partnerschaft?
Machen
ie,
was
hnen
gerade in den inn kommt? ind ie un-
berechenbar, überraschen ie den ande-
ren mit unangepasstem erhalten? Brin-
gen
ie
eränderung
und
eues
ins
Beziehungsleben?«
urch
die
ntwort
wird deutlich, ob man die igenschaften
am  selber ausdrückt oder sie eher am
anderen beobachtet, fürchtet und selbst
vermeidet. obald man anfängt, hier agi-
ler zu werden, frischt der Wind in Bezie-
hungen auf, ohne dabei Bäume abzukni-
cken.
ie
eigene
innere
Balance
wird
hergestellt.
uch
wenn
wir
alleine
sind,
leben wir in Beziehung zu unseren chat-
tenthemen,
sie
werden
möglicherweise
aber
nicht
so
sichtbar
wie
durch
einen
Partner.
Bettina Iraja Hegener
ist Astrologin, Künstlerin,
Coach und berät in eigener Praxis im Sauer-
land.
Kontakt:
info@dertanzendekosmos.de
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/hegener
Der Deszendent ist ein
möglicherweise verborgener
Schatz, den wir erst heben
müssen.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
42
Meridian 2026/3
R
EFLEXION
Zeichen für die oroskopie als astrono-
mische
ymbole
gelten.
n
diesem
Fall
wäre die strologie Pseudowissenschaft.
enn
in
der
omäne
der
stronomie
gelten
keine
anderen
esetze
als
die
esetze der Physik. b die onne bei 13°
öwe
oder
einem
anderen
rad
steht,
misst blo den bstand vom Frühlings-
punkt. us wissenschaftlicher icht folgt
daraus weiter nichts.
ie
nnahme
ist
falsch.
strologie
will
nicht stronomie sein. Wollte sie lesen,
was in den ternen steht, würde sie sich
in
einen
aussichtslosen
onkurrenz-
kampf
verwickeln
und
was
noch viel schwerer wöge – sich
ihrer prache berauben. m die-
ses
Missverständnis
zu
vermei-
den, muss ich folgenden atz in
änze
kursiv
setzen:
Für
die
Horoskopdeutung
gelten
die
Ho-
roskopzeichen
nicht
als
astrono-
mische Symbole.
ieser
atz
mag
zuerst
einmal
irritieren, aber nur deshalb, weil
er
in
der
astrologischen
Praxis
eine oraussetzung ist, die selten
bedacht wird. er astrologische
Blick geht nicht nach auen ins
Weltall.
r
geht
nach
innen
ins
oroskop. ie eutung interessiert sich
nicht für die nformationen am immel.
ie
eutung
interessiert
sich
für
die
nformationen im oroskop. as ist ein
nterschied, auf den alles ankommt.
uf ihn gehe ich genauer ein. nser Blick
ins oroskop richtet sich auf die otati-
on und anschlieend (und davon wohl-
unterschieden) auf das esen der otati-
on, die ektüre.
Wie wir das Horoskop
notieren
nwiefern wir im oroskop ein exierbild
sehen,
wird
überdeutlich,
wenn
wir
die
otation
des
oroskops
im
egensatz
zur eutung thematisieren. ie otation
ist die chreibweise. Beispielsweise ist die
chreibweise der Musik die otenschrift.
ie
chreibweise
des
oroskops
sind
astronomische ymbole. as klingt trivi-
al, ist es aber nicht. enn wir müssen uns
über
zwei
inge
echenschaft
ablegen:
rstens: n der otation geht es um die
ihrer astronomisch beobachtbaren Posi-
tion
im
ierkreis,
mathematisch
in
ein
algorithmisch
berechnetes
ektoren-
system projiziert. ndererseits einen so-
genannten »oenen
ext«,
wie
ihn
der
Philosoph und iterat
Umberto Eco
de-
niert:
Zeichen,
deren
Bedeutung
erst
durch
ektüre
entsteht,
im
oroskop
durch »Planetenlesen«,
wie
man
früher
die strologie nannte. ch werde auf den
»oenen ext« genauer eingehen, vorerst
ist nur wichtig, dass wir wie bei unserem
Beispiel zwei nsichten unterscheiden.
uf den ersten Blick ist im oroskop nur
das erste Bild, das Primärmotiv, sichtbar:
das
himmelsmechanische
tandbild.
s
kann
den
erd
faszinieren,
ist
es
doch
nach
exakten
astronomisch-mathemati-
schen erfahren erzeugt. Was allerdings
für
sein
wissenschaftliches
erständnis
gilt, lautet ganz einfach – und hier meldet
sich wieder die kepsis gegen die strolo-
gie:
Weder
für
himmelsmechanische
noch für kosmologische noch für sonsti-
ge physikalische rkenntnisse wird dieses
tandbild
benötigt.
eshalb
geht
die
kepsis davon aus, dass das oroskop ein
ummy ist – eine ttrappe. ieser or-
wurf trit auf den ersten Blick zu – aller-
dings
nur
unter
einer
ganz
bestimmten
nnahme.
ie
nnahme
besteht
darin,
dass
die
im
oroskop
verwendeten
I
m
folgenden
Beitrag
geht
es
um
dreierlei:
1. In welcher Hinsicht das Horoskop
ein Vexierbild ist,
2. wie wir Primär- und Sekundärmotiv
sehen und
3. warum wir an das glauben können,
was wir in diesen Motiven lesen.
Das Horoskop
als Vexierbild
»s
steht
in
den
ternen«
ist
geballte
kepsis
gegenüber
der
strologie.
War
die Formel früher ein prichwort
für
die
strologie,
ist
sie
heute
deren
ronisierung:
Was
in
den
ternen steht, ist völlig ungewiss.
Was hat die strologie gegen ihre
ronisierung aufzubieten? ichts
anderes als zu klären, was in den
ternen steht. in solches nter-
fangen
halte
ich
für
aussichts-
reich,
sobald
wir
den
Blick
von
den
ternen
ins
oroskop
rich-
ten und fragen, was im oroskop
steht.
elingt es uns, das, was ungewiss
ist, in den ternen, und das, was
gewiss ist, im oroskop zu sehen,
gewinnen wir aus der kepsis ein rgu-
ment für die strologie. azu müssen wir
allerdings
die
Frage
beantworten,
was
genau
wir
im
oroskop
sehen.
Meine
ntwort lautet: ein exierbild.
in exierbild stellt eine exierfrage, eine
quälende Frage. ie lässt sich beantwor-
ten, indem man das Bild dreht. Beispiels-
weise hat das kleine exierbild mit dem
itel »Wo ist Frau olle?« zwei nsichten:
m Querformat sieht man eine Burgruine
auf einem ügel – manifestes Bild oder
Primärmotiv genannt; nach rehung ins
ochformat sieht man das esicht einer
alten Frau, das esicht der Frau olle –
latentes
Bild
oder
ekundärmotiv
genannt.
Zwei Hinsichten auf das
Horoskop
n
zwei
insichten
wird
das
oroskop
zum exierbild. inerseits sehen wir ein
geozentrisches tandbild einer himmels-
mechanischen
ituation:
estirne
auf
Astrologie will nicht
Astronomie sein.
WAS SEHEN WIR IM HOROSKOP?
Dr. phil. Manuel Bachmann
Vexierbild »Wo ist Frau Holle?«
Quelle: Museum-digital
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
43
R
EFLEXION
echnik, eine ativität »zu stellen«, wie
man früher sagte. ie otation sorgt da-
für, immelsmechanik als oroskop dar-
stellbar zu machen – ganz ähnlich wie die
otenschrift dafür sorgt, ein Musikstück
als Partitur darstellbar zu machen.
Zweitens: Für eine korrekte Berechnung
des oroskops muss die otation astro-
nomisch
standardisiert
sein.
eniert
werden
diese
tandards
von
der

(nternational
stronomical
nion).
raft der tandards können die entspre-
chenden
otationen
himmelsmecha-
nisch identiziert und in ihrer Position im
oroskop
bestimmt
werden.
ie
tan-
dards sorgen dafür, dass für ein und das-
selbe
reignis
immer
nur
ein
einziges
oroskop gültig ist.
us
der
standardisierten
arstellung
folgt
dasjenige,
auf
das
es
mir
im
er-
gleich
mit
einem
exierbild
ankommt:
ie
otation
bildet
das
Primärmotiv,
und zwar als das manifeste Bild der him-
melsmechanischen ituation. argestellt
wird, dass beispielsweise für das reignis
meiner eburt die onne im 7. aus in
öwe
steht.
chauen
wir
ins
oroskop,
sehen wir diese ituation auf den ersten
Blick. Meine rgumentation besteht nun
darin, dass sich die eutung von der o-
tation
lösen
muss,
um
mehr
sagen
zu
können als das, was lediglich notiert ist.
igentlich handelt es sich hierbei um eine
Binsenweisheit, aber wir müssen sie uns
voll und ganz bewusst machen. ch zeige
das
kurz
an
der
otation
für »onne«,
»öwe« und »7. aus«. Was diese ota-
tionen symbolisieren, kommt in astrolo-
gischen eutungstexten niemals vor.
as
onnensymbol
(reis
mit
Punkt
in
der
Mitte)
ist
als
otation
ein
von
der

deniertes
astronomisches
ymbol.
Zwar
stammt
es
aus
der
hellenistischen
strologie
und
ist
identisch
mit
der
ieroglyphe
für
den
ägyptischen
on-
nengott, aber über seine astronomische
Bedeutung
besitzt
heute
allein
die

die enitionshoheit. s bedeutet näm-
lich die physikalische onne – ein gasför-
miger
Massekörper,
der
eigenleuchtend
ist, also ein physikalischer tern, und zwar
ein
auptreihenstern
der
pektralklasse
2 mit der euchtkraft  (Zwerg). r ge-
hört zur Population , ist ein inzelstern …
und so weiter.
as geschwungene Zeichen für öwe ist
als otation ein von der ranometrie der
ntike standardisiertes und im Mittelal-
ter gestaltetes ymbol. Zwar übernimmt
die

die
alte
Bezeichnung »öwe«,
aber
die
himmelsmechanischen
Bezugs-
punkte für die Berechnung im oroskop
sind
wiederum
-onstanten.
n
die-
sem
inne
himmelmechanisches-astro-
nomisches ymbol, ist es das ntervall der
ekliptischen änge von 120 bis 150 rad
östlich des eferenzpunktes ›Widder‹ auf
der
physikalischen
Bahnebene
des
Zen-
tralkörpers unseres Planetensystems.
7 für das 7. aus ist zwar nicht von der
 deniert, aber es symbolisiert ebenso
wie die ymbole für onne und öwe ein
himmelsmechanisches
onzept.
Wir
notieren
damit
ein
aus
geozentrischer
Perspektive horizontal projiziertes aum-
Zeit-Feld, das durch die rdrotation ent-
steht und dessen renzpunkt am westli-
chen chnitt der kliptik mit dem lokalen
orizont
liegt.
s
umfasst
jenen
im-
melssektor,
den
ein
Planet
nach
dem
©  BY-- @ eutsches Märchen- und Wesersagenmuseum
Meine Argumentation besteht
darin, dass sich die Deutung von
der Notation lösen muss, um
mehr sagen zu können als das,
was lediglich notiert ist.
Der astrologische Blick geht nicht
nach außen ins Weltall. Er geht
nach innen ins Horoskop.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
44
Meridian 2026/3
R
EFLEXION
»ausmacht«.
n
genau
diesem
inne
lesen wir das oroskop ganz anders, als
wir
es
notieren,
und
halten
uns
dabei
allein an das, was wir sehen.
Mit einem positiven ekt: m exierbild
des
oroskops
erscheint
das
ekundär-
motiv, das latente Bild. s erscheint durch
die ektüre selbst. as ekundärmotiv ist
nichts anderes als das buchstäblich gele-
sene
Motiv.
er
ektüre
entspricht
die
rehung
bei
unserem
Beispielbild,
von
der uine zu Frau olle.
Was ich hier darlege, sind keine belanglo-
sen
aarspaltereien.
ielmehr
schlieen
sie an berlegungen an, mit denen m-
berto
co
weltberühmt
geworden
ist.
ach cos onzept des »oenen extes«
warten
Zeichen
darauf,
gelesen
zu
wer-
den. hre Bedeutung entsteht erst durch
die
ektüre.
Bevor
sie
gelesen
werden,
sind sie nichtssagend. as ist der tiefere
rund dafür, warum aus icht der Physik,
die nur die astronomische otation sieht,
ein oroskop nichtssagend ist. benso ist
es
der
tiefere
rund
dafür,
warum
das
oroskop ganz im egensatz zur Physik
für
die
strologie
so
vielsagend
ist
und
warum
in
der
strologie
unzählige
chulen
existieren,
welche
das
Zeichen
»onne« jeweils noch ganz anders lesen
als ich im Beispiel aus meiner adix.
n Bezug auf die Zeichen im oroskop hat
das co so niemals gesagt. ch gehe denn
auch bewusst über co hinaus, wenn ich
das oroskop als oenen ext sehe. Mein
rgument ist einfach: as oroskop zeigt
die
igenschaften
eines
oenen
extes,
und zwar par excellence. inerseits ist es
ein okument, dessen nformationen erst
durch
ektüre
entstehen.
ndererseits
entstehen sie, indem wir über die astro-
nomischen
ymbole
hinwegsehen
und
auf die sprachlichen Zeichen hinsehen –
nicht auf den ersten, aber auf den zweiten
Blick.
Glaubwürdigkeit
ie
abschlieende
Frage,
auf
die
ich
gegen die kepsis hinzielte, lautet: nwie-
fern können wir an das glauben, was wir
im oroskop sehen? ie ntwort ergibt
wäre er mit seinen »öwenkräften« in der
»öwengrube«.
enselben
Mechanis-
mus beobachten wir bei der ektüre von
»7«. Wie gesagt, notieren wir damit den
immelssektor, den ein Planet nach dem
ulminationsbogen durchläuft, bevor er
unter den orizont sinkt. Wir lesen ihn
aber nicht in dieser umständlichen Weise,
sondern viel eleganter als »7. aus«. in
aus
kann
bewohnt
werden,
ein
im-
melssektor nicht. er immelssektor er-
hält die abstrakte ummer »7«, das gele-
sene
aus
dagegen
die
konkrete
»iebenheit«.
ier
wohnen
passender-
weise »die glorreichen ieben«. on der
astronomischen ymbolik rückt die eu-
tung also komplett ab, wenn sie folgerich-
tig im 7. aus die »ausmacht« sieht, die
ynastie, den Machtbereich einer gesell-
schaftlich einussreichen ruppe – wie in
der
enaissance-strologie
das
7.
aus
gelesen wurde.
Wir lesen nur das,
was wir sehen
Was passiert, wenn wir zu deuten begin-
nen?
m
auf
das
Beispiel
für
otation
auerhalb
der
strologie
zurückzukom-
men: Wie bei einem onzert die Partitur
in gespielte Musik übersetzt wird, über-
setzen wir notierte immelsmechanik in
die
Zeichen
der
prache.
ierfür
verlas-
sen
wir
die
denierten
tandards
der
stronomie
und
lassen
die
buchstäbli-
chen
Bedeutungen
der
Bezeichnungen
sprechen.
as
heit,
wir
konzentrieren
uns
auf
die
ektüre
von
dem,
was
im
oroskop tatsächlich aufgeschrieben ist.
Wir tun ja nichts anderes, als die Zeichen
zu lesen.
abei lesen wir ausschlielich etwas, das
wir sehen – die Zeichen eben. iese icht-
weise
nenne
ich
den »zweiten
Blick«.
ogisch betrachtet bringen wir auf diesen
zweiten Blick eine rscheinung hervor. o
erscheint an der telle eines gasförmigen
Massekörpers
die »onne
des
lücks«.
n
der
telle
eines
bschnitts
auf
der
kliptik
erscheint
der »Partylöwe«.
n
der telle eines vom orizont aus gerech-
neten
immelssektors
erscheint
eine
ulminationsbogen
durchläuft,
bevor
er
unter den orizont sinkt. uällig ist bei
allen
drei
enitionen,
dass
sie
in
einer
schwer
verständlichen
prache
formu-
liert sind. s handelt sich um die astrono-
mische Fachsprache. ie ist keine natürli-
che
prache,
sondern,
da
sie
durch
Wissenschaft künstlich aufgebaut wurde,
eine sogenannte unstsprache. iese at-
sache
wird
uns
später
unter
dem
tich-
wort
der
laubwürdigkeit
noch
einmal
beschäftigen.
Wie wir
das Horoskop lesen
Bereits diese wenigen inweise genügen,
um zweifelsfrei festzustellen: Was wir mit
astronomischer
ymbolik
notieren,
hat
nichts mit eutung, nur mit Berechnung
der
himmelsmechanischen
ituation
zu
tun. n dieser insicht müssen wir otati-
on
und
eutung
streng
auseinander-
halten. chlielich meinen wir, wenn wir
ein oroskop deuten, mit onne gerade
nicht
die
physikalische
onne.
Wir
mei-
nen – und das müssen wir sehr ernst neh-
men – die wörtliche onne. n der gespro-
chenen
und
geschriebenen
prache
bezeichnet
»onne«
als
gesprochenes
und geschriebenes Wort das unüberseh-
bar
Positive,
beispielsweise »die
onne
des
lücks«
oder »die
onne
des
Frie-
dens«. (
1)
ieselbe
luft
wie
beim
onnensymbol
tut
sich
beim
öwesymbol
auf.
Was
wir
astronomisch
mit
dem
öwesymbol
notieren, hat ebenso wenig mit dem zu
tun, wie wir es deuten, indem wir gerade
nicht
das
ntervall
auf
der
kliptik
meinen. berhaupt sprechen wir bei der
ektüre nicht von der physikalisch exakt
denierten
Bedeutung
des
astronomi-
schen
ymbols.
Wir
sprechen
vom
»öwezeichen«, und zwar so, wie wir in
der strologie gar nicht von »ymbolen«,
sondern
von »Zeichen«,
nämlich
von
»ternzeichen«
und
»ierkreiszeichen«
sprechen.
as
astrologische
Bezeichnen
im egensatz zum astronomischen ym-
bolisieren geschieht nicht zufällig. Wie bei
»onne«
denken
wir
uns
mit »öwe«
nämlich etwas ganz anderes als die .
edanklich gehen wir auf das sprachliche
Zeichen, auf das Wort »öwe«. Wir den-
ken
uns
beispielsweise
einen
»Party-
löwen«, der an jeder Party den »öwen-
anteil«
hat
und
sich
dort
benimmt,
als
Das astrologische Bezeichnen im
Gegensatz zum astronomischen
Symbolisieren geschieht nicht
zuällig.
Die Sekundärinformation folgt
einer Logik, der Logik der
Wortwörtlichkeit.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
45
R
EFLEXION
haben wir einen orizont erreicht, der für
laubwürdigkeit
weit
genug
ist.
exika-
lisch
ist
die
prache
nicht
anzweifelbar.
Wir
sind
auerstande,
die
Bedeutung
sprachlicher
Bezeichnungen
nicht
zu
glauben.
s
ist
sinnlos,
die
im
exikon
belegte
Bedeutung
von
»onne«
als
»onne
des
lücks«
oder »onne
des
Friedens« für unglaubwürdig zu erklären.
Wer das trotzdem täte, verstünde nicht,
wozu ein Wörterbuch dient. Was folgern
wir daraus? ie ekundärinformation ist
nicht,
wie
gegen
die
strologie
vorge-
bracht, irgendwie »irrational« oder »eso-
terisch«,
ja
nicht
einmal
»unwissen-
schaftlich«, sondern folgt einer ogik, der
ogik der Wortwörtlichkeit. o wird die
ekundärinformation im oroskop zum
Befund, zum überprüfbaren rgebnis des
»Planetenlesens«.
iese
rkenntnis
war
insbesondere
für
die
kabbalistische
strologie
eitgedanke
eine
radition
übrigens, von der sich mberto co für
sein
onzept
des
oenen
extes
aus-
drücklich inspirieren lie.
Dr. phil. Manuel Bach-
mann
publiziert nach
einem Doktorat in Philosophie über mathe-
matische Logik seit 1997 zu Astrologie. Seit
einigen Jahren ist er als Wirtschaftsastrologe
tätig. Er analysiert Unternehmen für Aufsichts-
räte und Investoren.
Kontakt:
mb@astrologyfordecisionmakers.com
Anmerkung
1) iehe die Belege im igitalen Wörterbuch der deut-
schen prache (W).
jedem
guten
Wörterbuch
nachgeschla-
gen
werden.
ie
ist
objektiv
vorhanden.
uf eine allgemeine Formel gebracht: ls
üröner zum oenen ext zeichnet sich
die natürlich gewachsene edeweise aus.
amit
es
glasklar
wird,
wiederhole
ich
unser Beispiel und schreibe es ein wenig
aus:
Mit
der
himmelsmechanischen
Primärinformation
in
astronomischer
unstsprache »onne in öwe im 7. ek-
tor« entsteht die ekundärinformation in
natürlicher prache, dass »die onne des
lücks als Partylöwe auf eine ausmacht
zählen kann«. iese ekundärinformati-
on
erscheint,
indem
wir
den
üröner
der
gesprochenen
und
geschriebenen
edeweise an die astronomische unst-
sprache ansetzen. ass sie eine nformati-
on ohne ontext ist und deshalb in einen
gröeren
Zusammenhang
eingelesen
werden muss, versteht sich und tut hier
nichts zur ache.
iel wichtiger ist ein anderer Punkt. »Pri-
mär-«
und »ekundär-«
meint
hier
nur
eine
eihenfolge,
keine
angfolge.
as
betrit auch und gerade die laubwür-
digkeit. ie ekundärinformation, dass in
unserem Beispiel die onne des lücks als
Partylöwe im 7.
aus auf eine ausmacht
zählen kann, ist mit keinem Wort weniger
glaubwürdig
als
die
astronomische
Primärinformation,
mit
der
wir
diese
onstellation
für
ein
oroskop
korrekt
berechnen.
Fazit
uf
diese
abschlieende
ntwort
folgt
mein
abschlieendes
rgument:
Wenn
sich in den oroskopzeichen die natür-
lich
gewachsene
prache
zeigt,
dann
sich nun zwanglos aus dem Bisherigen.
Was wir auf den ersten Blick sehen, ist bei
korrekter
Berechnung
eine
zuverlässige
bbildung
der
himmelsmechanischen
ituation.
ie
onne
in
öwe
ist
keine
Fantasie,
sondern
astronomische
eali-
tät. n Bezug auf das exierbild des oro-
skops
gesagt:
as
Primärmotiv
ist
eine
wissenschaftliche
atsache.
uf
den
ersten Blick stellen sich keinerlei Fragen
der laubwürdigkeit.
Was wir auf den zweiten Blick sehen, ist
oener ext. r widerlegt, die nformati-
on sei »in den ternen« geschrieben. r
besagt: ie wird erst durch die eutung
ins
oroskop
hineingeschrieben.
ierzu
müssen wir das exierbild des oroskops
vom
Primär-
in
das
ekundärmotiv
kippen. kepsis ist erst dann nicht mehr
berechtigt, wenn wir das ymbol für die
physikalische
onne,
welches
mit
dem
Wort »onne«
bezeichnet
wird,
als
Zei-
chen für die »onne des lücks« lesen.
Methodisch
kontrollierbar
wird
diese
ektüre
durch
das
sogenannte
hermeti-
sche Prinzip »Wie oben, so unten«. Wie
der ame schon sagt, ist es ein herme-
neutisches Prinzip, ein uslegungsprinzip
für
geschlossene
ymbole
und
oene
exte. ach meinem erständnis besagt
es genau das, was ich mit meiner rgu-
mentation stark zu machen versuche. s
weist
uns
an,
die
astronomische
unst-
sprache (»obere« prache) in die natürli-
che prache (»untere« prache) zu über-
setzen.
laubwürdig wird der oene ext, wenn
wir das hermetische Prinzip konsequent
anwenden. Wenn wir erkennen, dass ganz
im
egensatz
zur
otation
die
esung
des
oroskops
nicht
künstlich
ist
und
deshalb
nicht
auf
onvention
beruht.
chlielich ist mit jedem astronomischen
ymbol
eine
sprachliche
Bezeichnung
verbunden.
Wird
diese
Bezeichnung
so
gelesen, wie sie im lltag gesprochen und
in
der
iteratur
geschrieben
wird,
ent-
steht
aus
der
himmelsmechanischen
Primärinformation
eine
ekundärinfor-
mation.
ie
entsteht
nicht
in
unserem
opf.
ie
nformation
»onne
des
lücks«
und »onne
des
Friedens«
für
das sprachliche Zeichen »onne« kann in
Das Horoskop zeigt die
Eigenschaen eines oenen
Textes, und zwar par excellence.
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Meridian 2026/3
A
STEROIDEN
Kontextanalogien
ynchron
ablaufende
reignisse
sind
auch analog verbunden. ies wird auch
aus dem ontext der reignisse im ntde-
ckungsjahr hirons deutlich. o starteten
zum Beispiel in 1977 zwei aumsonden
zum
upiter-ystem,
entstanden
Bürger-
rechtsbewegungen
zur
rhaltung
der
Menschenrechte wie Freiheit und leich-
berechtigung (harta 77) und nahm der
technisch-kulturelle
Fortschritt
seinen
auf
(nternet).
m
18.
ktober
1977,
dem ag der fotograschen ufnahme
hirons,
befreite
eine
pezialeinheit
des Bundesgrenzschutzes in Moga-
dischu (omalia) ein von erroris-
ten
zwecks
Freipressung
linksex-
tremer
evolutionäre
entführtes
Flugzeug.
n die ntdeckungszeit elen auch
die
usweitung
des
allgemeinen
nteresses an Psychologie, soterik
und sozialer ernetzung, die Postu-
lierung
der
morphogenetischen
Fel-
der als dem unbewussten nternet, die
ew-ge-Bewegung und der Boom von
elbsthilfegruppen.
Bei
der
historisch
bedeutenden
und
heilsamen
ägyptisch-
israelischen
nnäherung
kann
in
der
Person des
Anwar el Sadat
durchaus eine
hiron-erkörperung
erblickt
werden.
ieles zeugt analog von den therapeuti-
schen
igenschaften
hirons,
der
uns
wieder mit unserer igenart und unserer
seelischen atur versöhnen und von den
Zwängen
unserer
Fixierungen
und
dem
iktat
unserer
deale
befreien
und
auf
einen neuen versöhnlichen geistigen Weg
führen möchte.
Mythologie der Geburt
Chirons – Vaterwunde und
Mutterwunde
Mythologisch ist hiron das ind aus der
ereinigung von ronos mit der keani-
de
Philyra
(griechisch
»
inde
«
).
Philyra
war
ochter
des
itanen
keanos
und
der ereide ethys und lebte in rakien,
wo die chöne von dem lüsternen ro-
nos
heimgesucht
wurde,
der
auf
der
uche nach seinem jüngsten ohn Zeus
war, den zu verschlingen seine Frau hea
ihm mit einem rick vorenthalten hatte.
chmerzen
reifen
und
wieder
zum
leichgewicht
nden.
r
ist
sowohl
Merker für unsere Begrenztheit als auch
chlüssel
zur
Weisheit.
ls
albbruder
des Zeus vertritt auch hiron den wohl-
wollenden ehrer und weisen eiler der
Menschen.
Beide
igenschaften
sind
spekte des 9. bzw. 12. Prinzips, denen ja
entsprechend
seiner
estalt
auch
die
Pferde zugeordnet sind. ls dichotomes
Wesen mit einer estalt halb Pferd halb
Mensch verkörpert er auch die uorde-
rung
zur
ynthese
der
mbivalenz
zwischen atur und ultur, örper und
eist,
körperlicher
nvollkommenheit
und
geistiger
röe,
rieb
und
Moral,
animalischem
nstinkt
und
menschli-
chem ntellekt sowie zwischen eal und
deal.
Astronomie
stronomisch handelt es sich bei (2060)
hiron
(gr.
heiron
=
and)
um
den
ersten
steroiden
der
ategorie
der
entauren,
eine
ruppe
von
immels-
körpern,
die
sich
sehr
unregelmäig
zwischen
den
äueren
Planeten
bewe-
gen.
hiron
wurde
laut
Wikipedia
am
18.10.1977
entdeckt,
was
nicht
ganz
korrekt ist. er 18.
ktober ist nur der
ag, an dem die ufnahme gemacht wur-
de, auf der hiron dann am ienstag, den
01.11.1977,
um
10:00
hr
P
von
Charles T. Kowal
am Mount Palomar
bservatorium in Pasadena, alifor-
nien entdeckt wurde.
ieses
atum
beruht
auf
owals
eigenen ngaben und wird auch
von icholas ampion zugrunde
gelegt. owal verlieh dem ymbol
für hiron unabsichtlich das  sei-
nes amens, denn er selbst verzich-
tete
auf
das
echt
des
ntdeckers
auf ergabe des amens. erzicht ist
ein wesentlicher eil des emenkreises
um hiron. ach seiner ntdeckung wur-
de
er
sowohl
als
steroid
als
auch
ein
eingewanderter omet behandelt, da um
ihn herum eine gasförmige ülle (oma)
entdeckt
wurde.
Mit
einem
mittleren
urchmesser
von
233
ilometern
be-
wegt er sich zwischen ranus und aturn
auf
einer
unregelmäigen
mlaufbahn
durch
den
ierkreis,
wobei
die
mlauf-
geschwindigkeit
durch
die
ierkreiszei-
chen schwankt. ie beträgt 6 bis 8 ahre
durch Widder, tier und Fische und 1 bis
2 ahre durch ungfrau, Waage und kor-
pion. eine siderische mlaufzeit beträgt
50 ahre und 246 age und seine otati-
onsperiode 5 tunden 55 Minuten.
Morphologie
ie
Bedeutung
hirons
ist
nach
dem
esetz von Form und nhalt phänome-
nologisch
in
seiner
rscheinung,
seinen
Begleiterscheinungen
und
in
allem,
was
über ihn bekannt ist, symbolisch verbor-
gen. ie Form des hiron-ymbols erin-
nert
an
einen
chlüssel.
nalog
dazu
symbolisiert hiron als chlüsselgur für
unsere
ntwicklung
im
osmogramm
unsere
ernaufgabe,
an
der
wir
unter
Die Form des Chiron-Symbols
erinnert an einen Schlüssel.
Analog dazu symbolisiert Chiron
als Schlüsselgur für unsere
Entwicklung im Kosmogramm
unsere Lernaufgabe.
Abb. 1: Chiron-Entdeckung, 01.11.1977,
10:00 PST, 18:00 UT, Pasadena, USA/CA,
34n09, 118w09, Quelle: Lois Rodden via
Astrodatabank, A, GP = Glückspunkt;
rückläuge Faktoren in Grau
GP
SCHICKSALKOMET CHIRON
Josef Wagner
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A
STEROIDEN
ronos
fürchtete
nämlich
eine
Weis-
sagung,
nach
der
ihn
seine
inder
ent-
machten
würden,
wie
auch
er
seinen
ater
entmachtet
und
gar
entmannt
hatte.
o
verschlang
er
alle
seine
ach-
kommen sehr zum eid ihrer Mutter. on
hea verfolgt und ertappt ergri der als
Pferd getarnte ronos die Flucht. as war
die aterwunde des hiron.
eine Mutter Philyra gebar ihn als einen
entauren, ein Mischwesen halb Mensch,
halb Pferd. ie war entsetzt über dessen
ässlichkeit
und
voller
blehnung
gegenüber ihrem ind. as war die Mut-
terwunde hirons. oller ram über ihre
Missgeburt
bat
sie
die
ötter
um
rlö-
sung und wurde von ihnen in eine inde
verwandelt. hiron waren die Wohltaten
einer behüteten und beständigen inder-
stube
und
eines
unbeschwerten
ebens
von nfang an verwehrt. s fragt sich, ob
sein ntdeckungskosmogramm eine ähn-
lich tragische erkunft symbolisch wider-
spiegelt.
Mythologie seines Lebens –
schicksalhafte Körperwunde
hiron
wurde
von
dem
onnengott
poll als ollwaise gefunden und zusam-
men mit der Mondgöttin rtemis aufge-
zogen und in allen ünsten ausgebildet.
uf diese Weise wurde hiron selbst zu
einem weisen ehrer und rzieher vieler
eldengestalten
wie
chill,
sklepios,
ason und erakles. n seiner öhle am
Berg Pelion in essalien förderte er sie je
nach
ihrer
nlagenstärke.
hiron
gilt
auch als ründer des sklepeion und als
ater der ternbilder und wird oft als der
erste strologe bezeichnet. m egensatz
zu
den
anderen,
wilden
entauren,
die
von dem nach der attin des Zeus lüster-
nen xion und einer von Zeus zu seiner
äuschung hergestellten der era ähnlich
geformten Wolke abstammen, ist hiron
ähnlich dem ichtbringer Prometheus ein
Promotor des menschlichen eistes und
der
ultur,
der
Weisheit
und
der
eil-
kunst.
r
hatte
auer
seiner
äueren
estalt nichts mit den anderen entau-
ren
gemein
und
nahm
auch
nicht
an
ihren
Weingelagen
teil.
Bei
einem
treit
mit den wilden, triebhaften, dionysischen
entauren
wurde
hiron
im
ampf-
getümmel unabsichtlich von einem ver-
gifteten Pfeil seines chülers erakles in
seinen
ierkörperteil
getroen.
ls
töd-
lich getroener sterblicher Mensch, aber
als
unsterblicher
albgott
litt
hiron
fortan
unsägliche
Qualen
aufgrund
der
nmöglichkeit dieser ituation. as war
die örperwunde des hiron.
Mythologie seines Todes –
Stellvertreteropfer
on chmerzen gepeinigt sehnte er sich
danach,
endlich
sterben
zu
dürfen.
m
seine
Qualen
zu
beenden,
verzichtete
hiron freiwillig auf seine nsterblichkeit
zugunsten
der
rlösung
des
itanen
Prometheus. ieser war von Zeus wegen
des
iebstahls
seines
Feuers
und
dem
ichts des eistes, das er verbotenerweise
der
Menschheit
überbracht
hatte,
zur
trafe
qualvoll
an
einen
Felsen
geheftet
worden.
uf
ermittlung
des
erakles
nahm
hiron
die
trafe,
die
Zeus
dem
Prometheus
auferlegt
hatte,
stellvertre-
tend für Prometheus auf sich. o war er
drei
age
festgenagelt
an
den
höchsten
Fels
des
aukasus.
ann
wurde
er
von
Zeus begnadigt und erhielt nach seinem
erlösenden od als das ternbild entau-
rus einen hrenplatz am immel.
Das
Erscheinungskosmogramm
von Chiron
owohl
der
astronomische
atbestand
als
auch
die
Mythologie
von
hiron
scheinen
sich
symbolisch
in
seinem
rscheinungskosmogramm
zu
bestäti-
gen.
er
szendent
auf
26°
chütze
in
onjunktion
mit
dem
alaktischen
Zentrum könnte auf seine inwanderung
aus
dem
galaktischen
Bereich
jenseits
unseres
onnensystems
hinweisen,
was
seine inordnung als omet, als Botschaf-
ter und ehrer analog zu seiner /-
chse von chütze nach Zwillinge bestä-
tigt.
ie
exakte
onjunktion
seines
szendenten
als
ch-Punkt
mit
dem
culeusnebel
(culeus
=
tachel
des
korpions) charakterisiert hiron gleich-
zeitige als den vom vergifteten Pfeil er-
letzten,
chmerzleidenden
und
usge-
stoenen,
der
seine
angestammte
eimat
vielleicht
durch
ein
gewaltiges,
dramatisches,
umwälzendes,
interstella-
res ollisionsgeschehen verloren hat, ver-
gleichbar
mit
der
ntstehung
unseres
Mondes.
owohl
astronomische
er-
kunft als auch mythologische ergangen-
heit
weisen
auf
einen
sehr
abenteuerli-
chen,
leidvollen
und
tragischen
Werde-
gang hin.
on
seiner
kosmischen
erkunft
und
seinem
möglichen
eimatverlust
durch
einen drastischen Milieuwechsel berich-
ten ilith minutenexakt auf dem eszen-
denten
und
enus
mit
dem
nördlichen
Mondknoten
in
onjunktion
mit
Pluto
im 10.
aus. iese nnahme wird getra-
gen von eptun in 12 mit seinem rigon
zum üdknoten am  in Widder und mit
hiron
im
aus
der
Betroenheit,
be-
herrscht von Mars im Zeichen öwe im
8.
aus, dem aus der alamitäten. eine
piegelkonjunktion
mit
aturn,
welcher
gradgenau
in
onjunktion
mit
dem
lückspunkt
steht,
lässt
das
Bild
des
»
Phönix aus der sche
«
entstehen.
ie
nnahme
eines
explosionsartigen
erkunftsgeschehens wird auch gestützt
von ranus in korpion, der neben onne
und
Merkur
exakt
auf
der
pitze
des
11.
auses steht. lles zusammen lässt an
eine astronomische atastrophe denken,
die
dem
Flüchtling
hiron
mit
rebs-
Mond
im
Quadrat
zur
Mondknoten-
achse,
die
gradgenau
mit
seiner
denti-
tätsachse
zusammenfällt,
im
erein
mit
dem
wohlwollenden
upiter
eine
neue
eimat beschert haben könnte.
Phänomenologie
ll die genannten spekte erzählen ana-
log auch auf der mythologischen bene
von
der
ntwurzelung,
erstoung
und
ntrechtung
des
verwaisten
entauren
und seiner neuen eimat in einer öhle
im
ebirge
entsprechend
Pluto
in
aus
10. owohl sein ater als auch seine
Mutter haben sich ihrer erantwortung
für ihn entzogen, schmerzlich in seinem
rundrecht
auf
ltern
beschnitten
und
seinen elbstwert und seinen ebenslauf
beeinträchtigt
(hiron
in
4/5
in
tier,
ranus als err von 2 im erlustzeichen
So symbolisiert die Umlaubahn
Chirons zwischen Uranus und
Saturn die Ausgewogenheit
zwischen Freiheit und Bindung,
zwischen Unabhängigkeit und
Verantwortung.
Chiron waren die Wohltaten
einer behüteten und beständigen
Kinderstube und eines
unbeschwerten Lebens von
Anfang an verwehrt.
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STEROIDEN
Sowohl astronomische Herkun
als auch mythologische
Vergangenheit weisen auf einen
sehr abenteuerlichen, leidvollen
und tragischen Werdegang hin.
zwischen
rde
und
uft,
Materie
und
eist, alt und neu, real und ideal, bewah-
ren und befreien, onvention und ebel-
lion
angesiedelt;
alles
ntsprechungen
des
10.
und
11.
Prinzips.
ier
holt
die
ealität (aturn) unsere deale (ranus)
ein und zieht uns aus den luftigen öhen
immer wieder auf den eppich und nötigt
uns zu konkretem, sozialem ngagement.
ier erklärt sich auch der uf hirons als
dem
rnder
der
ternbilder
und
nt-
decker
der
astrologischen
nalogie-
gesetze:
o
oben
(ranus)
wie
unten
(aturn), sprich: wie im immel – so auf
rden.
leich der mlaufbahn unserer rde zwi-
schen enus und Mars, die die grundle-
gende typische ch-u-Motorik sowie die
ualität und Balance des irdisch-mensch-
lichen
ebens
und
die
Polarität
unseres
andelns
und
enkens
symbolisch
widerspiegelt,
so
symbolisiert
die
m-
laufbahn
hirons
zwischen
ranus
und
aturn
die
usgewogenheit
zwischen
Freiheit
und
Bindung,
zwischen
unserer
nabhängigkeit
(ranus)
und
unserer
erantwortung
(aturn)
für
die
esell-
schaft im . Quadranten.
Das kosmische Gesetz
von der Evolution im
Fließgleichgewicht
hiron
ist
als
astrologischer
eutungs-
faktor
ein
spekt
der
naturgesetzlichen
Polarität, die besagt, dass das niversum
aus
ründen
der
elbsterhaltung
im
inne eines sich ständig selbst regulieren-
den kybernetischen Modells keine nach-
haltige inseitigkeit zulassen kann. Wenn
der südliche Mondknoten und Priapus als
ucht-
und
riebpunkte
im
osmo-
gramm eine möglicherweise verhängnis-
volle
erhaftung
symbolisieren
(arma-
bildung),
dann
verpichtet
uns
das
universelle
armoniegesetz
des
Flie-
gleichgewichtes zu dem von ilith verkör-
perten,
konsequenten
drastischen
und
überraschenden, meist schmerzlich emp-
fundenen usgleich (armatilgung). hi-
ron zeigt uns sodann, wie mit leidvollen
rfahrungen umzugehen ist.
s ist aufschlussreich, Mondknoten, ilith
und
hiron
im
eburtsbild
gemeinsam
zu betrachten. Wir leiden immer an unse-
rem eigenen nicht gelebten chatten und
an
der
zwangsläugen
Wiederkehr
der
von uns verdrängten spekte des ebens.
dem Zeichen ungfrau zuzuordnen sind.
hiron
wird
besonders
identiziert
mit
dem 9., 3., 12. und 6.
Prinzip entsprechend
chütze (ultur, ehre), Zwillinge (chule,
Fertigkeiten),
Fische
(Weisheit,
eilung)
und
ungfrau
(rziehung,
usbildung).
Für
die
astrologische
Zuordnung
fällt
chütze
nach
vorne.
ie
Bindung
des
chöpfergeistes an das Profane und Welt-
liche
ist
die
ewige
Wunde
der
chütze-
ematik, die durch die tellung von hi-
ron
in
unserem
persönlichen
osmo-
gramm näher deniert wird. r bedeutet
den
Wermutstropfen
im
Wein
des
ebens, der sich immer wieder in rinne-
rung bringt und dafür sorgt, dass wir mit
hiron erdig und real bleiben.
Wie die Mondknoten und ilith hat auch
hiron
stets
eine
hoch
ambivalente
Beziehung
zu
den
Prinzipien,
die
er
berührt. r ist analog zu seiner mlauf-
bahn zwischen aturn und ranus, also
korpion
und
enus
mit
Pluto
in
aus
10). ufgrund seiner eigenen rfahrungen
hat
hiron
eine
besondere
nität
zu
Menschen,
die
wie
er
in
ihren
rund-
rechten auf eimat, ltern, Zugehörigkeit
und
rbe
verletzt
wurden.
hnliche
rfahrungen haben auch die groen grie-
chischen elden gemacht, deren usbil-
dung und rziehung ihm anvertraut war.
nalog
dazu
steht
der
steroid
2440
ducatio im eburtsbild von hiron mit
26°36’
genau
an
seinem
szendenten.
uch
die
mit
den
amen
der
griechi-
schen elden versehenen steroiden zei-
gen
sich
alle
gradgenau
mit
der
adix
ihres
ehrers
verbunden.
o
steht
4581
sklepios,
dessen
ater
die
mit
ihm
schwangere
Mutter
tötete,
mit
2°6’
im
Quadrat
zu
seinem
öwe-Mars.
6063
ason,
der
verfolgt
und
enterbt
worden
war, hat von der pitze des 12.
auses mit
3°30’ ein rigon zu Mars und einen Quin-
cunx
zu
hiron.
5143
erakles,
der
ihn
unheilbar
verletzt
hatte,
steht
auf
8°45’
Wassermann im Quadrat zu seiner
korpion-onne in aus 11. 1809 Prome-
theus, dessen eid er zu seiner rlösung
auf
sich
nahm,
bendet
sich
mit
15°16’
ungfrau
in
entsprechenden
s-
pekten zu Pluto und eptun. er stero-
id 12490 eiden fasst auf 5°21’
Zwillinge
das rama des hiron mit der onnis zu
seinem
persönlichen
rückläugen
nla-
genherrn
upiter
im
eingeschlossenen
rebs-Zeichen
zusammen,
das
von
dem
errn
von
Zwillinge
und
ungfrau
nach
korpion getragen wird.
Astrologische
Einordnung
hiron gehört astrologisch zu den spezi-
ellen
eutungsfaktoren.
Wie
alle
lein-
planeten,
Fixsterne,
noten
und
Punkte
wie
ilith
und
Priapus
vertritt
auch
hiron
keine
neuen
Prinzipien,
sondern
lediglich eilaspekte der bekannten zwölf
rprinzipien,
in
diesem
Fall
besonders
spekte der Zeichen und äuser des be-
weglichen
reuzes,
die
eng
mit
dem
chütze-szendenten in seinem rschei-
nungskosmogramms
verknüpft
sind.
eine
Pferd-Mensch-estalt
verweist
analog zum Beispiel auf das Fische- und
chütze-Prinzip. ein ame heiron, von
griechisch für and, deutet auf das Zwil-
linge-Prinzip
hin,
während
die
emata
erapie
und
usbildung
vornehmlich
Chiron zeigt uns, wie mit
leidvollen Erfahrungen
umzugehen ist.
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Meridian 2026/3
49
A
STEROIDEN
Formulierung
angemessener,
erreichba-
rer Ziele, die mit dem eigenen Wesen und
den eigenen Möglichkeiten und essour-
cen abgestimmt sind. as eil liegt in der
demütigen nnahme des nperfekten in
der
Welt
und
im
eben.
azu
gehört
nicht nur die nerkennung der eigenen
ndlichkeit und ergänglichkeit, sondern
auch der liebevolle mgang mit der eige-
nen nvollkommenheit und der nvoll-
kommenheit anderer im uen.
ufgrund
eines
erlösten
mgangs
mit
der
eigenen
Wunde
und
der
eigenen
nmöglichkeiten
werden
wir
zum
enner
der
ragik
des
ebens
und
zum
ehrer und eiler aus eigener rfahrung
zum Wohle anderer Menschen mit ähnli-
chen
Problemen.
rfolgversprechend
ist
auch der liebevolle, fürsorgliche mgang
mit
dem
eigenen
örper
als
dem
on-
takt-
und
ommunikationsmedium
unserer eele; denn was immer wir unse-
rem örper antun, tun wir auch unserem
seelischen elbst an. icht nur unser eib
ist wie eine Mailbox für die eele, sondern
auch alles, was wir besitzen, und alles, was
uns
begegnet,
fungiert
als
Projektions-
äche unserer eele, in der sie sich selbst
erkennen will.
ls Folge seiner rkenntnisfähigkeit und
Bewusstseinserweiterung wird dem Men-
schen das rgernis seiner eigenen terb-
lichkeit bewusst. hiron konnte sich trotz
seiner
nsterblichkeit
angesichts
seiner
Qualen mit dem edanken eines erlösen-
den
odes
anfreunden.
o
symbolisiert
hiron
auch
den
Zusammenhang
zwi-
schen
erzicht
und
rlösung,
jenes
or,
durch das wir alle mit ihm gehen müssen.
Josef Wagner,
geboren
am 20.03.1953 um 13:15 Uhr in Altena,
Diplomnanzwirt in Ruhe, abgeschlossene
Ausbildung mit Diplom am Institut für
Psychologische Astrologie in München.
Kontakt:
j-wagner-altena@t-online.de
artikel:
sternwerkstatt.de/autor/j-wagner
zu
können,
und
wird
zu
einer
stetigen
Quelle von eid und chmerz.
Wir haben immer die Wahl: ntweder wir
machen uns unsere deale bewusst und
lösen
sie
auf
und
werden
real
oder
wir
tappen im Bereich hirons immer wieder
automatisch in die Perfektions-Frustrati-
ons-Falle. ann führen wir ein eben in
selbst zu verantwortender nerfülltheit,
nzufriedenheit, eid und tress und wir
werden krank an nicht erreichten öhen.
hiron im . Quadranten warnt uns zum
Beispiel auf der persönlichen bene vor
elbstoptimierungswahn
und
auf
der
mundanen
bene
vor
den
gefährlichen
dealen, die sich in unserem gesellschaftli-
chen
Fortschrittswahn
verbergen,
und
verlangt,
dass
wir
den
mgang
mit
der
chere
lernen.
r
möchte,
dass
wir
uns
kollektiv
wie
subjektiv
reale
erreichbare
Ziele stecken und dass wir uns angesichts
unserer
eigenen
ndlichkeit
und
der
Begrenztheit der irdischen essourcen in
emut und Bescheidenheit üben. hiron
muss durch den inneren Quantensprung
der instellungsänderung erlöst werden.
Verzicht
auf das Ideal
ie
eilung
vollzieht
sich
durch
uf-
deckung und ufgabe unseres zu hohen
nspruchs
und
durch
freundliches
os-
lassen
der
betreenden
deale,
um
uns
mit der ealität zu versöhnen. Mit hiron
in
teinbock
beispielsweise
mit
ätzen
wie:
»
chade, dass ich die nerkennung
meines
aters
nicht
erreichen
kann.
«
hiron
wird
zu
unserem
erapeuten.
ie
rlösung
erfolgt
durch
erzicht
auf
das
unerreichbare
deal
und
auf
die
ersuchung, perfekt sein zu wollen.
Ferner werden wir geheilt durch kzep-
tanz der eigenen terblichkeit, insicht in
das
esetz
des
gerechten
usgleichs,
nerkennung dessen, was ist, und durch
ls Quelle unseres chmerzes führt hi-
ron uns zur Besinnung und Bewusstwer-
dung
unserer
alten,
überholten
berle-
bensprogramme
des
südlichen
Mond-
knotens mit seinen automatischen eiz-
eaktions-Mustern
wie
andlungs-,
Fühl-,
enk-
und
eistungsmustern.
r
kann
uns
neu
im
inne
unseres
nördli-
chen Mondknotens ausrichten und neu-
ronal verdrahten (harmaarbeit).
Ideal fatal
ie Balance geht verloren, wenn zu hohe
nsprüche des uftplaneten ranus zum
deal erhoben werden mit der Folge, dass
sie
dem
nspruch
des
rdplaneten
aturn
auf
ealisierbarkeit
nicht
mehr
entsprechen. deale zeichnen sich gleich
dem
unendlichen
orizont
durch
ihre
nerreichbarkeit
und
ihre
eigung
aus,
uns in die rschöpfung oder in die ucht
zu
treiben.
nsofern
ist
hiron
unser
Mentor
und
rzieher,
der
uns,
wenn
nötig, auf den eppich holen und uns in
die
pur
stellen
will.
ntsprechend
den
vier r-lementen lassen sich je nach der
tellung hirons in den vier Quadranten
des
osmogramms
persönlich-energeti-
sche
des
Feuers,
seelisch-familiäre
des
Wassers,
geistig-partnerschaftliche
der
uft und körperlich-beruiche der rde-
deale
und
die
ihnen
entsprechenden
Wunden unterscheiden. anz gleich, wo
hiron im osmogramm steht, symboli-
siert er daher unseren wunden Punkt und
unsere
scheinbar
unheilbare
erletzung
und
die
ungeheuerliche
ränkung
und
Frustration aufgrund der nmöglichkeit,
das
deal
zu
erreichen.
ieles
von
dem,
worunter wir mit hiron leiden, ist haus-
gemacht;
denn
deale
als
nmöglich-
keiten
zu
verfolgen,
bedeutet,
dass
wir
auf
dem
entsprechenden
ebensgebiet
gehemmt
sind
und
dass
wir
mit
dem
Prinzip, das wir uns als perfekt ersehnen
und idealisieren, unsere Probleme haben.
Wir können uns erinnern, dass wir in dem
Bereich,
in
dem
hiron
steht,
schon
in
der indheit sehr reale nttäuschungen
und erletzungen erfahren haben.
hiron
bedeutet
die
schicksalhafte
ebundenheit an Personen, Zeiten, rte
und
ituationen,
die
einen
verletzen.
nsere
Bemühungen
werden
vereitelt
und unsere ehnsucht wird nicht gestillt.
e höher das deal angesiedelt ist, umso
tiefer ist auch der Frust, es nicht erreichen
Chiron ist unser Mentor und
Erzieher, der uns, wenn nötig, auf
den Teppich holen und uns in die
Spur stellen will.
Das Heil liegt in der demütigen
Annahme des Unperfekten.
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50
Meridian 2026/3
H
AUPTACHSEN
D
ie ugen gelten als piegel der
eele. ie sind ore, durch die
wir die Welt wahrnehmen und
durch die wir zugleich einen inblick in
unser
nnerstes
gewähren.
o
gesehen
könnte man den Blick als eine rt szen-
denten
der
ugen
verstehen,
die,
wie
meine
strologielehrerin
und
ollegin
Helen Fritsch
sagt, vielleicht selbst kleine
oroskope sind.
Der AC: Fenster der
Persönlichkeit
Liz
Greene
schreibt,
dass
»gleich
welche
Faktoren
ein
individuelles
Geburtshoro-
skop enthält, sie müssen sich alle an die Ei-
genschaften des ersten Hauses und insbe-
sondere des Aszendenten anpassen, ehe sie
einerseits
von
anderen
Menschen
aufge-
fasst und andererseits in greifbarer Form
vom Betroenen ausgedrückt werden kön-
nen«.
(
1) er szendent als Maske der
Persona
ist
in
der
age,
den
gesamten
nhalt des oroskops auszudrücken und
im
uen
die
innere
inheit
sichtbar
werden zu lassen.
Universum Auge
Welch
schöneren
usgang
aus
dem
oroskop,
dem
Wesen,
gibt
es
als
die
ugen? ie in sich schon rein optisch wie
ein niversum anmuten. Mit der Pupille
als Zentrum, als onne, die über die ris
zentrisch
in
alle
ichtungen
strahlt.
atürlich, wie sollte es auch anders sein
in
unserer
kosmischen
rdnung.
Wie
oben, so unten. as allein stellt aber nur
die
physischen
andbedingungen
dar,
das
erüst
sozusagen.
as
hat
etwas
aturnisches, nicht wahr?
Magie des Sehens und
Erkennens
nd wenn dann ein Funke diese ugen
mit eben füllt, wenn aus der Mitte her-
aus
die
ris
erstrahlt
und
das
ganze
esicht zum euchten bringt und selbst
zur
puren
onne
wird,
wenn
durch
sie
hindurch das ganze pektrum des eins
als
inheit
im
uen
sichtbar
wird
wenn
das
dann
ein
anderer
erkennt:
ja
dann
hält
er
inne.
nd
schaut.
nd
staunt.
nd
wirft
dann
sein
eigenes
nnerstes
in
den
piegel
des
anderen
zurück. Magie.
Schönheit
s ist die ehnsucht oder die lückselig-
keit, die man verspürt, wenn man abends
in einen klaren ternenhimmel schaut –
runter
auf
die
rde
gebracht,
in
einen
anderen Menschen. Man kann sich darin
verlieren. Weil es unendlich ist. chönheit
trägt
etwas
nendliches
in
sich.
och
diese chönheit braucht das Formgeben-
de, das aturnische, um erkannt werden
zu können. nd wird dadurch begrenzt.
ja, es geht eben nicht anders. ielleicht
brauchen wir dazu die iebe, um diesen
egensatz
zu
ertragen.
st
es
nicht
im
runde das, was auch die mythologische
eschichte
von
der
ntstehung
der
enus
im
ampf
zwischen
ranus
und
aturn oenbart?
Ein Seelenspiegel
s ist leichter, dieses euchten der inne-
ren inheit in sich selbst zu nden, wenn
es sich in den ugen eines anderen Men-
schen spiegelt. in gewöhnlicher piegel
vermag diesen Zauber nicht – ihm fehlt
die eele, die das Wesentliche wahrneh-
men und zurückstrahlen könnte. eshalb
brauchen wir ein u. m uns selbst zu
sehen.
Etwas, das größer ist
eder
Mensch
kann
durch
seine
ugen
von
innen
heraus
leuchten.
lle
oro-
skope sind im runde vollkommen und
wunderschön.
s
braucht
nur
diesen
einen richtigen Funken, der nicht immer
so leicht zu nden ist. en Funken, der al-
les miteinander verbindet, um aus einer
inneren anzheit heraus nach auen zu
strahlen. b die atur dieses Funkens im
oroskop wohl abgebildet ist? Wohl eher
nicht. s gibt einen göttlichen nteil, der
sich
nicht
abbilden
lässt.
er
uns
die
emut lehrt, uns in iebe zu verneigen,
vor etwas, das gröer ist als wir. etztend-
lich
dürfen
wir
alle
das
leiche
lernen,
nur auf unterschiedlichen Wegen.
Anja Knorr,
geprüfte
Astrologin DAV, arbeitet
als Bauingenieurin, Meditations- und Acht-
samkeitstrainerin und berät in eigener Praxis
in Eisenberg/üringen.
Kontakt:
intobelonging@gmail.com
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/knorr
Anmerkung
1) iz reene: aturn, 11. uflage 1999, einrich ugen-
dubel erlag, . 100.
Der Aszendent als Maske der
Persona ist in der Lage, den
gesamten Inhalt des Horoskops
auszudrücken.
DER ASZENDENT
UND DAS AUGE DER SEELE
Anja Knorr
© ingram-images
Wir brauchen ein Du,
um uns selbst zu sehen.
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Meridian 2026/3
51
P
LANETEN
G
ehören
ie
zu
den
Menschen,
die schnell ausgebrannt sind?
Manchmal schaut man mit ein bisschen
eid auf die kraftstrotzenden, immer ge-
sunden und vitalen Mitmenschen, die an-
scheinend
über
ein
inneres
raftwerk
verfügen,
das
einem
selbst
verschlossen
bleibt.
rundsätzlich
jedoch
hat
jeder
Mensch seine eigenen Powerquellen. m
oroskop
gibt
es
mehrere
ndikatoren,
die auf diese essourcen hinweisen. azu
gehört unter anderem Mars.
Vitalitätsbringer
Mars symbolisiert den aktiven und leben-
digen Persönlichkeitsanteil in uns. r ist
ein Pionier, der kämpfen und etwas errei-
chen will. n Mut und Wut mangelt es
ihm
nicht.
m
individuellen
oroskop
zeigt Mars demnach an, wie wir uns für
uns
selbst
engagieren
können.
r
weist
auf
den
inneren
Motor
hin,
der
uns
wieder zum aufen bringt, wenn wir uns
mutlos
und
schlapp
auf
halber
trecke
geschlagen geben wollen. atürlich ist es
legitim und notwendig, sich uhezeiten
und
Pausen
zu
gönnen.
Wenn
jedoch
ethargie
und
Müdigkeit
vorherrschend
werden, wir immer wieder mit nfektions-
krankheiten
geplagt
werden,
uns
nicht
angemessen
durchsetzen
können,
dann
lohnt es sich, Mars neu zu aktivieren.
Mars
in Feuerzeichen
in
Mars
in
einem
der
Feuerzeichen
Widder,
öwe
oder
chütze
liebt
alles
aute und ebendige. örperliche ktivi-
tät tut gut: anzen, ennen, port. uch
rommeln und tampfen mobilisiert die
inneren räfte. r ist so enorm kraftvoll,
dass
es
bisweilen
bedrohlich
erscheint.
Wer
sich
vor
diesen
ewalten
fürchtet,
lebt
dann
so,
als
ob
er
aspedal
und
Bremse
gleichzeitig
durchtreten
würde.
nnerlich heult der Motor auf, aber man
kommt
keinen
Zentimeter
voran.
lar,
dass das langfristig an die ubstanz geht.
ier
gilt
es,
anäle
zu
nden,
die
die
gesamte
Power
entfesseln,
ohne
dass
man das ind mit dem Bade ausschüttet.
Warum
nicht
mal
im
Wald
die
Bäume
anbrüllen
oder
auf
der
irmes
ein
paar
uro an der chiebude verpulvern?
Mars
in Erdzeichen
Mit
einem
Mars
in
einem
der
drei
rd-
zeichen tier, ungfrau oder teinbock ist
es empfehlenswert, die sinnliche ompo-
nente zu berücksichtigen. ier kann eine
Massage
oder
ein
chwitzbad
neuen
Powerschub
initiieren.
Planeten
in
rd-
zeichen lieben es zudem konkret. o hilft
eine klare Zielsetzung mit überprüfbaren
eilschritten, sich wirklich voll und ganz
für
eine
ngelegenheit
einzusetzen.
erade im Berufsleben kann ein Mars in
einem
rdzeichen
eine
wirkungsvolle
ilfe
sein,
um
sich
gegen
ngrie
von
olleg:innen,
und:innen
oder
orge-
setzten zu schützen. in orteil des rd-
Mars ist seine Zähigkeit. Man hat das a-
lent, sich nicht gleich unterbuttern zu las-
sen. hne cholerische nfälle kann man
»ein«
sagen,
wenn
es
angebracht
ist.
orausgesetzt, man hat Zugang zu seinen
individuellen Mars-räften.
Mars
in Luftzeichen
Mit einem Mars im uftzeichen Zwillinge,
Waage
oder
Wassermann,
kommt
der
entscheidende
mpuls
aus
dem
Zusam-
mentreen mit anderen Menschen. Man
fühlt sich lebendig und vital, wenn man
mit
anderen
zusammen
für
eine
ache
kämpft,
und
neigt
dazu,
sich
zu
verzet-
teln, wenn man sich alleine durchschla-
gen muss. Wer sich aufgrund alter Famili-
enskripte
elbstbewusstsein
nicht
zuge-
steht,
kämpft
dann
manchmal
gegen,
statt mit der ruppe. abei ist man ein
perfekter
eammitstreiter.
Wie
schade,
wenn
man
dieses
alent
nicht
nutzen
würde. in uft-Mars ist auf dem ebiet
der Wortgefechte unschlagbar und meist
macht
das
iskutieren
zudem
so
viel
pa,
dass
sich
das
efühl
von
ebensfreude von ganz alleine einstellt. s
muss
nicht
immer
ngagement
oder
treit
sein:
in
Mars
in
den
uftzeichen
freut
sich
auch
über
aufregende
ction
gemeinsam
mit
Freund:innen
oder
der
besseren älfte.
Mars
in Wasserzeichen
in
Mars
in
den
Wasserzeichen
rebs,
korpion,
oder
Fische
wiederum
wird
sich mit dem kraftstrotzenden ämpfer
nur
schwerlich
identizieren
können.
eine raft holt er sich aus der uhe. in
warmes Bad mag da ebenso hilfreich sein
wie ein langer paziergang in der ruhigen
atur. er Wasser-Mars wei, dass man
sich
nerventötenden
nergieräubern
auch
entziehen
kann,
und
interpretiert
den
unauälligen
ückzug
nicht
gleich
als
iederlage.
r
ist
der
gefühlvolle
ämpfer, dem es nicht darum geht, ande-
re
plattzumachen.
m
egenteil:
raft
und nergie holt er sich aus der hilfrei-
chen Zuwendung. ein ngagement gilt
oft anderen. efährlich wird es nur, wenn
wir
dies
übertreiben
denn
über
die
eigenen räfte hinaus nur für andere zu
leben,
kann
langfristig
nicht
gut
gehen.
motionale bgrenzung und sich neu zu
mobilisieren (zum Beispiel mit Musik), ist
dann empfehlenswert.
Holger A. L. Faß,
Autor
des Buches »Gewagt –
gewollt – gewonnen.
Was Mars in Deinem
Horoskop bedeutet«
und Meridian-Chefredakteur.
Kontakt:
info@lebendige-astrologie.de
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/fass
Im individuellen Horoskop zeigt
Mars an, wie wir uns für uns
selbst engagieren können.
KOMM‘ IN DEINE KRAFT!
Mars in den vier Elementen
Holger A. L. Faß
Ein Mars in den Luzeichen freut
sich über aufregende Action mit
Freund:innen.
Der Wasser-Mars holt sich seine
Kra aus der Ruhe.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
52
Meridian 2026/3
S
ENSITIVE
P
UNKTE
Qual.
ine
anhaltende,
nicht
zurückge-
hende
rektion
wird
medizinisch
als
Priapismus bezeichnet.
ilith ihrerseits folgt selbstbewusst der ei-
genen
Wahrheit.
Für
sie
stehen
Mann
und
Frau
auf
einer
tufe
der
chöpfung. ie versteht beide als
gleichwertig. ilith fordert ihr na-
türliches
echt
ein,
wird
aber
missverstanden. on ihrem Wert
und ihrer altung überzeugt ist
es ihr unmöglich, faule ompro-
misse
einzugehen.
ie
ist
ihrer
ewissheit
verpichtet.
ur
so
kann
sie
sich
ihre
nabhängigkeit
und
Freiheit
bewahren.
hr
bleibt
nichts,
als
auf istanz zu gehen. hr chmerz sitzt
tief.
»Sieh her, Priapus, ich bin nicht auf
dich angewiesen!«,
ruft sie ihm abweisend
zu. nerfüllt und leer schreitet sie erho-
benen
auptes
davon
und
verharrt
im
chmerz des etrenntseins. ilith in ihrer
ntsagung und ereinzelung sowie Pria-
pus
in
seinem
provokanten
eistungs-
drang und seiner Manpower bleiben al-
lein
für
sich
unentspannt
und
verkrampft,
unfrei
und
unerlöst.
ach
ehle
und
Probst
schat
Priapus
Fülle
und ilith ntleerung. mgekehrt bedeu-
tet es: ilith will wieder mit eben gefüllt
werden und Priapus will sich entleeren,
um neuer Fülle aum zu geben.
Aufgelehnt, abgelehnt,
ausgestoßen und verloren
b
emmung
oder
ompensation,
die
nergie
ist
in
beiden
Fällen
gebunden.
nteressant
ist,
dass
den
weiblichen
estalten von ophia, ilith und va eine
ähnliche
andlungsenergie
zugrunde
liegt:
ie
waren
Frauen,
die
unabhängig
sein
wollten,
sich
aktiv
handelnd
gegen
das
Männlich-äterliche
aufgelehnt
haben.
Bei
Priapus
treen
wir
auf
die
andere
eite der Medaille. r wird mit ionysos
und
Pan
in
erbindung
gebracht.
Wie
Priapus
wurde
auch
Pan
von
seiner
Mutter abgelehnt und ausgesetzt. iony-
sos
hingegen
verliert
seine
Mutter
emele, da diese von der eifersüchtigen
Abb. 1: Perigäum und Apogäum
hilfreich,
um
die
beiden
Positionen
des
Mondes
in
Bezug
zur
rde
zu
wissen.
ynchron dazu hält die Mythologie eine
reichhaltige
ollektion
von
bildhaftem
Material bereit. Wieso darauf verzichten?
ilith erfreut sich inzwischen einer gewis-
sen
Bekanntheit.
ingegen
erscheint
es
notwendig, Priapus noch zu seiner wah-
ren röe verhelfen zu müssen.
Priapus und Lilith
im Dialog
Priapus war der ohn von ionysos und
phrodite.
(
3)
n
der
griechischen
Mythologie heit es, dass era aus ifer-
sucht
Priapus
im
Bauch
seiner
Mutter
verzaubert hat, indem sie den schwange-
ren
eib
von
phrodite
berührt
hat.
Priapus wurde daraufhin mit einem über-
groen
Penis
geboren.
ufgrund
seiner
Missgestalt setzte phrodite ihren ohn
aus. päter wurde er als ott der Frucht-
barkeit
verehrt.
ot
angemalte
tatuen
von
Priapus
dienten
sowohl
als
lücks-
bringer für eine reiche rnte als auch als
bschreckung
vor
ieben
und
bwen-
dung von chaden. in Fresko aus Pom-
peji
zeigt
Priapus
mit
einer
Waage,
mit
der er seinen Penis wiegt im bgleich zu
den Produkten der rnte, die im orb zu
seinen Füen liegen. er erigierte Penis ist
eine
emonstration
von
Potenz
und
Männlichkeit.
»Sieh
her,
Lilith,
wozu
ich
fähig
bin!«,
ruft
Priapus
ihr
herausfor-
dernd
zu.
eine
vermeintliche
mni-
potenz
wird
ohne
ilith
auf
auer
zur
W
ährend
die
Beachtung
der
eu-
und
ollmonde
voll
im
rend
liegt
und
die
Mondknoten
nicht
nur
in
der
karmischen
strologie
berücksichtigt
werden,
sind
die
beiden
Punkte
der
rdferne
und
-nähe
bisher selten bis gar nicht in die
oroskopdeutung
einbezogen
worden.
elbst
ilith
wird
nicht
von allen strologen berücksich-
tigt. Beide, ilith und Priapus, ste-
hen
unmittelbar
in
erbindung
zum Mond, das heit zu unserer
efühlswelt,
und
nehmen
in-
uss auf unsere Bedürfnisse.
Nomen est omen
ie vorherrschende neinigkeit spiegelt
sich auch in der zur erfügung stehenden
uswahl
der
amen.
Markus
Jehle
und
Anne Probst
wollen ilith und Priapus aus
dem
mythologischen
Zusammenhang
entlassen. (
1) ls rgument führen sie
folgerichtig
an,
dass
ilith
und
Priapus
lediglich Punkte auf der Mondbahn sind
und
keine
astrologischen
rchetypen.
er astronomisch korrekte ame für die
erdnahe
Position
des
Mondes
lautet
Perigäum, der für die erdferne pogäum.
ehle
und
Probst
empfehlen,
ilith
als
chwarzen
und
Priapus
als
Weien
Mond zu bezeichnen.
Wie
in
der
letzten
Meridian-usgabe
erläutert
(
2),
schaen
die
Begrie
chwarz
und
Wei
ebenso
einen
Bezug
zu
ymbolik
und
Mythologie
wie
die
amen ilith und Priapus. Mythologisch
gesehen
waren
ilith
und
Priapus
keine
egenspieler. rst ihre Positionen auf der
Mondbahn unterteilen sie in zwei gegen-
sätzliche
rlebnisqualitäten
von
ähe
und istanz.
Was nun? ntscheiden wir uns rein sach-
lich
für
Positionen
beziehungsweise
Punkte
oder
symbolhaft
für
mytholo-
gische
Figuren?
der
mit
den
Bezeich-
nungen chwarzer und Weier Mond für
eine
Form
der
chwarz-Wei-Malerei?
er
Blick
aus
der
Perspektive
von
ra-
nus/Wassermann
befreit
uns
vom
nt-
weder-oder zum owohl-als-auch. s ist
Priapus‘ vermeintliche
Omnipotenz wird ohne Lilith auf
Dauer zur Qual.
LILITH UND PRIAPUS –
HILFSKRÄFTE DES MONDES
Heike Hellenthal
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
53
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ENSITIVE
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UNKTE
era
getötet
wurde.
lle
drei
erleiden
entweder
erlust,
blehnung
oder
erstoung. Während es sich bei ophia,
ilith und va um die negativ gebundene,
verletzte
nergie
in
insicht
auf
das
männlich-väterliche
Prinzip
handelt,
treen wir bei Priapus, Pan und ionysos
auf
verletzte
und
negativ
gebundene
nergien hinsichtlich des Weiblich-Müt-
terlichen. Wäre es darüber hinaus mög-
lich, die erletzung des Männlich-äterli-
chen
bei
ophia,
einer
der
rmuttergestalten,
und
des
Weiblich-
Mütterlichen bei ionysos, ater von Pri-
apus, als inweis zu verstehen, dass die
erletzung beider Prinzipien über ene-
rationen weitergegeben wurde?
er
Psychologe
und
strologe
Jürgen
Kraft
schreibt:
»Die Gefühlskälte, die der
Lilith zugeordnet werden kann, hat ihren
Ursprung meist in traumatischen emen
der Familiengeschichte. (…) Lilith-betonte
Menschen
(Lilith
im
Aspekt
zum
Aszen-
denten,
zum
Aszendentenherrscher,
zu
Sonne und/oder Mond, Lilith an einer der
vier Achsen) werden deshalb in der Familie
häug auf Ablehnung stoßen und eine Ten-
denz zum
schwarzen Schaf
der Familie
haben.«
(
4)
ach den vorherigen usführungen liee
sich vermuten, dass es sich bei ilith vor-
rangig
um
negative
rfahrungen
mit
männlichen Personen handelt. ement-
sprechend
wären
die
raumata
von
Priapus-betonten Menschen auf negative
rlebnisse
mit
weiblichen
Personen
zu-
rückzuführen. as wäre eine stark verein-
fachte
icht
auf
eine
viel
zu
komplexe
ematik.
ie
rforschung
von
ilith
und
besonders von Priapus steckt
in den nfängen. in Blick auf
die jeweilige familiäre ituation,
insbesondere auf das erhältnis zu
Mutter und/oder ater, ist eine pur,
die
zu
verfolgen
aufschlussreich
sein
könnte.
Traumata
Christina
Crawford,
die
amerikanische
chriftstellerin
und
doptivtochter
von
oan
rawford,
schockierte
1978
die
Öentlichkeit mit ihrer Behauptung, von
ihrer Mutter misshandelt worden zu sein.
in Blick auf ihre adix zeigt Priapus in
rebs in onjunktion mit Pluto in aus 3
nahe am .
m
oroskop
der
chauspielerin
Demi
Moore
steht
ilith
im
spekt
zum
-
errscher eptun sowie im albsextil zu
Pluto. Priapus bildet ein rigon zum M
chütze. emi Moores Mutter war alko-
holkrank und Moore hat den ontakt zu
ihr zeitweise abgebrochen.
ie
ängerin
Christina
Aguilera
wurde
von
ihrem
ater
geschlagen
und
miss-
handelt.
hre
ilith
steht
im
albsextil
zum
-errscher
ranus,
Priapus
in
pposition dazu. uerdem bildet Pria-
pus ein albsextil zu Pluto und ein n-
derthalbquadrat
zum
M-errscher
upiter.
er chauspieler
Mickey Rourke
erfuhr in
der indheit ewalt durch seinen ater,
tiefvater
und
seine
tiefbrüder.
ilith
und
Priapus
benden
sich
in
der
adix
nahe der M/-chse. eine ilith bildet
spekte zu den - und M-errschern
sowie zu Pluto.
em
chauspieler
Will
Smith
wurde
ewalt von seinem ater angetan. eine
ilith steht in onjunktion zum  Zwil-
linge
und
im
rigon
zum
M
Wasser-
mann.
Priapus
bildet
ein
Quadrat
zum
M.
Abb. 2: Demi Moore, 11.11.1962,
14:16 MST, 21:16 UT, Roswell, USA/NM,
33n24, 104w31, Quelle: Lois Rodden via
Astrodatabank, A, rückläuge Faktoren
in Grau
Priapus
Abb. 3: Christina Aguilera, 18.12.1980,
10:46 EST, 15:46 UT, Staten Island,
USA/NY, 40n35, 74w09, Quelle:
Lois Rodden via Astrodatabank, A,
rückläuge Faktoren in Grau
Priapus
Mit Lilith ist es erforderlich, sich
mit alten Traumata zu
konfrontieren.
Abb. 4: Tabelle Prominentenhoroskope
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
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Meridian 2026/3
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ENSITIVE
P
UNKTE
abhängig. ein tiefvater demütigte
und schlug ihn, ohne dass die Mut-
ter
schützend
eingegrien
hätte.
drian
entkam
der
häuslichen
ituation,
indem
er
die
chule
schwänzte,
sich
herumtrieb
und
nfug
anstellte.
ach
der
chule
absolvierte
er
eine
handwerkliche
usbildung und zog mit seiner Freun-
din
zusammen.
ls
diese
ihn
verlie,
rutschte
drian
endgültig
ins
lkohol-
und rogenmilieu ab.
er
ungfrau-Mond
läuft
auf
die
on-
junktion mit der onne zu. r ist nach der
langen
eise
erschöpft,
energiearm,
körperlich wie seelisch ausgepumpt, wie
Nicolaus Klein
es beschreibt. drians ilith
in rebs weist deutlich auf den chmerz
hin, den es bereitet, nicht dazuzugehören,
sich
abgeschnitten
von
der
Familie
und
fremd zu fühlen. ie berforderung der
Mutter,
ihre
ambivalente
bis
negative
altung lösen zudem bei drian chuld-
gefühle aus (ungfrau-Mond). a npas-
sung in der von lkohol und ewalt ge-
prägten
familiären
ituation
nicht
möglich war, hat drian sich mit ilith in
rebs
mit
dem
usschluss,
der
ussto-
ung
arrangiert
und
damit
auf
ähe,
chutz,
erbundenheit,
eborgenheit
verzichtet. Mit ilith räumt er damit das
Feld
für
Priapus.
berzeugt
von
seiner
chaenskraft, verleitet Priapus ihn dazu,
mit
seiner
Freiheit
zu
experimentieren,
sich besondere ighlights zu verschaen,
die drian im onsum von lkohol und
rogen sucht.
Pforte zwischen
Schatten und Licht
ilith in rebs stellt uns vor die ufgabe,
ehrlich mit uns selbst zu sein in insicht
auf Bedürfnisse und efühle. ie eigene
Bedürftigkeit
zuzugeben,
ist
ein
erster
chritt. Mit ilith ist es erforderlich, sich
mit alten raumata zu konfrontieren. lte
Muster aus der ergangenheit wirken so
lange in unser zukünftiges erhalten hin-
Lilith, Priapus
und Mond
Beim
Blick
auf
die
adix
von
drian
(nächste eite) richtet sich das nteresse
auf Mond, ilith und Priapus. m ihr Zu-
sammenspiel
herauszuarbeiten,
bleiben
andere Faktoren an dieser telle weitge-
hend unberücksichtigt. Wie in den zuvor
betrachteten
oroskopen
können
s-
pekte zu einem der chsenherrscher und
eine ähe zu einer der chsen festgestellt
werden. as oroskop zeigt eine tellung
von Priapus nahe dem  und in pposi-
tion zum M. ilith bildet ein extil zum
M-errscher onne.
drian
braucht
mit
einem
ungfrau-
Mond zu seiner icherheit einen geordne-
ten agesablauf. r wuchs bei seiner Mut-
ter und seinem tiefvater auf. Beide wa-
ren
berufstätig,
beide
waren
alkohol-
Beim
chauspieler
Johnny
Depp
steht ilith in aus 4 im extil zum
M-errscher Mars, Priapus in on-
junktion zu Merkur und enus. aut
Medienberichten soll seine Mutter ge-
walttätig gewesen sein. echs oroskope
sind nicht aussagekräftig. ielmehr sollen
sie
dazu
beitragen,
die
ufmerksamkeit
auf ilith und Priapus mit ihren spekten
zu lenken. s fällt auf, dass ilith und Pria-
pus
hier
nicht
in
engem
rbis
an
den
chsen stehen, aber in ähe zu , ,
 oder M. Zusätzlich zu spekten zum
 oder -errscher lassen sich spek-
te zum M oder M-errscher in diesen
Prominentenhoroskopen
entdecken.
Bei
den
drei
Frauenhoroskopen
ist
es
ilith,
die
spekte
zu
onne/Mond
bildet;
bei
den
Männern
bendet
sich
Priapus
im
spekt zu onne/Mond. ine usnahme
stellt die adix von ohnny epp dar: i-
lith und Priapus aspektieren Mars, Mer-
kur und enus.
Betonte Lilith- und/oder
Priapus-Stellungen scheinen in
Zusammenhang mit
Gewalterfahrungen durch
Männer, Frauen und/oder dem
Familiensystem zu stehen.
Priapus‘ Energie ist körperlich
und emotional. Sie entlädt
sich in aufgewühlten
Gefühlen.
Lilith ist kühl, nicht
leidenschalich und heiß.
Abb. 5: Adrian,
rückläuge Faktoren in Grau
Priapus
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
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55
S
ENSITIVE
P
UNKTE
Wechselwirkung
ilith und Priapus sind keine eigenständi-
gen
eilpersönlichkeiten,
deshalb
nicht
mit
Weiblichkeit
oder
Männlichkeit
gleichzusetzen.
Wir
dürfen
sie
nicht
als
rchetypen
verstehen,
auch
wenn
die
Figuren
und
ötter
der
Mythologie
es
vermuten
lassen.
etztere
dienen
zum
erständnis
der
ihnen
innewohnenden
ymbolik.
ilith
und
Priapus
in
ihrer
Funktion
als
pogäum
und
Perigäum
sind
sensitive
Punkte. s sind bergangs- und Wende-
punkte auf der Bahn des Mondes. st die
rdferne
überschritten,
nähert
sich
der
Mond wieder der rde. at der Mond das
Perigäum
passiert,
entfernt
er
sich
von
der rde. m erdfernen Punkt ist es mit
ilith
möglich,
die
eigenen
kognitiven
Muster
zu
reektieren.
m
erdnahen
Punkt
ist
es
erforderlich,
aufgrund
der
rkenntnisse
emotionale
Muster
und
erhaltensmuster kreativ zu verändern.
as Zeichen, in dem ilith im oroskop
steht, erteilt uskunft darüber, auf wel-
chen
emenbereich
sich
ihr
dealbild
bezieht.
n
tier
geht
es
um
Werte,
in
rebs
um
Fürsorge
und
Zugehörigkeit.
ie tellung von Priapus im Zeichen ist
ein inweis, auf welche rt ein usgleich
versucht wird oder auf hancen zu einer
schöpferischen
eränderung.
Wenn
es
gelingt,
die
wechselseitige
Wirkung
von
ilith und Priapus zu verstehen und auf
ihre
Forderungen
einzugehen,
legen
wir
damit den rundstein für unser emotio-
nales Wohlbenden.
as
ist
iliths
wahre
ision,
mit
der
sie
allzu
oft
missverstanden
wird.
ommt
ilith nicht zu ihrem echt, bleibt ihr nur
ihr
tief
empfundener
chmerz,
der
sie
dazu veranlasst zu gehen.
Priapus
bleibt
allein
zurück.
eine
raft
ist
ohne
ilith
gebunden,
so
dass
das
schöpferische
Potenzial
am
Priapus-Pol
nicht entfalten werden kann. ie nergie
staut sich auf, bekommt mehr und mehr
ewicht,
wird
drängend
und
dringlich;
sie
überwältigt
uns.
Priapus‘
nergie
ist
körperlich
und
emotional.
ie
entlädt
sich in aufgewühlten efühlen, Wut und
Zorn,
hemmungslosen
Begierden
und
ungezügelter
riebhaftigkeit,
ngrien
und bergrien, xen orstellungen und
chuldzuweisungen.
er
Priapus-Pol
ist
wie ein entil, das bei berdruck seine re-
gulierende
Funktion
verliert.
iliths
geistig-spirituelle
ision
von
leichstel-
lung und leichwertigkeit ist auf Priapus‘
sinnliche und emotionale raft angewie-
sen.
hne
ihn
bleibt
sie
unbeseelt
und
leblos.
m
das
schöpferische
Potenzial
von Priapus freizusetzen, braucht es eine
dee, eine ingebung, ein deal- oder eit-
bild. hne diese bleibt seine raft unbe-
deutend, belanglos. ie fällt nicht ins e-
wicht. s stellt sich die Frage: önnen wir
es uns leisten, bei der nterpretation eines
oroskops auf ilith und Priapus zu ver-
zichten? rst wenn verdrängte, vergesse-
ne Wunden und alte Muster angeschaut
werden,
sind
eilung
und
ntegration
möglich.
ein,
bis
sie
geklärt
sind.
ann
hat
ilith
ihre
ufgabe
erfüllt
und
den
ucksack
von ltlasten entleert, damit Priapus in
Wassermann
sein
schöpferisches
Poten-
zial frei und unabhängig entfalten kann,
indem neue soziale ontakte geschaen
werden.
as
Bedürfnis
des
ungfrau-
Mondes, sich anzupassen und zu funktio-
nieren,
hätte
bei
drian
dem
usdruck
eigener efühle und Bedürfnisse weichen
können.
Betonte ilith- und/oder Priapus-tellun-
gen
scheinen
in
Zusammenhang
mit
ewalterfahrungen durch Männer, Frau-
en
und/oder
dem
Familiensystem
zu
stehen.
s
sind
nicht
ausschlielich
ein-
schneidende und dramatische rlebnisse,
die sich tief in die eele einprägen. uch
unaufmerksame
uerungen
oder
ab-
wertende
Bemerkungen,
unbegründete
nschuldigungen
oder
irrtümliche
nnahmen
im
alltäglichen
Miteinander
lösen emotionalen chmerz und erlet-
zung aus, die dauerhaft nachwirken kön-
nen.
ede
rfahrung
ist
mit
dem
dabei
empfundenen efühl erfasst. iese abge-
speicherten
rfahrungen,
Bilder,
rinne-
rungen, rwartungen und laubenssätze
zieht das ehirn bei jedem neuen nput
hinzu.
as
ehirn »greift
also
auf
alle
nformationen der ergangenheit zurück,
um die neuen nformationen einzusortie-
ren, sodass sie einen inn ergeben«. (
5)
iese nterpretation schat unsere eali-
tät.
Dieter
Koch
und
Bernhard
Rindgen
bezeichnen
die
psiden
als
ore,
durch
die alte nergien in unser eben herein-
kommen und uns bestimmen.
Seite an Seite
ie nergie von ilith ist geistig-spirituel-
ler
atur,
nicht
sexueller.
ilith
ist
kühl,
nicht
leidenschaftlich
und
hei.
ie
ist
von
einer
ision,
einem
deal
inspiriert.
ie will dem Mann (dam) gleichgestellt
sein, ihm auf ugenhöhe begegnen. Mit
dieser geistigen instimmung schat sie
die oraussetzung für eine authentische,
echte
Begegnung
zwischen
Mann
und
Frau. ie will nicht als unterlegen, abhän-
gig
und
schwach
angesehen
werden.
ilith
will
ihren
eil
zu
einer
Beziehung
beisteuern. hr geht es um usgleich und
erechtigkeit. Mal ist eine:r obenauf, mal
der/die andere. Mal spendet der/die eine
rost, mal der/die andere. o wie es die
ituation erfordert.
Wir dürfen Lilith und Priapus
nicht als Archetypen verstehen.
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
lüften? ilith nicht länger zu ver-
einzeln
und
das
Potenzial
von
Priapus mit in die Waagschale zu
werfen,
erönet
eine
umfassen-
dere
ichtweise.
ber
orsicht!
er Blick in den tiefen rgrund
der eele ist inbegrien.
Heike Hellenthal,
Jg. 1961, gebürtig in Düsseldorf, lebt seit
31 Jahren in Aachen. Psychologische
Beraterin und Astrologin, Schwerpunk-
te: Astrologie und Traumdeutung.
Kontakt:
info@heike-hellenthal.de
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/hellenthal
Anmerkungen
1) nne Probst und Markus ehle: Priapus und ilith – ein
ialog. n: Meridian 2022/4, . 15 ff.;
sternwerkstatt.de/artikel/224-15
2) eike ellenthal: Wer bist du, ilith? n: Meridian
2026/2, . 36 ff.;
sternwerkstatt.de/artikel/262-36
3
) s werden aber auch weitere mögliche äter genannt,
was hier nicht bedeutsam ist.
4) ürgen raft: Priapus – nser triebhaftes Begehren im
oroskop. orderstedt, 2023, . 20.
5
) loudy Zakrocki: You manifest you. München,
1. uflage, 2025, . 38 – 39.
6) ajo Banzhaf, Brigitte heler: u bist alles, was mir
fehlt: uchbild und elbstbild im oroskop. München,
1996, . 76.
Gisèle Pélicot, 07.12.1952, 13:17 CET, 12:17 UT,
Villingen-Schwenningen/D, 48n04, 08e28,
Quelle: Marc Brun via Astrodatabank AA,
rückläuge Faktoren in Grau
56
Meridian 2026/3
S
ENSITIVE
P
UNKTE
n der letzten Meridian-usgabe
2026/2
haben
wir
im
rtikel
»isèle
Pélicot
ie
cham
muss die eiten wechseln«(
1)
von
Malea
Birke
ein
oroskop
von isèle Pélicot veröentlicht.
Zwischen
dem
rscheinen
der
letzten
und
dieser
Meridian-
usgabe
ist
es
dem
französi-
schen
ollegen
Marc
Brun
ge-
lungen,
die
eburtsuhrzeit
gemä
eburtsurkunde
der
eutsch-Französin
herauszunden.
ier
nun
die
als
gesi-
chert anzunehmende oroskopgrak.
1) www.sternwerkstatt.de/262-28
Zeichnung Frau Pélicot: © W.arter  BY- 4.0, Portrait by nn-ophie Qvarnström
ERGÄNZUNG ZU MERIDIAN 2026/2
Geburtsdaten von Gisèle Pélicot nun gesichert
quartetts. Wie zuvor ausgeführt, hinter-
lassen
alle
im
ehirn
abgespeicherten
rfahrungen und efühle puren, die bei
jedem
neuen
rlebnis
zur
inschätzung
herangezogen werden. m zu reifen und
erwachsen zu werden, ist es notwendig,
sich von den lternbildern zu lösen. ilith
und
Priapus
fungieren
als
eine
rt
nt-
wicklungshelfer.
iese
beiden
speziellen
Punkte auf der Mondbahn sensibilisieren
uns für unsere chattenbilder, die uns alte
Muster immer wieder aufs eue abspu-
len lassen. Wagen wir es, den chleier zu
Selbst- und
Suchbilder
ls
Punkte
auf
der
Mondbahn
sind
po-
und
Perigäum
in
das
zyklische
uf
und
b
unserer
motionen
eingebunden.
ie
inltrieren
unsere
efühlswelt,
die
durch
das
vierte
astrologi-
sche
Prinzip
symbolisiert
wird.
er
Mond
als
Persönlichkeits-
anteil
repräsentiert
unter
ande-
rem
das
weiblich-mütterliche
ltern-mago. r gilt bei der Frau
als
eil
des
elbstbildes,
beim
Mann
als
eil
des
uchbildes.
ine
psychologische
rundregel
besagt,
dass
»wir
in
unserem
Beziehungsleben zunächst nur zwei Mög-
lichkeiten
haben:
entweder
wir
ahmen
die
lternehe
nach,
oder
wir
machen
genau das egenteil«. (
6)
n beiden Fällen überlagern die (or-)Bil-
der
der
ltern
die
ntwicklung
eines
autonomen inneren Bildes.
»Suddenly I'm
not half the man I used to be. ere's a
shadow
hangin'
over
me«,
singen
die
Beatles in
»Yesterday«.
ier setzen unter
anderem
ilith
und
Priapus
an,
um
uns
von
den
störenden
emotional
xierten
Prägungen
zu
entbinden.
ementspre-
chend
ergibt
sich
eine
abgeänderte
arstellung
des
inneren
Beziehungs-
Abb. 6: Selbst- und Suchbilder
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
57
E
NTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE
U
m
die
inder
des
neuen
ahr-
tausends
zu
verstehen,
ist
es
hilfreich, sich im iagramm noch einmal
der
Menarchekurve
(rot)
zuzuwenden.
ie
steht
für
die
entscheidende
Phase
der
dentitätsbildung
des
rwachsenen-
elbst. Wenn zur selben Zeit ein kollekti-
ver
Planetentransit
stattndet,
werden
dessen ekte mindestens verdoppelt.
b den 2000er-ahrgängen deckt sich die
Menarchekurve
zusehends
mit
dem
upiter-ransit (violette inie), so dass alle
ab den 2000er-ahren geborene enera-
tionen bis auf Weiteres mit upiters för-
derndem
ückenwind
in
ihre
Pubertät
starten werden.
en
heutigen
upiter-anen
nter-25-
ährigen
werde
ich
zum
besseren
er-
ständnis die 1942 bis nfang der 1970er
geborenen Boomer-enerationen gegen-
überstellen,
denn
diese
haben
im
ontrast
zur
jungen
enerationen
eine
ranus-dominierte
Menarchephase
er-
lebt (gelbe plus rote urve = orange). m
die
folgenreichen
uswirkungen
dieser
scheinbar kleinen archetypischen nter-
schiede zu begreifen – upiter und ra-
nus haben ja einige chnittmengen und
kommen
in
der
egel
gut
miteinander
aus
–,
ist
es
aufschlussreich,
kurz
die
gänzlich
verschiedenen
ahmenbedin-
gungen
zu
beleuchten,
in
welche
die
ältere arde beziehungsweise die ungen
hineingeboren
sind.
ie
gesellschaft-
lichen und sozialen ahmenbedingungen
sind
keine
auenstehenden,
neutralen
Faktoren,
welche
mit
der
strologie
nichts zu tun haben, sondern sind immer
auch
ein
integraler
eil
des
kollektiven
Planetenpakets, welches indheit, ugend
und die kollektive dentität der enerati-
onen prägt.
Die Mütter
und der Zeitgeist
en
wichtigsten
inuss
auf
die
inder
haben natürlich ihre ltern, insbesondere
die
Mütter.
ie
Mütter
der
ranus-
betonten
enerationen
benden
sich
zum
prägenden
instieg
in
ihre
ltern-
rolle mehrheitlich zeitlich nahe an ihrer
Zuversicht
vermittelnden
zweiten
upi-
ter-Wiederkehr
(grüner
Balken).
ie
ltern der heutigen enerationen hinge-
gen stecken ab nfang der 2000er-ahre
mitten im aturn-eturn (grauer Balken)
oder haben diesen gerade hinter sich. or
den 1980er-ahren traf man also auf upi-
ter-ltern mit ihren ranus-indern, heu-
te im ontrast dazu auf aturn-ltern mit
ihren upiter-indern.
Für strologen ist es vollkommen plausi-
bel,
dass
man
sich
als
unverzagte,
ho-
nungsfrohe
upiter-geprägte
werdende
Mutter
komplett
anders
aufstellt,
als
wenn man gerade einen verantwortungs-
schwangeren
aturn-ransit
zu
Besuch
hat.
ie
allermeisten
upiter-Mütter
ge-
hen
von
aus
aus
locker
an
die
ache
heran.
ie
praktizieren
einen
intuitiven
rziehungsstil:
earning
by
oing.
ber
ihre
leinen: »as
wird
schon
werden.
ie wissen sich schon selbst zu helfen!«
uch
auf
die
eburt
bereiten
sie
sich
nicht gro vor. Welch ein krasser egen-
satz zu heute: n puncto eburt und in-
dererziehung werden in typischer aturn-
Manier sämtliche ventualitäten im or-
aus
bedacht
und
entsprechende
Ma-
nahmen getroen. atgeber werden gele-
sen, urse belegt und jede oene Frage
wird im nternet recherchiert. as eigene
intuitives
Wissen
geht
dabei
langsam,
aber sicher verloren. o ndet man im-
mer
öfter
tief
verunsicherte
Mütter,
die
sich
bei
und
nach
ihrer
aturn-Wieder-
kehr auf keinen Fall irgendeinen folgen-
reichen Fehler leisten wollen.
Freiheit versus
Überbehütung
indheit in den 1950ern bis in die 1980er-
ahre
hinein
bedeutete
vor
allem
viel
aum
und
elegenheit
zu
haben,
sich
selbst
zu
erfahren
und
durch
ersuch
und rrtum zwar öfters auf die ase zu
fallen,
aber
gerade
durch
den
dabei
Für Astrologen ist es plausibel,
dass man sich als honungsfrohe
Jupiter-geprägte werdende
Muer anders aufstellt, als wenn
man gerade einen Saturn-Transit
zu Besuch hat.
WIE DER ZEITGEIST GENERATIONEN GEBIERT
UND GENERATIONEN DEN ZEITGEIST FORMEN
Teil 15: Zu viel des Guten – Jupiter und die Kinder des neuen Jahrtausends
Friedel Roggenbuck
© sternwerkstatt M.arms
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58
Meridian 2026/3
E
NTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE
ihre inder. n der egel werden jene oft
gelobt,
erfahren
viel
rmutigung
und
werden obendrein von vielen ltern vor
aturns unangenehmen eiten beschützt.
ft erleben sie ihre ltern schon als lein-
kinder
als
private
oachs
und haueure, die versu-
chen,
überall
optimale
Bedingungen
für
ihre
prösslinge
zu
schaen
und ihnen die beschwerli-
chen eiten des ebens zu
ersparen. (
5)
Saturns neue
Exekutive
auf Erden
Mannigfaltig
ist
die
neue
elterliche
saturnische
in-
satztruppe:
axi-Mamas
chaueren
die
leinen, auch wenn der chulweg nur 500
Meter
weit
ist.
rohnen-ltern
werden
von einer pp gewarnt, wenn ihre inder
den
vorher
eingegrenzten
Bewegungs-
raum
verlassen.
Bulldozer-ltern
versu-
chen,
alles
aus
dem
Weg
zu
räumen
ganz
gleich,
ob
vegetarische
ost
oder
unbequeme
ehrer.
lles
vermeintlich
Problematische muss weg. Für ärtefälle
wie: »Mama, ich hab meine urnsachen
vergessen!« oder: »ch hab eine voll krasse
ote bekommen. etzt ist mir echt übel.
ol mich bitte hier raus!«, gibt es die all-
zeit
bereiten
ettungshubschrauber-
ltern.
nd
schlielich
die
ampfhub-
schrauber-ltern, die sich ihrer inder wil-
len
im
til
einer
militärischen
ingreif-
truppe überall einmischen: seien es o-
ten,
itzordnung,
erpegung,
Ziel
des
Wandertages et cetera.
Fairerweise
muss
man
zwischen
zwei
elterlichen
Motivationslagen
unterschei-
den.
ie
eine
basiert
auf
einem
ausge-
prägten
ontrollbedürfnis,
oftmals
aus
ngst vor einem sozialen bstieg, welche
von den ltern auf ihre inder projiziert
wird und der icherung der arrierechan-
cen
ihrer
prösslinge
dient.
ie
andere,
gröere ruppe ist einfach nur ängstlich
und
sieht
eine
Welt
voller
potenzieller
efahren,
vor
denen
man
seine
inder
beschützen
muss.
bendrein
wollen
sie
selber nichts falsch machen. Beide rup-
pen, wie könnte es anders sein, »wollen
natürlich nur das Beste« für ihre inder.
e krasser die berbehütung von eiten
der
ltern,
desto
weniger
hancen
blei-
ben
den
indern,
ihren
eigenen
aturn
angemessen zu entwickeln. Frustrations-
überbehüteten
inder
gerade
zu
nden
sind
und
welche
vermeintlichen
efah-
ren auf sie lauern. ie versuchen, soweit es
geht,
ihre
inder
vor
den
ücken
des
ebens zu schützen und checken prophy-
laktisch alle ventualitäten im oraus ab.
ie
alente
ihrer
prösslinge
werden
gezielt gefördert und deren Freizeit leider
allzu
oft
durchorganisiert.
Meist
bleibt
verschwindend
wenig
unstrukturierte
estzeit übrig – aber egal, drauen sind ja
sowieso keine anderen inder mehr.
ls junge rwachsene bleiben sie oft bis
weit in ihre Zwanziger zu ause im otel
Mama,
denn
Mieten
und
ebens-
haltungskosten
sind
heutzutage
ohne
nterstützung
der
ltern
meist
viel
zu
teuer, um sie selber stemmen zu können.
(
3)
ie
ltern
sind
seit
den
2000er-ahren
mehrheitlich
zu
Freunden,
orbildern
und Mentoren avanciert. ebellion gegen
diese neuerdings »ziemlich besten Freun-
de« ist also nicht mehr angesagt.
ie
ebellion
der
achkriegsgeneratio-
nen
gegen
ihre
ltern
ist
deshalb
nicht
wie
lange
postuliert
ein
fester
Bestandteil der Pubertät an sich, sondern
wurzelt
in
ihrer
kollektiven
ranus-Prä-
gung.
igide
achkriegsstrukturen
und
verklemmtes
leinbürgerdasein
waren
unvereinbar
mit
ihrem
uranischen
Frei-
heitsgefühl. (
4)
ie
meisten
ltern
begegnen
ihren
in-
dern heute viel zugewandter als früher. m
egensatz
zu
den
meisten
ltern
der
Boomer, die oft genervt von ihren pröss-
lingen waren, ihnen nicht viel durchgehen
lieen
und
sie
schnell
bestraften,
sind
viele ltern heutzutage die gröten Fans
gesammelten
rfahrungsschatz
des
cheiterns elbstvertrauen, esilienz und
eine
sehr
frühe
elbstbestimmung
zu
entwickeln. iel unstrukturierte Zeit mit
wenig
festen
ahmenbedingungen
und
Freizeitangeboten
fördern
deenreich-
tum, nnovationskraft und groe reativi-
tät.
rauen
»an
der
frischen
uft«
nden sich immer pielkameraden. (
1)
ie
ids
organisieren
sich
selber
und
haben
ihren
pa
dabei.
Man
geht
bei
jedem
Wetter
eigenständig
zur
chule.
ie ltern lassen ihren indern meist eine
sehr
lange
eine
nach
dem
Motto:
»omm
nach
ause,
wenn
es
dunkel
wird.« ft sieht man sich nur zu ssens-
zeiten.
orgen
um
ihre
ids
machen
sie
sich selten, denn gegen die früher durch-
lebten
Wirren
des
rieges
und
die
nt-
behrungen der achkriegsjahre erscheint
den ltern die egenwart ziemlich unge-
fährlich.
as
meist
fehlende
Bonding
zu
ihren
ltern (
2) führte oft zu einem sehr frü-
hen
bsprung
der
ugendlichen
von
zu
ause
in
eine
Wohngemeinschaft
oder
erst
einmal
auf
groe
eise.
bendrein
sind die Mieten noch zahlbar, obs einfach
zu nden und der ebensunterhalt relativ
einfach zu bestreiten.
llfällige Probleme konfrontiert und löst
man selber – ohne ilfe der ltern. o er-
werben sich die ranus-betonten ene-
rationen
einen
groen
chatz
saturni-
scher ebenserfahrung und einen freien,
autarken ebensstil.
Überbehütet unter dem
Helikopterradar
ie inder des neuen ahrtausends hin-
gegen treen auf aturn-geprägte, poten-
ziell
besorgte
ltern,
die
im
egelfall
immer
gerne
wissen
möchten,
wo
ihre
Bulldozer-Eltern versuchen, alles
aus dem Weg zu räumen – ganz
gleich ob vegetarische Kost oder
unbequeme Lehrer.
© ingram-images
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Meridian 2026/3
59
E
NTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE
indheit
ausgeschüttet:
überquellende
inderzimmer
mit
vollen
pielregalen,
dutzenden
uscheltieren,
pielguren,
Bilderbüchern, udio- und pielkonsolen.
mmer
wieder
uten
neue,
spannende
Prinzessinnen- und eldenabenteuer und
noch angesagtere ierguren und piele
Markt und Medien.
ls ugendlicher trit man dann auf ein
nline-niversum mit total überborden-
den
ptionen
und
fast
unlimitierten
onsum- und ommunikationsmöglich-
keiten, nur um als junge rwachsene auf
der
Medien-ouch
zu
landen,
wo
eine
nette,
elektronische
ausangestellte,
die
allwissende, freundliche, wunscherfüllen-
de Prinzessin
Siri
oder
Alexa,
alles dafür
tut, auf Zuruf das bjekt der Begierde so
schnell wie möglich herbeizuzaubern.
as
ahnehäubchen
dieser
upiter-
verwöhnten und recht aturn-losen rt
zu
leben,
bieten
mazon
&
o.
Beim
osenkauf
einfach
mal
fünf
verschiedene
x-
emplare
schicken
lassen. ier davon
kann man ja gratis
wieder zurücksen-
den – der chred-
der
lässt
grüen!
ein Wunder, dass
dieser
beruss
unsere Welt domi-
niert,
denn
auch
das
Fundament
des
apitalismus
ruht
untrennbar
auf
dem
ewig
expandieren-
den upiter-Prinzip. nd damit dies funk-
tioniert,
müssen
immer
wieder
neue
redite aus dem ut gezaubert werden,
neue
Bedürfnisse
und
noch
attraktivere
Produkte
für
alte
und
neue
frisch
geschaene
Zielgruppen
auf
den
Markt
geworfen werden.
Mittlerweile
haben
wir
uns
so
an
diese
upiterhafte
angart
gewöhnt,
dass
schon kleinste inschränkungen oder gar
Bemühungen, das anze etwas herunter-
zufahren
(aturn),
auf
heftigste
egen-
wehr treen. o sind wir augenscheinlich
auf ewig zum Wachstum verdammt. Zum
lück haben relativ viele junge Menschen
den rrsinn einer solchen ebensführung
durchschaut
und
bemühen
sich
nach
räften, nachhaltiger zu leben. ielleicht
trägt
ihre
kollektive
Pluto-chütze-
tellung ja dazu bei, jene übertriebenen,
überbordenden
eiten
des
upiter-Prin-
zips zu transformieren.
versucht nicht krampfhaft aus der orm
auszusteigen. ls gröter Planet ist er die
orm.
r
ist
der
Mainstream.
erbote
überlässt
er
seinem
ollegen
aturn.
r
inspiriert und beügelt die angenehmen
eiten
des
ebens.
upiter
ist
Philosoph
und edonist in einem. r hat immer den
groen Wurf, immer neue uperlative zur
and und verspricht ein and der unbe-
grenzten Möglichkeiten.
ies gilt besonders für die von 1995 bis
2007
geborene
Pluto-chütze-enerati-
on, welche ja nicht nur eine upiter- son-
dern
zusätzlich
noch
eine
kollektive
chütze-Betonung
hat.
Für
die
meisten
von ihnen, in unserer emisphäre ufge-
wachsenen, heit das ein eranwachsen
ohne
Mangel
und
Beschränkung
(a-
turn). as groe Füllhorn wird über der
toleranz,
mpulskontrolle,
elbstständig-
keit,
esilienz,
erantwortungsbewusst-
sein
und
ein
geerdetes,
nachhaltiges
elbstbewusstsein
lassen
sich
so
nicht
kultivieren.
hne
ersuch
und
rrtum
und
die
öhen
und
iefen
der
überra-
schenden chterbahnfahrten des echten
ebens
kann
das
nicht
gelingen.
nd
dieses
raining
fängt
schon
beim
chul-
weg an.
lücklicherweise
bil-
det
dieser
lterntyp
noch nicht die Mehr-
heit
der
ltern,
aber
die
allgemeine
en-
denz geht denitiv in
diese
ichtung.
in
Phänomen, das Mitte
der
2000er-ahre
mit
den ltern der Pluto-
Waage-eneration (*1972 – 1983) mode-
rat
begann,
aber
seit
gut
zwölf
ahren
stark im ommen ist. enn nun stammt
das
ros
dieses
lterntypus
aus
der
kontrollverliebten,
aturn-anen
Pluto-
korpion- oder eptun-teinbock-ene-
ration. (*1984 – 1995/1998). hre dauer-
supervisierten inder gehören zur Pluto-
teinbock-eneration (*2009 – 2023).
Prinzessin Lillifee auf dem
Ponyhof der unbeschränkten
Möglichkeiten
Wie
unterscheiden
sich
die
ranus-
geprägten
ugendlichen
der
damals
jungen
Boomer-enerationen
von
den
neuen upiter-Youngsters?
n
den
schrillen,
freiheitsliebenden
ugendszenen
der
jungen
ranus-ene-
rationen der 1960er- bis in die 1990er-ah-
re hinein darf jeder sein, was er ist. Man
experimentiert
mit
ollen
und
dentitä-
ten,
egal
wie
absurd,
schräg,
überdreht,
abgehoben, dumm oder genial das anze
daherkommt. in chlagzeugsolo auf der
Beerdigung,
ein
Fisch
auf
dem
Fahrrad,
ein erd im nzug, alles ist okay, aupt-
sache, es ist anders! ie Peergroup steht
früh ganz oben. ie ltern nerven nur. er
frühe bsprung ins selbstbestimmte e-
ben ist zentral. ieles ergebrachte wird
erst
einmal
reexartig
über
Bord
geworfen. Man ist spontan, ernderisch,
improvisiert
und
lässt
sich
vom
eben
überraschen.
anz
anders
stehen
die
inge
in
einer
exaltierten
upiter-eneration.
upiter
Jupiter versucht nicht
krampha, aus der Norm
auszusteigen. Als größter Planet
ist er die Norm. Er ist der
Mainstream.
Das große Füllhorn wird über der
Kindheit ausgeschüet.
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NTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE
und atgeber:innen im etz, die sich um
alle
möglichen
emenlagen,
die
früh-
pubertäre eens beschäftigen, kümmern
ein
sich
selbstverstärkender
virtueller
reislauf.
arunter
eine
groe
char
zwölähriger Mädchen, die als erfolgrei-
che
nuencerinnen
ontent
für
gleich-
altrige, aber auch um einige ahre jüngere
Mädchen
machen.
ie
geben
chmink-
tipps,
verbreiten
neueste
rends,
helfen
motionen
und
rlebnisse
einzuordnen
und
geben
ihren
Fans
das
efühl,
sich
aufgehoben
und
als
eil
einer
ommu-
nity zu fühlen.
Analoges Leben
halbiert sich
in weiterer, oft unterschätzter ollateral-
schaden
ist,
dass
durch
die
exzessive
utzung
des
martphones
alle
mögli-
chen analogen eiten des ebens viel zu
kurz kommen. as mag für rwachsene
verkraftbar sein, aber für eens, die gera-
de
dabei
sind,
die
Fundamente
ihres
rwachsenen-elbst
zu
errichten,
kann
die radikale ürzung dieser unverzichtba-
ren
rfahrungen
in
der
analogen
Welt
gravierende Folgen haben. (
7)
uch
die
Zeit,
in
der
ugendliche
mit
ihren
guten
Freunden
in
der
analogen
Welt
abhängen,
hat
sich
zwischen
2011
und 2019 halbiert und fällt bis heute wei-
ter. ieser rend hinterlässt in der westli-
chen
Welt
gravierende
puren.
berall
schlieen heute mangels nachrückenden
jüngeren
Publikums
teils
jahrzehntelang
existierende
lubs,
iskotheken
und
zenetres.
ie
eneration
mit
eptun
in
Wasser-
mann (*1998 – 2012) ist die erste, welche
schon
im
eeniealter
ihre
onungen,
Wünsche
und
ehnsüchte
(eptun)
im
etz
und
mithilfe
des
etzes
(Wasser-
mann) zu verwirklichen sucht. ie inves-
tiert
viel
erzblut
online,
zeigt
aber
wegen der stark reduzierten rfahrungs-
möglichkeiten
in
der
analogen
Welt,
in
der
man
in
chtzeit
onikte
austrägt,
unbequeme
oder
fremde
ituationen
konfrontiert, eine groe erletzlichkeit –
tichwort:
»
eneration
chneeocke
«
.
iele von ihnen sind deshalb auf chutz-
räume,
sogenannte ›afe
paces‹,
ange-
wiesen.
Wie
dem
auch
sei:
ie
eptun-
Wassermann-eneration
wird
rückbli-
ckend
die
einzige
eneration
sein,
die
weitestgehend
verbotsfrei
mit
ihrem
martphone und der grenzenlosen Fülle
der ocial Media aufwachsen konnte.
Die Schattenseiten
Uranus‘ und Jupiters
uf
der
ranus-eite
ndet
man
errati-
sche
Brüche,
provozierendes
necken,
Fanatismus, opfgeburten und vollkom-
men abgehobene ebensentwürfe. s gibt
den
»Rebel
Without
a
Cause«
das
nderssein
um
jeden
Preis
und
nicht
wenige
ugendliche
mit
exzentrischen
und schräg-verrückten Macken.
upiters
chattenseite
hingegen
tritt
oft
als
ein
grenzenloses,
generelles »iel
zu
viel«
ohne
Ma
und
Bremse
in
rschei-
nung.
Man
denke
an
den
pielzeug-
sunami
in
den
inderzimmern,
an
die
schier endlosen arianten, ptionen und
Modelle
bei
der
Freizeitgestaltung,
bei
usbildung und tudium, beim hoppen
und
eisen,
bei
der
Partnerwahl
über
ating-pps
und
so
weiter.
m
oen-
sichtlichsten
begegnet
man
dem
ent-
grenzten upiter jedoch in der exzessiven,
stundenlangen, oft pausenlosen utzung
des allgegenwärtigen martphones, dem
treuesten Freund und ebenspartner, den
die pätmoderne kennt.
ie
olle
des
ranus
agiert
man
heute
meist
nicht
mehr
selber
im
analogen
eben aus, sondern sucht und erlebt sie
auf dem isplay. inzig das eigene Medi-
enverhalten
wird
immer
uranischer:
prunghaftigkeit,
ervenkitzel,
nthem-
mung, angeweileintoleranz und ensati-
onssuche
schaukeln
sich
gegenseitig
hoch. levere lgorithmen verführen die
jungen ser dazu, sich im onsum einer
endlosen
Flut
von
kurzen
ikok-Film-
chen – viele davon mit unerwarteten, ver-
rückten,
ergo
uranischen
nhalten
zu
verlieren. Bestenfalls kreiert man ab und
zu
auch
selber
mal
etwas
und
stellt
es
dann ins etz.
m
esümee
lässt
sich
sagen,
dass
das
»Zuviel
von
ranus«
der
1960er-
bis
1990er-ahre seit gut 30 ahren durch ein
»Zuviel von upiter« ersetzt wird. nd so
tönt es heute eher: »Warum evolution?
Wir haben doch alles!«
Jupiters
Kollateralschäden
upiters
optimales
Propagandawerkzeug
und
sein
eigentlicher
amechanger
ist
das iPhone. s kommt 2007 mit Pluto und
upiter in chütze auf den Markt. Bald da-
nach
wird
das
eben,
so
wie
es
in
den
sozialen Medien stattndet, immer toller,
immer optimaler. b auf dem ele, mit
Freunden, im rlaub, jeder sieht gut aus
und
ist
immer
total
gut
drauf.
lasse
Freunde,
optimale
Partys,
gute
aune,
grandiose
aturkulissen
und
beneidens-
werte ettings, wohin man auch kommt.
ie
unangenehmen
eiten
des
ebens
lösen sich auf dem isplay immer mehr in
uft
auf.
as
gelungene
orzeigeleben
wird zum Mastab. upiter siegt auf gan-
zer inie.
ber ist es nicht seltsam, dass die Zahl der
ugendlichen mit epressionen, ngststö-
rungen
und
elbstverletzungen
seit
n-
fang
der
2010er-ahre
unaufhörlich
in
schwindelnde
öhen
steigt?
(
6)
ies
sind genau die ahre, in denen ugendliche
die
ersten
ausrangierten
martphones
ihrer ltern bekommen, pple die Front-
kamera und die sozialen Medien die ike-
und hare-Buttons einführen, welche den
Fokus nunmehr auf das Bewerten der ge-
posteten nhalte legen.
a die Mädchen wesentlich mehr Zeit als
ungs in den sozialen Medien verbringen,
sind sie nun die auptbetroenen. iele
von ihnen halten dem konstanten ruck
der ewig schönen örper und strahlenden
esichter, denen sie dort begegnen, nicht
mehr stand. Wer sich selber für zu dick,
unschön, unattraktiv oder für eine om-
munikationsniete
hält,
fühlt
sich
umge-
ben
von
diesen
begnadeten
isplay-
Performern auf gänzlich verlorenem Pos-
ten.
ie
Messlatte
ist
dann
einfach
zu
hoch.
Bei
10-
bis
14-jährigen
amerikani-
schen Mädchen hat sich die Zahl der ot-
aufnahmen
wegen
elbstverletzung
zwi-
schen 2010 und 2020 verdreifacht – be-
sonders das itzen steht ganz oben – und
die Zahl der uizide mehr als verdoppelt.
icht zuletzt deshalb gibt es ein eer von
Mutmachern,
oachs,
nuencer:innen
© ingram-images
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
61
E
NTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE
Ein Gefühl, sich im Kosmos
aufgehoben zu wissen, ein
elementarer Optimismus
ist ganz zentral.
nen
als
in
allen
früheren
enerationen
weder an ott noch an das ebet. ier
zeigt sich die transformative raft Plutos.
Man wendet sich nicht an konventionelle
eligionen, sondern versucht auf anderen
Wegen
etwas
innstiftendes
für
das
eigene eben zu nden. in efühl, sich
im
osmos
aufgehoben
zu
wissen,
ein
elementarer
ptimismus
ist
dabei
ganz
zentral. bwohl die meisten politisch viel
interessierter und besser informiert sind
als
alle
eneration
davor,
ist
es
vielen
ihrem eelenfrieden zuliebe wichtig, sich
nicht
von
den
orrornachrichten
der
gerade laufenden riege runterbringen zu
lassen. ie fokussieren lieber auf optimis-
tischeren nput. azu gibt es viele positiv
denkende
nline-ommunities,
welche
oft von weltoenen, ermutigenden, ganz-
heitlich denkenden und lebenden jungen
nuencer:innen
ins
eben
gerufen
wer-
den,
um
zumindest
in
der
eigenen
emeinschaft den aum für aufbauende,
visionären räfte zu halten.
Teil 16 in der nächsten Meridian-Ausgabe:
Von der digitalen Schwemme in die ana-
loge Klemme.
Friedel Roggenbuck,
Astrologe und Begründer des Astrodramas,
forscht, meditiert und schreibt in seiner Eremi-
tage unterhalb der Akropolis der Insel assos
über Archetypen, Evolution, Planetenzyklen
und kollektives Bewusstsein.
Kontakt:
astrofriedel@yahoo.de
Artikel:
sternwerkstatt.de/autor/roggenbuck
Anmerkungen
1) in gutes Porträt dieses Zeitgeists findet sich in ape
erkelings: er unge muss an die frische uft.
2) iehe auch eile 4 und 5 dieser rtikelserie:
sternwerkstatt.de/artikel/244-56
und
sternwerkstatt.de/artikel/245-55.
3
) hnen deshalb aber pauschal nselbstständigkeit zu
unterstellen, ist fehl am Platz.
4) m hythmus eines 85-jährigen Zyklus wird die Welt
noch gut 15 ahre warten müssen, bis dass sich gegen
2042 diese kollektive uranisch-rebellische rundhal-
tung Pubertierender erneut seine Bahn brechen wird.
5
) Mehr zu den paradoxen, aber gravierenden Folgen
dieser orzugsbehandlung im nächsten eil dieser
rtikelserie in Meridian 4/2026.
6) chwere ngststörungen und epressionen bei ugend-
lichen und jungen rwachsenen in den  haben sich
zwischen 2011 und 2019 mehr als verdoppelt.
ie ntwicklungen in den meisten anderen -
ändern sind ähnlich. iehe: eneration ngst,
onathan eidt, 2024.
7) Mehr dazu in der nächsten Folge dieser rtikelserie in
Meridian 4/2026.
ersten, leicht zu bedienenden, leistungs-
starken
martphone
plus
einer
starken
neuen 3-erbindung fällt der kollektive
tartschuss für das nternet on the go. in
echter
Quantensprung,
denn
bis
dahin
hatten die meisten Menschen nur am hei-
mischen
P
Zugang
zum
etz.
uer-
dem sind mobile hips nun fast so leis-
tungsstark wie ein P, so dass man fast
alle
Facetten
der
digitalen
Wunderwelt
nun auch – ganz chütze-typisch – un-
terwegs genieen kann.
chnell
werden
auch
die
ersten
orts-
basierten
pps
entwickelt,
so
dass
man
immer wei, wo man selber ist, wo in der
Fremde otels und estaurants zu nden
sind, wo sich die Freunde gerade rumtrei-
ben oder wo man sein martphone verlo-
ren hat. ie oftware lokalisiert nun alles,
nur
mit
der
eigenen
rientierung
im
aum ist es mit der Zeit immer schlechter
bestellt.
inder,
die
mit
den
rtungs-
diensten
sozialisiert
werden,
haben
schlechte arten. Bei P-usfall in frem-
der
mgebung
irrlichtern
sie
verloren
durch die Welt.
ie
atsache,
dass
man
die
nlinewelt
nun überall dabeihaben kann und man es
sowohl
auf
jedem
bequemen
ofa,
als
auch im Wartezimmer oder im Bus nut-
zen kann, lässt die mit dem martphone
verbrachte
Zeit
steil
durch
die
ecke
gehen.
nd
ehe
man
sich‘s
versieht,
ist
jung und alt mehr oder weniger süchtig
danach
geworden,
denn
die
lgorith-
menentwickler
der
ocial-Media-Platt-
formen
sowie
vieler
pps
übernehmen
die
grundlegenden
pielregeln
und
pro-
torientierten
rundlagen
eines
notori-
schen
upiter-Metiers,
der
lücksspiel-
branche.
Wer
hätte
gedacht,
dass
oft-
wareentwickler
einmal
von
den
piel-
höllen
as
egas‘
inspirierte
Fortbildun-
gen belegen würden!
Die
Sinnsucher
as Zeichen chütze wird traditionell mit
eligion
verbunden.
llerdings,
wenn
man den groen ugendstudien vertrau-
en kann, glaubt ein wesentlich gröerer
Prozentsatz
der
Pluto/chütze-ebore-
Weltverändernde
Schütze-Innovationen
und Erfindungen
er chütze-rchetyp besitzt neben den
klassischen
upiter-nteilen
noch
eine
sehr raum-, bewegungs- und abenteuer-
orientierte körperliche eite. o wäre eine
Pluto/chütze-eneration eigentlich wie
gemacht dafür, die weite Welt da drauen
zu erkunden und euland zu entdecken.
ur
dummerweise
begann
1995,
just
in
ihrem ersten eburtsjahr, mit upiter und
Pluto in chütze der iegeszug der Billig-
ieger.
ls
die
Pluto/chützen
dann
ins
eisealter kommen, sind selbst die entle-
gensten
trände
des
Mittelmeers
er-
schlossen
und
mit
iegestühlen
zuge-
pastert. uf dem ganzen lobus gibt es
dank nstagram & o kaum noch einen
besonderen
rt,
der
noch
keinen
Mas-
sentourismus angezogen hätte, geschwei-
ge denn einen Platz, wo man sich noch als
Pionier fühlen könnte. rgo gibt es wirkli-
ches euland nur noch im etz! nd in
der
at:
Wenn
man
davon
spricht,
was
diese
eneration
an
tollen
ingen
und
rneuerung in die Welt gebracht hat, sind
gefühlte 90 Prozent davon inge, die im
etz passieren oder zumindest ohne das
etz nicht existieren könnten.
ein Wunder, denn 1994/1995, mit upi-
ter in chütze, hob das frische nternet so
richtig ab. 1995 wird auerdem die erste
Webcam,
die
man
direkt
mit
einem
P
verbinden kann, lanciert – seit gut zehn
ahren für viele junge Pluto/chützen ein
unverzichtbarer
eil
ihrer
digitalen
xistenz, denn viele produzieren eigenen
ontent: ikok- und Youube-lips für
ihre
Follower.
1995
wird
ein
weiteres,
heute
allgegenwärtiges
upiter-ptimie-
rungswerkzeug
marktreif:
n
apan
wird
Purikura,
die
erste
Bildbearbeitungssoft-
ware, in Fotokabinen installiert. uch die
fremdenfreundliche
Multi-ulti-Facette
des chütze-rchetyps erfährt im selben
ahr
mit
ating-pps,
wie
match.com,
einen
groen
chub,
der
sich
schnell
in
einer
starken
Zunahme
interkultureller
hen manifestiert. in Meilenstein für den
raumorientierten,
horizonterweiternden
chütze-spekt
ist
die
P-Freigabe
für
die
zivile
utzung
im
selben
ahr,
ohne
welche gefühlt die älfte unserer heuti-
gen pps nicht funktionieren würde.
Zwölf
ahre
später
nde
2007,
upiter
und Pluto sind wieder in chütze – lan-
ciert
pple
das
iPhone.
Mit
diesem
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
62
Meridian 2026/3
DAV
AKTUELL
zum ongressmotto und führt die unter-
schiedlichen trömungen der strologie
zu einem gemeinsamen ern zusammen.
eben
diesen
öhepunkten
bietet
das
Programm
eine
beeindruckende
Band-
breite weiterer orträge, Workshops und
urzimpulse
(
»Auf
den
Punkt
…«
),
die
unterschiedlichste astrologische nsätze
beleuchten.
in ganz besonderer aum für ustausch
und
nspiration
ist
der
nfo-Markt
der
strologie am amstag von 14 bis 16 hr.
ier
haben
eilnehmerinnen
und
eil-
nehmer die Möglichkeit, eigene Projekte,
Forschungsideen
oder
astrologische
nsätze
an
Meta-Plan-afeln
zu
präsen-
tieren. s steht der persönliche ialog im
ordergrund: Fragen stellen, deen disku-
tieren,
mpulse
aufnehmen.
er
nfo-
Markt
macht
die
kreative
ielfalt
der
astrologischen
zene
unmittelbar
erleb-
bar
und
lädt
dazu
ein,
miteinander
ins
espräch zu kommen.
erade dieser oene ustausch ist es, der
den -ongress so einzigartig macht.
Zwischen
orträgen,
bei
gemeinsamen
Mahlzeiten, Workshops und nicht zuletzt
der
geselligen
bendgestaltung
ent-
stehen
Begegnungen,
die
oft
weit
über
das Wochenende hinaus wirken.
er -ongress 2026 ist damit nicht
nur eine Fortbildungsveranstaltung, son-
dern ein lebendiges Forum der strologie
– ein rt, an dem ielfalt nicht trennt,
sondern verbindet.
eien ie dabei – wir sind strologie!
Wolfgang
Steven,
1.
Vorsitzender
DAV.
Kontakt:
w.steven @astrologenverband.de
om
2.
bis
zum
4.
ktober
2026
wird
Bad
issingen
erneut
zum
lebendigen
Zentrum astrologischer Begegnung: er
ongress
des
eutschen
strologen-
erbandes
steht
unter
dem
inspirieren-
den
Motto
»Wir
sind
Astrologie
Die Vielfalt als verbindende Kraft«.
in
Wochenende, das nicht nur Wissen ver-
mittelt,
sondern
vor
allem
verbindet
Menschen,
Perspektiven
und
astrologi-
sche Wege.
er -ongress ist weit mehr als eine
bfolge von orträgen. r ist ein rt der
Begegnung: ier treen sich olleginnen
und
ollegen
aus
dem
gesamten
deutschsprachigen
aum,
tauschen
r-
fahrungen
aus,
knüpfen
neue
ontakte
und erweitern gemeinsam ihren astrolo-
gischen orizont. b erfahrene Praktike-
rin
oder
neugieriger
insteiger
dieser
ongress lebt von der ielfalt seiner eil-
nehmer.
in besonderes ighlight sind die aupt-
referenten,
die
das
Programm
prägen
und zentrale mpulse setzen:
Ingrid
Zinnel
erönet
den
ongress
mit
einem visionären Blick auf strologie in
einem
neuen
Bewusstsein.
hr
ortrag
verspricht,
die
astrologische
Praxis
in
einen gröeren geistigen Zusammenhang
zu
stellen
und
neue
Perspektiven
zu
erönen.
Dr.
Bernhard
Firgau
widmet
sich
der
Frage
nach
der
ynchronizität
jenem
geheimnisvollen
Zusammenspiel
von
innerer und äuerer Welt, das astrologi-
sches enken seit jeher begleitet. eine
usführungen gehen über den Zufall hin-
aus und führen mitten in die iefe astro-
logischer eutung.
Ute Flörchinger
zeigt in ihrem Beitrag die
ielfalt prognostischer Methoden in der
Beratungspraxis
auf.
hr
ortrag
verbin-
det
fundiertes
Wissen
mit
praktischer
nwendbarkeit
und
gibt
wertvolle
m-
pulse für die tägliche rbeit.
en
bschluss
gestaltet
Mona
Riegger
mit ihrem ortrag
»Von der Vielfalt zur
Essenz«.
ie
spannt
den
Bogen
zurück
Wir sind Astrologie!
Der DAV-Kongress 2026
in Bad Kissingen lädt ein
Astrologische Gesellschaft
Frankfurt am Main e. V.
www.astrologische-gesellschaft.org
1. orsitzende: Fabia uhlmann
ortragsprogramm: ndreas Bleeck
(ize-orsitzender)
ie esellschaft lädt regelmäig zu orträgen rund
um astrologische emen ein.
ie eranstaltungen nden jeweils dienstags statt
und bieten aum für ustausch, Forschung und
gemeinsames ernen.
eschäftsstelle: 60385 Frankfurt am Main
el.: +49 151 59 17 55 28
Aktuelles
05.05.: ommy ust, spekte, albsummen und
armonics (online)
12.05.: Petra örfert, omöopathie und stro-
logie (Präsenz und online)
26.05.: abine euchleuthner, räume im oro-
skop (online)
09.06.: eorg tockhorst, Zur evolution der
strologischen Zeitalter (online)
23.06.: arin fshar, reativworkshop ‚stro-
logische prache‘ (Präsenz und online)
Deutscher Astrologen-Verband e. V.
www.astrologenverband.de
1. orsitzender: Wolfgang teven
w.steven@astrologenverband.de
el.: +49 7071 76916
eschäftsstelle: Birgit ummer
üschenkamp 12, 59558 ippstadt
el.: +49 2941 924995
dav@astrologenverband.de
Aktuelles
02.-04.10.: -ongress in Bad issingen
Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
Meridian 2026/3
63
A
STROSZENE
– V
ERBÄNDE
UND
T
ERMINE
Astrologische Arbeitsgemeinschaft
Stuttgart e. V.
www.astrologie-ag-stuttgart.de
er erein organisiert seit 1988 orträge zu
astrologischen emen.
orstände: ieter ollong, va ill, ngelika
chmidt-ollong
eschäftsstelle: asenbergstr. 54, 70176 tuttgart
el.: +49 711 61 66 08
dieter.gollong@t-online.de
Aktuelles der astrol. Arbeitsgemeinschaft
Bis auf Weiteres nden die orträge online
mit Zoom statt; nformationen hierzu unter
www.astrologie-ag-stuttgart.de,
nmeldung
über
astrologie.ag.stuttgart@t-online.de.
12.05.: Franziska ngel, Finsternisse
09.06.: rnst tt, eutung der ekundärdirek-
tionen (Progressionen)
Astrofest
www.astrologie-abc.de/astrofest
ndreas Bleeck organisiert das strofest in
armstadt auf ow-Budget-bene.
Arbeitsgruppe Mundanastrologie
ontakt: nne . chneider
annec.schneider@gmx.de
Symposium traditionelle Astrologie
Birgit von Borstel
info@birgitvonborstel.de
Astrologische Gesellschaft Zürich
www.astrologische-gesellschaft.ch
ie strologische esellschaft Zürich, gegründet
1997, hat sich zum Ziel gesetzt, die Beziehungen
der strologie zu anderen Wissensgebieten
aufzuzeigen. Zugleich will sie allgemein die kzep-
tanz der strologie in der esellschaft fördern.
Präsidentin: Beatrice anz
eschäftsstelle: ierbrechtstr. 68, 8053 Zürich
el.: +41 44 361 41 42
info@astrologische-gesellschaft.ch
Aktuelles
19.06.: Michael llgeier, ie upiter-Zyklen und
ihre mundane Bedeutung in der zweiten ahres-
hälfte 2026
Europäischer Verband Vedischer
Astrologen (EVVA)
www.ev-va.de
orsitz: icholas ewis und
udrun ewis-chellenbeck
elzgasse 24, 55232 lzey
el.: +49 6731 999 56 57, +49 15781 661 715
info@ev-va.de
Kosmobiologische Akademie
Arbeitsgemeinschaft KAA
www.kosmobiologische-akademie.de
osmobiologische kademie e. .
m chattwald 37, 70569 tuttgart
1. orsitzender: erhard ukert
el.: +49 711 30 575 20, Fax: 30 575 21
info@kosmobiologische-akademie.de
Schweizer Astrologenbund (SAB)
www.astrologenbund.ch
er chweizer strologenbund (B) wurde am
18. anuar 1983 als ereinigung chweizer stro-
logen und an der strologie interessierter chüler
und aien gegründet.
Postfach 331, 8042 Zürich
el.: +41 1 930 21 76
info@astrologenbund.ch
Aktuelles beim SAB
19.05.: Monica issling / eorges . oos,
ünstliche ntelligenz & ransformation der
rbeitswelt: Was bleibt?
15.06.: Martin ebastian Moritz, Zurück ins
Patriarchat? esellschaft und ndividuum im
Feuer-uft-Zyklus
Schweizer Astroforum (SAF)
www.saf.ch
as F wurde am 07.11.1981 als tudiengemein-
schaft im mfeld der ehrtätigkeit von
eidi ohmen gegründet.
Präsident: ndrea ohn
saf@saf.ch
VDA – Vereinigung deutschsprachi-
ger Astrologie-Organisationen e. V.
www.astrologieverband.org
1. orsitzender: olf Baltensperger
. . eer-tr. 11, 8406 Winterthur,
vda@kosmologie.ch
Internationaler Fachverband für
Astrol. Psychologie (IFAP)
www.i-fap.org
er Fachverband repräsentiert ca. 160 Mitglieder,
veröentlicht das Fachmagazin »strolog« im Mit-
gliederportal. in qualiziertes tudium der stro-
logischen Psychologie ist über die angeschlossenen
ehrer, nstitute und Fernstudiengänge möglich,
inzelvorträge und eranstaltungen werden mit
ergünstigungen auch für Mitglieder befreundeter
erbände angeboten.
Präsidentin: sther Wolf
udetenstrae 59, 83052 Bruckmühl
el.: +49 17 03 46 00 99
esther.wolf@i-fap.org
ekretariat: nnette iermann-intschenk
olderäcker 10, 88356 strach-aubbach
el.: +49 75 85 93 01 80
sekretariat@i-fap.org
annette.rintschenk@i-fap.org
Österr. Astrologenverband (oeav)
www.astrologenverband.at
er oeav vertritt eine ganzheitlich orientierte
strologie, die auf den rundlagen der klassischen
strologie aufbaut.
1. orsitzende: Martina roer
ekretariat: Mitterstr. 141, 8055 raz
el.: +43 676 930 41 35
oce@astrologenverband.at
Aktuelles beim oeav
06.05.: ng. andra Bohac, anished wins – der
verlorene Zwilling im oroskop (Wien und
nline)
20.06.: ongress: ostbarkeiten der strologie
(raz)
Österreichische Astrologische
Gesellschaft
www.oeag-astrologie.at
ie Ö hat zum Ziel, die ehre der klassischen
strologie zu erhalten und zu vermitteln.
Präsidentin: Brigitte trobele
eschäftsstelle: egelgasse 15, 1010 Wien
el.: +43 676 41 40 555, Fax -40 47
info@oeag-astrologie.at
Tarot e. V.
www.tarotverband.de
er arotverband wurde 2003 unter der chirm-
herrschaft von Brigitte eler und ajo Banzhaf
gegründet, um die Bekanntheit, das Wissen
und das nsehen über arot zu pegen und
zu verbessern.
orsitzender: oe Buchholzer
ekretariat: oe Buchholzer
n der Feldmark 1, 22527 amburg
el.: +49 40 6899 4464
sekretariat@tarotverband.de
Forum spirituelle Astrologie
Wolfgang Bartolain
el.: +49 5851 944 69 87
spirituelle-astrologie@posteo.de
in eam von strologen veranstaltet jährlich zur
erbst-agundnachtgleiche ein astrologisches
Forum über die spirituellen spekte der strologie
auf on-Prot-Basis.
• WWW.LAGENZAUBER.DE
Tierkreiszeichen-Bilder
in Multilayer-Art
• QUERVERBINDUNGEN
vertiefte psychologische
Horoskopdeutung, Jahresvorschau
werner-voelkel.de
• SOFTWARE WELLENASTROLOGIE
Horoskop
Transite
Farben
Biograsche Rhythmen
Zeitqualität
Neu: Monatsmagazin zur Zeitqualität
Infos unter
www.wellenastrologie.com
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AS
3. H
AUS
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Meridian 2026/3
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Im nächsten Meridian 4/2026
Künstliche Astrologie / astrologische Intelligenz –
ist KI Fluch oder Segen für die Astroszene?
ie , die ünstliche ntelligenz ist auf dem ormarsch. Manche Propheten
sehen sie sogar als zukünftige Weltherrscher. Was bedeutet  für die stro-
logieszene? Wird sie strologinnen und strologen die rbeit wegnehmen?
Muss die  nur mit den richtigen aten gefüttert werden, um solide oro-
skopdeutungen und astrologische Beratungen durchzuführen? der bleiben
echte Menschen auch demnächst unersetzbar? Welche rgumente gibt es für
die eine oder andere nnahme? Zudem: Wie kann  das astrologische
rbeiten verändern? nabhängig von der oroskopdeutung: Welche olle
könnte  in der strologie spielen? Wo kann sie etwa im Zusammenhang mit
Forschung dem Menschen rbeit abnehmen? Wie sich darauf vorbereiten? Wir
freuen uns über reektive, philosophische, aber auch ganz lebensnah-praktische
rtikel.
edaktionsschluss für die usgabe 4/2026 ist der
10. Mai 2026.
Meridian-Ausgabe 5/2026
Gezeichnet, nicht gefangen –
astrologische Perspektiven auf Trauma und Resilienz
edaktionsschluss für die usgabe 5/2026 ist der
10. Juli 2026.
edaktion
Herausgeber
Martin Garms, Sternwerkstatt-Verlag
erausgeber, undenservice, ayout, rak, Website, hop
info@meridian-magazin.de
ochrstweg 12, -79853 enzkirch, +49 (0)7653 960 277, Fax -76
-Mail für raken und Materialien:
grak@meridian-magazin.de
Zeitschrift MERIDIAN
 Meridian: 0177-3852, ruckauage: 1400 xemplare
rscheinungstermine: 6 x jährlich zum 1. der ungeraden Monate
edaktions- und nzeigenschluss ist 6 Wochen vor rscheinen.
achdruck, auch auszugsweise, nur mit besonderer enehmigung
des erlags und unter Quellenangabe.
Inserate und Beilagen
nsprechpartner: Martin arms
anzeigen@meridian-magazin.de
ie aktuellen Mediadaten nden ie unter
www.meridian-magazin.de/anzeigen/inserate
Lektorat
lle Meridian-rtikel werden von
Karin Wendering
nach der neuen deutschen
echtschreibung bzw. uden-mpfehlung lektoriert.
kontakt@karinwendering.de
Herstellung und Vertrieb
ruck & ersandhandling: Firma ilber ruck, assel
boversand: Pressedistribution der deutschen Post (), sendia (usland)
Kooperationen
Meridian ist die vom
Deutschen Astrologen-Verband
empfohlene
Fachzeitschrift. lle
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eventuellen bonnement-utschein) einen stro-oin-utschein über 5 €
zum inkauf im Meridian-igitalarchiv.
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Wir nutzen in der Produktion u. a. die strologie-oftware
Sarastro
(
sarastro.at
), die wiss phemeris vom strodienst Zürich und stro-
plus für die Mond- und Planetenaspekte der Zeitqualität (
astrocontact.at
).
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Erworben von doris buteo sitara furthner doris@furthner.net
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